Dann passt ja auch die 4er Box aus der Nachbarstadt gut dazu .....


....und die Geburt einer Gegenkultur


Das sind Filetstücke pur des Westcoast Sounds und man könnte es locker endlos fortsetzen.
Für mich ist Westcoast und San-Francisco Sound nicht dasselbe.





Ich frage mich immer, wer diese opulenten Unterkünfte bezahlt hat, denn auch zur damaligen Zeit dürften sie nicht ganz billig gewesen sein.BRAIN hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 23:56 2400 Fulton Street
Das Haus in der 2400 Fulton Street nahe dem Golden Gate Park war für Jefferson Airplane vor allem eines: ein Arbeitsort.
Mitte der 1960er lebten und probten hier mehrere Bandmitglieder.
Kein offenes Kommunenhaus wie im Haight, sondern ein klarer Rückzugsraum.
Weniger Publikum, mehr Konzentration. Hier wurde Musik gemacht, diskutiert, entschieden.
Die Proben waren intensiv und oft laut. Songs entstanden nicht zufällig, sondern wurden gezielt entwickelt.
Jefferson Airplane wollten Wirkung erzielen. Auf der Bühne genauso wie auf Platte.
Das Haus bot die nötige Ruhe, um Ideen zu schärfen, bevor sie live explodierten.
Von der Fulton Street ging es regelmäßig zu Konzerten im Fillmore West und anderen Ballrooms.
Dort zeigte sich, wie präzise die Band arbeitete. Die Stücke waren kompakt, aber kraftvoll.
Keine endlosen Jams, sondern klare Dramaturgie. Lautstärke, Tempo und Wiederholung wurden gezielt eingesetzt.
Das Publikum wurde nicht umarmt, sondern mitgenommen.
Auch gesellschaftliche Themen flossen direkt ein. Nachrichten über Vietnam, Politik und soziale Spannungen liefen im Hintergrund.
Texte reagierten darauf schnell. Ideen wurden notiert, ausprobiert, verworfen.
Im Kontext des San-Francisco-Sounds steht die 2400 Fulton Street für die andere Seite der Szene.
Weniger Chaos dafür mehr Struktur, Offenheit und Aussage.
Zusammen mit Orten wie der 710 Ashbury Street der Grateful Dead entstand so das Spannungsfeld, dass den Sound der Stadt prägte.
Die Fulton Street war kein Mythos. Sie war Werkstatt. Und genau das hört man in der Musik von Jefferson Airplane.
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Ich muß hier auch mal einsteigen. Tolles Thema.Emma Peel hat geschrieben: ↑Fr 16. Jan 2026, 10:30Ich frage mich immer, wer diese opulenten Unterkünfte bezahlt hat, denn auch zur damaligen Zeit dürften sie nicht ganz billig gewesen sein.BRAIN hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 23:56 2400 Fulton Street
Das Haus in der 2400 Fulton Street nahe dem Golden Gate Park war für Jefferson Airplane vor allem eines: ein Arbeitsort.
Mitte der 1960er lebten und probten hier mehrere Bandmitglieder.
Kein offenes Kommunenhaus wie im Haight, sondern ein klarer Rückzugsraum.
Weniger Publikum, mehr Konzentration. Hier wurde Musik gemacht, diskutiert, entschieden.
Die Proben waren intensiv und oft laut. Songs entstanden nicht zufällig, sondern wurden gezielt entwickelt.
Jefferson Airplane wollten Wirkung erzielen. Auf der Bühne genauso wie auf Platte.
Das Haus bot die nötige Ruhe, um Ideen zu schärfen, bevor sie live explodierten.
Von der Fulton Street ging es regelmäßig zu Konzerten im Fillmore West und anderen Ballrooms.
Dort zeigte sich, wie präzise die Band arbeitete. Die Stücke waren kompakt, aber kraftvoll.
Keine endlosen Jams, sondern klare Dramaturgie. Lautstärke, Tempo und Wiederholung wurden gezielt eingesetzt.
Das Publikum wurde nicht umarmt, sondern mitgenommen.
Auch gesellschaftliche Themen flossen direkt ein. Nachrichten über Vietnam, Politik und soziale Spannungen liefen im Hintergrund.
Texte reagierten darauf schnell. Ideen wurden notiert, ausprobiert, verworfen.
Im Kontext des San-Francisco-Sounds steht die 2400 Fulton Street für die andere Seite der Szene.
Weniger Chaos dafür mehr Struktur, Offenheit und Aussage.
Zusammen mit Orten wie der 710 Ashbury Street der Grateful Dead entstand so das Spannungsfeld, dass den Sound der Stadt prägte.
Die Fulton Street war kein Mythos. Sie war Werkstatt. Und genau das hört man in der Musik von Jefferson Airplane.
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Schon interessant, wie sich Mietstrukturen auch andernorts so verschieben können. Das passt bestens zu Hamburg und seinem sogenannten Speckgürtel, wo die Mietpreise ebenfalls erheblich gestiegen sindbadger hat geschrieben: ↑Fr 16. Jan 2026, 18:02Ich muß hier auch mal einsteigen. Tolles Thema.Emma Peel hat geschrieben: ↑Fr 16. Jan 2026, 10:30Ich frage mich immer, wer diese opulenten Unterkünfte bezahlt hat, denn auch zur damaligen Zeit dürften sie nicht ganz billig gewesen sein.BRAIN hat geschrieben: ↑Do 15. Jan 2026, 23:56 2400 Fulton Street
Das Haus in der 2400 Fulton Street nahe dem Golden Gate Park war für Jefferson Airplane vor allem eines: ein Arbeitsort.
Mitte der 1960er lebten und probten hier mehrere Bandmitglieder.
Kein offenes Kommunenhaus wie im Haight, sondern ein klarer Rückzugsraum.
Weniger Publikum, mehr Konzentration. Hier wurde Musik gemacht, diskutiert, entschieden.
Die Proben waren intensiv und oft laut. Songs entstanden nicht zufällig, sondern wurden gezielt entwickelt.
Jefferson Airplane wollten Wirkung erzielen. Auf der Bühne genauso wie auf Platte.
Das Haus bot die nötige Ruhe, um Ideen zu schärfen, bevor sie live explodierten.
Von der Fulton Street ging es regelmäßig zu Konzerten im Fillmore West und anderen Ballrooms.
Dort zeigte sich, wie präzise die Band arbeitete. Die Stücke waren kompakt, aber kraftvoll.
Keine endlosen Jams, sondern klare Dramaturgie. Lautstärke, Tempo und Wiederholung wurden gezielt eingesetzt.
Das Publikum wurde nicht umarmt, sondern mitgenommen.
Auch gesellschaftliche Themen flossen direkt ein. Nachrichten über Vietnam, Politik und soziale Spannungen liefen im Hintergrund.
Texte reagierten darauf schnell. Ideen wurden notiert, ausprobiert, verworfen.
Im Kontext des San-Francisco-Sounds steht die 2400 Fulton Street für die andere Seite der Szene.
Weniger Chaos dafür mehr Struktur, Offenheit und Aussage.
Zusammen mit Orten wie der 710 Ashbury Street der Grateful Dead entstand so das Spannungsfeld, dass den Sound der Stadt prägte.
Die Fulton Street war kein Mythos. Sie war Werkstatt. Und genau das hört man in der Musik von Jefferson Airplane.
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Und zur Fulton Street:
Doch, die Mieten waren vor über 60 Jahren dort schon sehr günstig, da viele dieser alten Häuser sogar leer standen. Es gab ja noch lange
nicht die heutige pausenlose Wohnungsnot überall und die Straßen rund um Haight/Ashbury boten viel Leerraum, weil dieser Hype ja erst
bevorstand.
Noch vor ca. 20 Jahren gab es in der Fulton relativ bezahlbare Mieten, allerdings waren die Hippies da schon durch Yuppies ersetzt worden
und in den Einfahrten fand man die passenden japanischen Kleinwagen...
Das Airplane Haus kann man noch von draußen betrachten; vielleicht lebt heute ein Zahnarzt drin... und hat es sogar gekauft...?
Das Haus der Dead in der Ashbury hab ich nicht mehr gefunden.
Im übrigen ist die gesamte Haight/Ashbury total auf Tourismus runtergekommen; üble Hippie-Souvenir-Läden in denen auch Kleinbürger
und sonstige Unbedarfte gerne viel Geld für nachgemachten 60s Müll ausgeben.
Das Avalon ist längst ein Bürogebäude; das Fillmore gab es aber noch und gibt es vielleicht noch immer.
Es ist wie mit allem im Leben; man hat seine wertvollen Erinnerungen an das, was einmal war, aber heute ist es verschwunden.