Tracy Chapman - s/t (1988)
Ende der 80er kaufte ich diese LP, schon ein paar Tage später war sie für mich entscheidend geworden.
Es war die Platte, die mich ein für alle Mal an die Musik "glauben" ließ.
Es war die Platte, die mir die Tür zum amerikanischen Songwriting, zu schwarzem Gesang und sozialem Engagement öffnete; eine Platte, die eine echte Tiefe und Intensität erzeugte, die die Popmusik, die normalerweise im Radio lief, nicht hatte.
Die Texte sind wie Kurzfilme über das Leben (Liebe, Rassismus, Klassenkämpfe...) und die perfekt schlichte Musik nimmt uns mit in die Realität.
"Fast Car" eine Hymne für Ausgegrenzte, "Mountain's O'Things" wunderschön angereichert mit afrikanischen Einflüssen und mit "Talkin' Bout A Revolution" der dringende Wunsch nach Gerechtigkeit.
"Across the Lines" oder "Baby can I hold you" sind herzzerreißend real.
Eine wichtige Platte, deren Aufnahme für jeden Liebhaber einer originalgetreuen Klangwiedergabe eine Referenz darstellt.
