Louder Than Hell hat geschrieben: ↑So 30. Apr 2023, 10:59Pekka Pohjola Group "Kätkävaaran Lohikäärme" -1980-
Wer auf Jazzrock am Morgen steht und sich durch eine Vielzahl von Improvisationen treiben lassen möchte, könnte hier fündig werden
sehr gute aufnahme mit schönen jams. muss ich mir noch besorgen, unbedingt - die frühen pohjola sachen ebenso.
Da spricht ein wahrer Genießer ....
wenn du nur wüsstest, wie besessen ich von diesen skandinavischen sachen bin...
meine allererste band von "dort oben" war übrigens blast furnace. ist schon mehr als 15 jahre her. kurz danach waren dann wieder dänen dran, nämlich culpepers orchard, die mich irgendwie besonders beeindrucken konnten. erst danach uferte es langsam aus, mit haikara, made in sweden, kebnekajse, tasavallan presidentti, samla mammas manna. und später noch viele andere.
weil sie die allerersten waren... jetzt eine nummer von blast furnace, diese band reisst mich heute auch deutlich mehr mit als damals, als ich mir ihr einziges werk holte. hier haben wir mal wieder ein album randvoll mit tollen ideen und was besonders auffällt, sind die zahlreichen starken instrumental-abschnitte, so wie hier.
der sänger, tom mcewan, war später dann auch auf dem dritten culpeper album als zweitsänger zu hören...
Über den Anbieter Green-Brain habe ich Zugang zu diesen ganzen Sachen u. a. aus Skandinavien gefunden und praktisch alles aufgekauft, was scheinbar in mein Beuteschema passte. Somit habe ich mir eine etwas größere Sammlung aus allen Teilen der Welt bei ihm besorgt. Im Laufe der Jahre dürften es wohl über 1.300 Tonträger gewesen sein, die ich allein bei Rudi Vogel gekauft habe. Man gönnt sich ja sonst nichts oder anders ausgedrückt, der Postzusteller sollte ja auch etwas zu tun haben. Heute hingegen kaufe ich so gut wie gar nichts mehr, weil ich zum einen gesättigt bin und zum anderen auch mal wieder in die Sammlung reinhören muss.
von dieser band gab es zwei veröffentlichungen auf dem albumsektor, die sich deutlich unterscheiden. die erste datiert von 1967 und bietet klassischen uk-psych, man könnte es auch freakbeat nennen denn es ist rauher und direkter geraten als so manch anderes aus dieser richtung. das hier ist das zweite album mit einer etwas veränderten besetzung und die musik ist hier bunter. ich liebe diese mischung. hier gibt es psych, folk, rauhere songs mit rudimenten von bluesrock und am ende sogar ein instrumentales cover von eleanor rigby, welches schon in die prog-richtung geht. gitarrist paul brett war hier dabei (heute schon gepostet, ein etwas späteres album) und durch ihn flossen auch verstärkte folk-elemente in die musik von velvet opera.
alles wird gut! äh... pardon, ich meine natürlich SCHLECHT!
BRAIN hat geschrieben: ↑So 30. Apr 2023, 13:46Rustin Man - Drift Code (2019)
Drift-Code klingt nicht wie Talk Talk hat aber einen ähnlichen Ansatz zur Produktion.
Die Arrangements flackern mit kompliziertem melodischem Details und sind unkonventionell instrumentiert.
„Our Tomorrows“ zum Beispiel, schließt mit mitreißenden Posaunen, während „Light the Light“ sein Staccato-Klavier mit Wah-Wah-Gitarre und einer flüchtigen Xylophon Coda verschönert .
Das Album benötigt Zeit bis man die letzten Details wie Sitar, Flügelhorn ,French Horn,Clavioline oder Pandeiro raushört.
In der Tat ein schwerlich zugängliches Album, das man sich erst erarbeiten muss.
BRAIN hat geschrieben: ↑So 30. Apr 2023, 13:46Rustin Man - Drift Code (2019)
Ist das die Band, mit der Beth Gibbons mal ein Album gemacht hat ? So eins steht hier noch im Regal.
Falls das dieselbe Band ist, isses die hier, die ich habe, die mir auch sehr gut gefällt.
Ich spreche zwar nur ein paar Brocken Klartext, dafür fliessend ironisch.
Die wunderbare Zumutung, selbst denken dürfen zu müssen.
Waldi von Düülingen hat geschrieben: ↑So 30. Apr 2023, 13:21the gods - genesis (1968)
ich war nie ein wirklicher heep-fan, es ist fraglich ob ich es je sein werde. aber der vorgänger namens THE GODS... den liebe ich.
orgellastiger uk-psych. das zweite album ist etwas poppiger, ich mag es fast so gerne wie genesis.
und dieser song hier macht mich seit vielen jahren verrückt...
Mit Kerlake, Hensley und Glascock war das schon von der Besetzung eine kleine Supergruppe, auch wenn die Musiker erst spätere Bekanntheit erlangten. Musikmäßig würde ich sagen, es war ein Kind ihrer Zeit, wo noch verschiedene Musikstile verbraten wurden.
BRAIN hat geschrieben: ↑So 30. Apr 2023, 13:46Rustin Man - Drift Code (2019)
Ist das die Band, mit der Beth Gibbons mal ein Album gemacht hat ? So eins steht hier noch im Regal.
Falls das dieselbe Band ist, isses die hier, die ich habe, die mir auch sehr gut gefällt.
Alexboy hat geschrieben: ↑So 30. Apr 2023, 19:39American Gypsy – Angel Eyes -1974- Soul/Funk aus LA/ später Niederlande. Eine Vorband von Cockney Rebel und Wishbone Ash in München Mitte der 70er.
Kyrie Eleison - The Fountain Beyond The Sunrise (Österreicn, 1976)
Wunderbar, wie die Band den Spirit der ersten paar Genesis Scheiben einfängt....
Wir alten Krauter sagen natürlich, das ist Krautrock made in Austria. Mir sagt auch ihre andere Einspielung zu, die aus einem ähnlichen Holz geschnitzt ist.
Zur späten Stunde möchte ich auf ein großartiges Album von der 83 Jahre alten Mavis Staples aufmerksam machen. Es handelt sich um einen Mitschnitt ihres am 9. Juli 2018 dargebotenen Konzert in der Union Chappel in London. Eine hervorragende Stimme und Performance wird von einer tollen Band begleitet. Sehr interessant erscheint mir die Coverversion von dem Talking Head Song "Slippery People". Das gesamte Album ist darüber hinaus ein Ohrenschmaus.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder