Herbie Hancock war zu Mitte der 70er Jahre praktisch mein Einstieg in die Jazz-Welt, von der ich bis dahin so gar nichts kannte oder wusste, auch, weil mir diese Musik überhaupt nicht gefiel. Ich bin ein Kind der 60er Jahre und der Beat war mein erster grosser Einfluss auf mein späteres Musikverständnis. Herbie Hancock stellte meine Musikwelt auf den Kopf, als ich zum erstenmal das Stück "Chameleon" hörte. Das war 1973 und ich weiss noch, dass das Stück damals bei uns in der Schweiz in einer Radiosendung lief, die sich "Pop" nannte (wie das damalige Schweizer Musikmagazin, mit welcher die Sendung aber nichts zu tun hatte). In jener Sendung wurden immer wieder für meine ungeschulten Hitparaden-Ohren sehr seltsame Sachen gespielt, darunter etwa Magma oder deutsches Krautzeugs, das irgendwie nicht von dieser Welt zu sein schien. Nun, Herbie Hancock blieb bis heute mein grosser Lieblings-Jazzmusiker, auch wenn inzwischen sehr viele weitere Künstler aus dem Bereich Jazzmusik mein Herz erobern konnten, so zum Beispiel Dexter Gordon, Miles Davis, Pharoah Sanders, Les McCann und zahllose weitere.
Zu dieser Album by Album Auflistung bitte ich um Nachsicht, dass ich jene Werke nicht aufliste, welche ich nicht kenne und imho auch nicht in meiner Sammlung habe. Von Herbie Hancock habe ich aktuell 34 Alben im Regal und diese möchte ich auch bewerten. Ich liste die Alben chronologisch, wie ich sie auch einsortiert habe. Ab Ende der 80er Jahre habe ich seine Alben nicht mehr weiterverfolgt.

1969 • Fat Albert Rotunda

1971 • Mwandishi

1972 • Crossings

1973 • Sextant

1973 • Head Hunters

1974 • Death Wish (Original Soundtrack Recording)

1974 • Dedication

1974 • Thrust

1975 • Flood

1975 • Man-Child

1976 • Secrets

1977 • V.S.O.P.

1977 • The Herbie Hancock Trio

1977 • V.S.O.P. The Quintet

1977 • V.S.O.P. Tempest In The Colosseum

1978 • An Evening With Herbie Hancock & Chick Corea In Concert

1978 • Sunlight