Dem Bandnamen folgend herrscht hier sicherlich keine Weltuntergangsstimmung, denn die Schweden haben hier ein äußerst fragiles Folkalbum mit einer leicht jazzigen Stimmung eingespielt.

Januar 2026

Authentischer und unverfälschter Wave mit einer gewissen Funk/ Pop Seite, deren Texte bisweilen ein wenig anstößig waren. Mir gefällt es bestens ...


Die Ausgabe besitze ich zwar nicht, sondern nur die Normalversion und die ist schon klasse. Da ich sie selbst einige Male live erleben durfte, kannst du dich jetzt schon auf die DVD Ausgabe freuen, denn live waren sie auch unheimlich stark drauf.Maranx hat geschrieben: ↑Sa 17. Jan 2026, 23:06 Ich habe neues Hörmaterial...
Gentle Giant – "Playing The Fool" (1977/The Complete Live Experience 2025)
Ich habe zwar die remasterte Ausgabe von 2005, aber jetzt haben die das komplette Konzert mit der richtigen Reihenfolge der Tracks herausgebracht. Wieder in herausragender Soundqualität. Jetzt ist da auch noch eine DVD von diesem Konzert mit dabei. Die muss ich mir noch anschauen und bin sehr gespannt auf die vielen gespielten Instrumente und wie die eingesetzt wurden. 2 CD, 1 DVD und ein informatives Booklet in einem tollen Cover im Schuber verpackt.
Jetzt habe ich 1 tag gegrübelt. Los? Los? Los?badger hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 16:36 Los Gatos - Beat No.1 (RCA 1969)
Als Wildkatzen (Gatos Salvajes) debütierten die 5 Argentinier aus Rosario, ab der zweiten LP bis 6. LP hieß man nur noch 'Gatos',
ohne dabei aber das 'wilde' aufzugeben. Mit Beat und Garagen-Rock gings los, auf der hier aufgelegten 5. hatte gab es härtere Klänge und
etwas Psychedelia und gar Jams, weil man mit Pappo Napolitano das vielleicht bekannteste/legendärste heimatliche Gitarren-Ass in die Besetzung
aufgenommen hatte.
Fast alle Stücke sind Spanish gesungene Eigenkompositionen (Lito Nebbia). Die Gatos waren ein großer Name und überall in Südamerika echte Headliner!
Von den Gatos und Pappo's Blues steht alles hier, aber vom Haupt-Songschreiber Lito Nebbia (der bis heute in Argentinien abgefeiert wird)
gefielen mir die nach-Gatos-Alben nur noch bedingt, weil der alte Kick fehlt.


Was es an Abkupferung der Beatles und der Stones im europäischen Raum gegeben hat, fand auch seine Fortsetzung in anderen Teilen der Welt stattgefunden. Und die Los Shakers haben es besonders gut hinbekommen, den Geist der Beatles einzuatmen .....BRAIN hat geschrieben: ↑So 18. Jan 2026, 00:49Jetzt habe ich 1 tag gegrübelt. Los? Los? Los?badger hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 16:36 Los Gatos - Beat No.1 (RCA 1969)
Als Wildkatzen (Gatos Salvajes) debütierten die 5 Argentinier aus Rosario, ab der zweiten LP bis 6. LP hieß man nur noch 'Gatos',
ohne dabei aber das 'wilde' aufzugeben. Mit Beat und Garagen-Rock gings los, auf der hier aufgelegten 5. hatte gab es härtere Klänge und
etwas Psychedelia und gar Jams, weil man mit Pappo Napolitano das vielleicht bekannteste/legendärste heimatliche Gitarren-Ass in die Besetzung
aufgenommen hatte.
Fast alle Stücke sind Spanish gesungene Eigenkompositionen (Lito Nebbia). Die Gatos waren ein großer Name und überall in Südamerika echte Headliner!
Von den Gatos und Pappo's Blues steht alles hier, aber vom Haupt-Songschreiber Lito Nebbia (der bis heute in Argentinien abgefeiert wird)
gefielen mir die nach-Gatos-Alben nur noch bedingt, weil der alte Kick fehlt.
Ich dachte ich hätte auch eine Los Gatos aber kein Cover erinnerte mich.
Jetzt ist es wieder da, ich verwechselte die mit den Los Shakers und die sind auch nicht schlecht:
Los Shakers - Shakers for you (1966)
Die Los Shakers wurden 1963 in Montevideo, Urguay gegründet und spielten zunächst im "Hot Club" Jazz.
Anfang 1964, nachdem sie Beatles gehört hatten, beschlossen sie, sich stilistisch umzuorientieren.
Bald darauf zogen sie nach Argentinien.
Sie wurden das Produkt von Plattenproduzenten dieser Zeit, die gerade in der "Beatlemania" fähige Bands suchten.
Dann bekamen sie einen Vertrag mit Odeon aus Buenos Aires.
Mit der Single "Break it all" hatten sie dann durchschlagenden Erfolg in Argentinien.
Der Sound war Beatles-artig, aber keine gewöhnliche Kopie, sondern eine Kopie von höchster Qualität, die besser war als viele andere Bands dieser Zeit.
Hinzu kam die Qualität ihrer eigenen Kompositionen, deren eigene Songs überraschend kreativ waren.
Zur gleichen Zeit nahmen sie ein Album mit ihren eigenen Songs "Shakers for you" auf und begannen, Live-Präsentationen und Fernsehauftritte in Argentinien und Übersee zu machen.
"Shakers for you" ist ein echte Perle für jeden, der nicht genug von den Beatles bekommen kann.
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Das bin ich dann wohl gewesen. (hier im Thread am 1. Januar)Tranceformer hat geschrieben: ↑Sa 17. Jan 2026, 17:19Die Anschaffung von "Weitergehn" erfolgte nach einer Erwähnung hier im Forum, ich weiß nur nicht mehr, wer darüber berichtet hatte. Insgesamt gefällt mir die Musik wirklich gut!Zarthus hat geschrieben: ↑Sa 17. Jan 2026, 10:32Dieses Album habe ich nur als CD, welche Teil einer 3CD Kerschowski Box ist. Ewig nicht mehr gehört (im Gegensatz zu Weitergehn, welche auch als LP hier steht).Tranceformer hat geschrieben: ↑Fr 16. Jan 2026, 18:55
Kerschowski – Blankenfelder Boogie-Band
Vor einigen Tagen stellte ich die Kerschowski Debüt-LP „Weitergehn“ vor. Nun das zweite Kerschowski-Album, welches in Zusammenarbeit mit einer hochkarätigen Riege der damaligen (ehemaligen) DDR-Bluesszene entstand. Im Gegensatz zum melancholischen Erstlingswerk ist diese LP eine reine Hommage an den klassischen Rock ’n’ Roll und Blues.
Das Album besteht fast ausschließlich aus deutschsprachigen Adaptionen internationaler Rock-’n’-Roll-Klassiker. Kerschowski schrieb dafür eigene Texte, die den Geist der Originale einfingen, aber lokal verankert waren:
Wanderer (The Wanderer)
Heißer Sommer (Summertime Blues)
Dettelbacher Weg (That’ll Be The Day)
Böser Junge (Bad Boy)
Sie ist schon 16 (Sweet Little Sixteen)
Nur Deswegen (Just Because)
Money
Tutti Frutti
Weiß nicht viel (Wonderful World)
Die LP versprüht eine enorme Spielfreude. Man hört den Musikern an, dass sie diese "Wurzel-Musik" lieben. Besonders die Saxophon-Einsätze von Tina Tandler und das Klavierspiel von Bodag geben der Platte einen authentischen Bar-Boogie-Vibe. Es ist keine sterile Studioaufnahme, sondern wirkt oft wie eine sehr gut eingefangene Live-Session.
Ein wichtiges Dokument der DDR-Endzeit-Musikszene, das zeigt, wie professionell und leidenschaftlich die Blues-Szene im Osten den amerikanischen Rock ’n’ Roll adaptierte.

Ja, genau, hatte es vermutet, jedoch nicht noch einmal nachgesehen. Klasse Tipp, zwei tolle LPs und oben drauf habe ich mir jemanden der Amiga verkaufte, noch ein paar Pankow-LPs zugelegt...Zarthus hat geschrieben: ↑So 18. Jan 2026, 11:10Das bin ich dann wohl gewesen. (hier im Thread am 1. Januar)Tranceformer hat geschrieben: ↑Sa 17. Jan 2026, 17:19Die Anschaffung von "Weitergehn" erfolgte nach einer Erwähnung hier im Forum, ich weiß nur nicht mehr, wer darüber berichtet hatte. Insgesamt gefällt mir die Musik wirklich gut!Zarthus hat geschrieben: ↑Sa 17. Jan 2026, 10:32Dieses Album habe ich nur als CD, welche Teil einer 3CD Kerschowski Box ist. Ewig nicht mehr gehört (im Gegensatz zu Weitergehn, welche auch als LP hier steht).Tranceformer hat geschrieben: ↑Fr 16. Jan 2026, 18:55
Kerschowski – Blankenfelder Boogie-Band
Vor einigen Tagen stellte ich die Kerschowski Debüt-LP „Weitergehn“ vor. Nun das zweite Kerschowski-Album, welches in Zusammenarbeit mit einer hochkarätigen Riege der damaligen (ehemaligen) DDR-Bluesszene entstand. Im Gegensatz zum melancholischen Erstlingswerk ist diese LP eine reine Hommage an den klassischen Rock ’n’ Roll und Blues.
Das Album besteht fast ausschließlich aus deutschsprachigen Adaptionen internationaler Rock-’n’-Roll-Klassiker. Kerschowski schrieb dafür eigene Texte, die den Geist der Originale einfingen, aber lokal verankert waren:
Wanderer (The Wanderer)
Heißer Sommer (Summertime Blues)
Dettelbacher Weg (That’ll Be The Day)
Böser Junge (Bad Boy)
Sie ist schon 16 (Sweet Little Sixteen)
Nur Deswegen (Just Because)
Money
Tutti Frutti
Weiß nicht viel (Wonderful World)
Die LP versprüht eine enorme Spielfreude. Man hört den Musikern an, dass sie diese "Wurzel-Musik" lieben. Besonders die Saxophon-Einsätze von Tina Tandler und das Klavierspiel von Bodag geben der Platte einen authentischen Bar-Boogie-Vibe. Es ist keine sterile Studioaufnahme, sondern wirkt oft wie eine sehr gut eingefangene Live-Session.
Ein wichtiges Dokument der DDR-Endzeit-Musikszene, das zeigt, wie professionell und leidenschaftlich die Blues-Szene im Osten den amerikanischen Rock ’n’ Roll adaptierte.![]()



Alexboy hat geschrieben: ↑So 18. Jan 2026, 13:11 Alben für ein ganzes Leben:
Was ließt Du gerade?
Die gesammelten Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe !
Aha! Horror - oder?
Ja genau! Phantastische Literatur!
Nach einiger Zeit -
Was hörst du gerade?
Edgar Allan Poe!
????
Bin Brillenträger, oft verschmimmt das Bild, hier gerade ganz stark!![]()
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The Alan Parsons Project: Tales Of Mystery And Imagination - Edgar Allan Poe - 1976 - ArtRock aus GB
Bin Brillenträger, oft verschmimmt das Bild, hier gerade ganz stark!![]()

es hat seine Zeit gebraucht, bis ich Oasis an mich herangelassen habe; wegen der o.a. Großmäuligkeit und Arroganz, besonders aberBRAIN hat geschrieben: ↑Sa 17. Jan 2026, 21:10 Oasis – (What’s the Story) Morning Glory (1995)
Morning Glory ist der Moment, in dem Oasis vom Großmaul zur Großband wurden.
Die Songs sind maximal direkt, hymnisch und auf Wirkung gebaut.
Melodien sitzen, Refrains sind für die Ewigkeit geschrieben und der Sound ist laut und selbstbewusst.
Zwischen Working-Class-Pathos und Pop-Genie entsteht ein Album, dass keine Tiefe simuliert, sondern Emotionen liefert.
in der Tat nannte man die Shakers die südamerikanischen Beatles (genau wie die ebenfalls urugayischen Los Mockers als die südamerikanischenBRAIN hat geschrieben: ↑So 18. Jan 2026, 00:49 Jetzt habe ich 1 tag gegrübelt. Los? Los? Los?
Ich dachte ich hätte auch eine Los Gatos aber kein Cover erinnerte mich.
Jetzt ist es wieder da, ich verwechselte die mit den Los Shakers und die sind auch nicht schlecht:
Los Shakers - Shakers for you (1966)
Die Los Shakers wurden 1963 in Montevideo, Urguay gegründet und spielten zunächst im "Hot Club" Jazz.
Anfang 1964, nachdem sie Beatles gehört hatten, beschlossen sie, sich stilistisch umzuorientieren.
Bald darauf zogen sie nach Argentinien.
Sie wurden das Produkt von Plattenproduzenten dieser Zeit, die gerade in der "Beatlemania" fähige Bands suchten.
Dann bekamen sie einen Vertrag mit Odeon aus Buenos Aires.
Mit der Single "Break it all" hatten sie dann durchschlagenden Erfolg in Argentinien.
Der Sound war Beatles-artig, aber keine gewöhnliche Kopie, sondern eine Kopie von höchster Qualität, die besser war als viele andere Bands dieser Zeit.
Hinzu kam die Qualität ihrer eigenen Kompositionen, deren eigene Songs überraschend kreativ waren.
Zur gleichen Zeit nahmen sie ein Album mit ihren eigenen Songs "Shakers for you" auf und begannen, Live-Präsentationen und Fernsehauftritte in Argentinien und Übersee zu machen.
"Shakers for you" ist ein echte Perle für jeden, der nicht genug von den Beatles bekommen kann.