Sirius hat geschrieben: ↑Mi 30. Okt 2024, 14:46
Supertramp - Supertramp 1970
Das Debüt läuft bei den allermeisten unter ferner liefen, viele kennen es gar nicht,. Dabei bietet das Album schönen Rock mit Prog Anteil, der stellenweise ein wenig an die Doors erinnert (It's A Long Road), aber auch Einflüsse der frühen YES oder Genesis erkennen lässt. Mit den späteren Alben der Band hat das Album nur wenig gemeinsam, die Orgel von Rick Davies spielt eine deutlich größere Rolle, die Riffs sind schärfer,
auch gibt es noch keine Blasinstrumente, vor allem ist Roger Hodgsons Stimme eben bekannt. Supertramp merkt man an, dass die Band noch nicht wie beim dritten Album Crime Of The Century so routiniert zu Werke geht, aber auch gerade das macht auch den Charme des Albums aus, der Longtrack Try Again wird sicherlich überraschen, er ist einmalig im Aufbau bei Supertramp. Ein wirklich gutes Album, das zu Unrecht verkannt wurde, kommerziell war es ein Flop, und Supertramp spielten in ihrer späteren erfolgreichen Karriere auch keinen einzige Song vom Album LIve, was sicherlich mit dazu geführt, das dieses Album so unter dem Radar lief/läuft, mal reinhören könnte sich lohnen.
It's A Long Road 5:34
Nothing To Show 4:53
Try Again 12:02
Surely (Reprise) 3:15
Words Unspoken 4:00
Was Deine Bewertung des Albums angeht stimme ich Dir zu. Allerdings bevorzuge ich den Supertramp Sound ab Crime Of The Century. Das mag daran liegen, dass ich ich die Band hiermit kennengelernt habe. Das Album habe ich damals bei einer Tombola gewonnen.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
Nachdem das Vorgängeralbum "Rumours" über 40 Millionen mal verkauft worden war, wurde ein äußerst vielfältiges Album hinterher geschoben. Obwohl sich die Band vor dem Zerfall befand, konnten sie diesen Umstand durch musikalische Klasse ausgleichen. Und natürlich wurde auch dieses Album ein Megaseller ....
Ben Hamilton wird hier wohl kaum jemand kennen. Ich habe ihn einmal live als Vorprogramm von Fury In The Slaughterhouse im "Ringlokschuppen" in Bielefeld erlebt. War sehr unterhaltsam. Klar, als Andenken an diesen Auftritt habe ich mir sein Album gekauft.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
Faltenrock hat geschrieben: ↑Di 29. Okt 2024, 16:52
Traumhaft!
Beggars Opera - Waters of change
spitzenalbum und damit meine ich schon sämtliches material, nicht nur time machine. ein besonderer geniestreich ist das komplexe und
vielschichtige the fox, der letzte song des albums. finde ich schon erstaunlich, dass alle immer nur t.m. nennen.
alles wird gut! äh... pardon, ich meine natürlich SCHLECHT!
wo wir schon bei britischen bands mit amerikanisch geprägter musik sind. seit ein paar jahren gehören help yourself zu meinen meistgehörten bands, was einfach daran liegt dass ich mit dem erwerb der help yourself box alle alben auf einen schlag hatte, und da gab es dann recht viel zu hören. derzeit müssten sie wieder unter den top 5 des jahres 2024 sein, jaaa walddi hat auch eine musik-punktewertung die er jährlich pflegt...
alles wird gut! äh... pardon, ich meine natürlich SCHLECHT!
Emma Peel hat geschrieben: ↑Mi 30. Okt 2024, 17:09
Faltenrock hat geschrieben: ↑Mi 30. Okt 2024, 16:14
Britische Country-Rock Band
Heads Hands & Feet - Tracks
Drei großartige Alben, alle wie aus einem Guss, einfach nur schön geprägter Countryrock.
Fand ich auch immer seltsam. Mir gefällt da nur ihr viertes und letztes Album, und das war eine radikale Richtungsänderung in Richtung rootsigem Ami Rock. Countryfeeling gab's da höchstens noch bei einem Song zu hören ("Taking My Music To The Man"). Eine klasse Scheibe, die leider eher unter dem Radar flog. Ich liebe auch Albert Lee's Soloalben, hatte ihn auch live erlebt mit dem genialen Boogie Pianisten Pete Wingfield. Albert Lee ist ein toller Gitarrist, dessen Picking stellenweise ein bisschen an Chet Atkins erinnert.
Ich spreche zwar nur ein paar Brocken Klartext, dafür fliessend ironisch.
Die wunderbare Zumutung, selbst denken dürfen zu müssen.
Bruce Hornsby And The Range - The Way It Is 1986
beim blinden Griff ins Plattenregal zog ich das Debütalbum von Bruce Hornsby And The Range raus, lag schon sehr lange nicht mehr auf dem Plattenteller, und ist noch immer in LP und Cover Mint. Der Titelsong ist ein nahezu perfekter Popsong, wobei das Album für mich bis auf The Wild Frontier, der schwächelt, nur gute und sehr gute Songs zu bieten hat. Geschickt vermischt die Band Pop, Rock; Country und Westcoast miteinander, und, was aktueller denn je ist, der Text des Titelsong beschäftigt sich mit der rechten politischen Szene in den USA. Ein sehr geschmeidiges Album, getragen vom Piano von Hornsby, ohne dabei einmal langweilig zu klingen, ein rundherum tolles Album, easy listening.