Rückblende 2: Nie im Traum hätte ich es für möglich gehalten, dass John Watts nach so vielen guten bis sehr guten Alben geschlagene 13 Jahre braucht, um sein Opus Magnum zu produzieren. 1992 heisst sein Reiseziel: Paradies. Und das ist fürwahr ein Paradies, das nur so von Perlen wimmelt. Eine Insel voller Anekdoten aus dem Leben, entwaffnend ehrlich und realistisch beschrieben, hautnah und voller Poesie, dargereicht in akustischen Goldstückchen.
Und jetzt ist Montag, der 22. April 2024 und am Freitag dieser Woche erscheint endlich wieder ein neues Album von John Watts a.k.a. Fischer-Z. Es trägt den Namen "Triptych" und verspricht genau das, was ich von diesem Künstler seit den ausgehenden 70er Jahren serviert bekomme: Ein zwölfgängiges, liebevoll angerichtetes Menü, das die Sinne berührt, und für welches die Kritiker voll des (Vorab-)Lobes sind. Ich weiss es jetzt schon: auch dieses Dinner von John Watts wird mich nicht enttäuschen. Das hab ich schon in der Nase und natürlich habe ich es bereits vorbestellt und kann es kaum erwarten, es zu geniessen.
Bis dahin möchte ich mal Rückschau halten, mit wievielen feinen Scheibchen John Watts mich in den vergangenen 50 Jahren verwöhnt hat.
PS: "Marguerite Yourçenar" ist der schönste Popsong aller Zeiten, der kommt direkt nach irgendeinem Beatles-Song

Lieblingsalben: Word Salad (1979), Going Deaf For A Living (1980), The Iceberg Model (1983), Destination Paradise (1992)
Lieblingssongs: Remember Russia (1979), So Long (1980), I Smelt Roses In The Underground (1983) und alle Songs auf Destination Paradise (1992)




















