Alexboy hat geschrieben: ↑Mi 18. Feb 2026, 16:57Eric Gales: A Tribute To LJK - 2025 - BluesRock aus Memphis, Tennessee
Von Eric Gales befindet sich sein Album "Crown" aus 2022 in meiner Sammlung. Hatte ich hier auch schon mehrmals erwähnt. Ist ein großartiges Album. Wurde von Joe Bonamassa Und Joe Smith produziert und erhielt eine Grammy Nominierung.
Das von dir reingesetzte Songbeispiel hat mein Interesse geweckt. "A Tribute to Ljk" steht nunmehr auf meine Anschaffungsliste.
Hier ein Video vom "Crown" Album. Hiernach würde ich mal behaupten, dass Eric Gales eine "coole Socke" ist. In dem Video treten die beiden Gitarrenhelden als Gegner in den Ring (ab 2:55 Min.). Ein starkes Video. Es lohnt sich est komplett anzuschauen.
I Want My Crown
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
Hier ein Livemitschnitt von Eric Gales. Dieser befindet sich auf dem aktuellen "Eric Clapton's Guitar Crossroads Festival 2023" Album, welches übrigens wieder sehr gut ist. Hatte hierüber bereits geschrieben.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
In Baton Rouge, Louisiana, wurde ein etwas originärer und noch griffigerer Blues gespielt, als in Memphis oder Chicago und was u.a. Lazy Lester,
Lightnin' Slim oder Slim Harpo rausbrachten, gehörte schon zu Beginn der frühen Stones und Pretty Things so sehr zur ersten Wahl, daß 'I'm A King Bee' gleich nachgespielt wurde. Im Ursprung hats aber noch einen Zacken mehr Biss. Und auch die vielen anderen von weißen Blues-Rockern nachgespielten
Stücke klingen bei Slim Harpo immer etwas kräftiger, seine Harmonika immer etwas rauher.
Dies ist eine Compi seiner vielen Singles ab 1957, denn mit LPs siehts bei ihm ziemlich mau aus; die waren damals nicht üblich.
badger hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 13:32
Slim Harpo - The Original King Bee (Excello 1969)
In Baton Rouge, Louisiana, wurde ein etwas originärer und noch griffigerer Blues gespielt, als in Memphis oder Chicago und was u.a. Lazy Lester,
Lightnin' Slim oder Slim Harpo rausbrachten, gehörte schon zu Beginn der frühen Stones und Pretty Things so sehr zur ersten Wahl, daß 'I'm A King Bee' gleich nachgespielt wurde. Im Ursprung hats aber noch einen Zacken mehr Biss. Und auch die vielen anderen von weißen Blues-Rockern nachgespielten
Stücke klingen bei Slim Harpo immer etwas kräftiger, seine Harmonika immer etwas rauher.
Dies ist eine Compi seiner vielen Singles ab 1957, denn mit LPs siehts bei ihm ziemlich mau aus; die waren damals nicht üblich.
Unverzichtbarer Swampblues vergangener Jahrzehnte, der nicht nur rauh, sondern einen geradezu hypnotischen Touch hatte. Mehr Authenzität geht fast gar nicht. Dazu auch noch einen unverzichtbaren Song von mir, zwei weitere Highlights hast du ja bereits aufgeführt.
Buddy Guy & Junior Wells Play The Blues (Atco 1972)
Bläser können ganz gut sein, aber Harp ist mir (fast) immer lieber, weils den Ton einfach kräftiger macht. Speziell auf Buddy's Platten mit Junior.
Mal lief das ganze unter Buddy`s Namen, mal unter Junior's und mal hatten sie beide Top-Billing, so wie hier.
Ein Traumpaar wars halt und sie blieben viele Jahre glücklich zusammen, bis es irgendwann mal fiesen Krach gab.
Vielleicht wegen Mädels? Vielleicht wegen Kohle? Mit Sicherheit nicht wegen musikalischer Unstimmigkeiten.
Da hätten wir Buddy's kleinen Bruder. Hat auch eine ganze Menge Scheiben gemacht, bevor er schon früh von uns ging.
Warum redet man aber nicht über ihn?
Hat man noch nie eine Blues-Platte gehört, wird man vermutlich begeistert sein, denn so ziemlich alle möglicherweise gewünschten
Stilmittel werden hier dargebracht; hauptsächlich hört man einen Stratocaster-Gitarristen in voller Aktion. Absolut die Mucke, die speziell für das
weiße Publikum produziert wird. Nein, nicht aufgenommen, sondern HERGESTELLT; PRODUZIERT.
Und genau das ist mein Problem: der hundertausendste Stratocaster-Virtuose mit dem Millionsten Bluesgitarren-Solo und noch einem und
noch einem. Alle Klischees werden geliefert, alles bis aufs Letzte durchkalkuliert und geplant; jeder Akkordwechsel ebenfalls schon
millionenfach auf Platte gebannt, nix Spontanes, nix, was man nicht schon bis zum Erbrechen gehört hat. Mehr und mehr und mehr vom immer Gleichen.
Wer nicht konzentriert zuhören und nicht analysieren kann, wird bestimmt glücklich mit diesem Opus.
Seit Jahren steht das Teil hier und ich hab oft gedacht, vielleicht brauchts Zeit um bei Dir anzukommen. Jetzt ist die Zeit abgelaufen.
Ich kanns einfach nicht mehr hören, ganz im Gegensatz zu Buddy's besten Werken.
Also Hinweg mit dem Abermillionsten Bluesgitarren-Helden Phil Guy.
Blues Pills ist das erste Studioalbum der gleichnamigen schwedischen Bluesrockband.
Es erschien am 25. Juli 2014 über Nuclear Blast und erreichte Platz vier der deutschen Albumcharts.
„Ich reagiere allergisch auf den Begriff Work-Life-Balance“
Sebastian Ebel, der Chef des Reisekonzerns Tui - Also, nebenbei bemerkt: Ich persönlich: AUCH !
badger hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 17:59
Phil Guy - Say What You Mean (JSP 1999)
Da hätten wir Buddy's kleinen Bruder. Hat auch eine ganze Menge Scheiben gemacht, bevor er schon früh von uns ging.
Warum redet man aber nicht über ihn?
Hat man noch nie eine Blues-Platte gehört, wird man vermutlich begeistert sein, denn so ziemlich alle möglicherweise gewünschten
Stilmittel werden hier dargebracht; hauptsächlich hört man einen Stratocaster-Gitarristen in voller Aktion. Absolut die Mucke, die speziell für das
weiße Publikum produziert wird. Nein, nicht aufgenommen, sondern HERGESTELLT; PRODUZIERT.
Und genau das ist mein Problem: der hundertausendste Stratocaster-Virtuose mit dem Millionsten Bluesgitarren-Solo und noch einem und
noch einem. Alle Klischees werden geliefert, alles bis aufs Letzte durchkalkuliert und geplant; jeder Akkordwechsel ebenfalls schon
millionenfach auf Platte gebannt, nix Spontanes, nix, was man nicht schon bis zum Erbrechen gehört hat. Mehr und mehr und mehr vom immer Gleichen.
Wer nicht konzentriert zuhören und nicht analysieren kann, wird bestimmt glücklich mit diesem Opus.
Seit Jahren steht das Teil hier und ich hab oft gedacht, vielleicht brauchts Zeit um bei Dir anzukommen. Jetzt ist die Zeit abgelaufen.
Ich kanns einfach nicht mehr hören, ganz im Gegensatz zu Buddy's besten Werken.
Also Hinweg mit dem Abermillionsten Bluesgitarren-Helden Phil Guy.
Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit und da werden Bluesmusiker durchgewunken, wenn der Hauch für eine Vermarktung besteht. Da ist es völlig egal, ob sich die Jungschar von vermeintlichen Nachbluesern an den Geist ihrer musikalischen Väter halten oder auch nicht. Die ursprüngliche Seele Blues spielt hier nur noch eine untergeordnete Rolle, hauptsache die Ampel start auf Grün für erfolgsversprechende Talente oder besser gesagt, den Verkauf. Der Schritt geht ja sogar noch einen weiter, dass auch weibliche Mitspielerinnen gleichermaßen auf den Weg gebracht werden, die zwar ähnlich wie die männlichen Burschen das Händling des Bluesspiels beherrschen, nicht aber den Spirit und Geist dieser Musik einbringen können. Und wenn sich prominente Brüder, Söhne oder was auch immer einschleichen, werden die Türen nicht verschlossen bleiben.
badger hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 17:59
Phil Guy - Say What You Mean (JSP 1999)
Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit und da werden Bluesmusiker durchgewunken, wenn der Hauch für eine Vermarktung besteht. Da ist es völlig egal, ob sich die Jungschar von vermeintlichen Nachbluesern an den Geist ihrer musikalischen Väter halten oder auch nicht. Die ursprüngliche Seele Blues spielt hier nur noch eine untergeordnete Rolle, hauptsache die Ampel start auf Grün für erfolgsversprechende Talente oder besser gesagt, den Verkauf. Der Schritt geht ja sogar noch einen weiter, dass auch weibliche Mitspielerinnen gleichermaßen auf den Weg gebracht werden, die zwar ähnlich wie die männlichen Burschen das Händling des Bluesspiels beherrschen, nicht aber den Spirit und Geist dieser Musik einbringen können. Und wenn sich prominente Brüder, Söhne oder was auch immer einschleichen, werden die Türen nicht verschlossen bleiben.
Eigentlich ist mir gestern nur mal wieder der Kragen geplatzt. Dabei kenn ich das System ja lange genug in- und auswendig, war selbst mal als
Beobachter dabei, als im Studio nicht Musik eingespielt, sondern eine Ware angefertigt wurde, indem man Teile aus Schubladen nahm und zusammenfügte,
immer mit dem Blick auf den Kunden und dessen Geldbörse.
Phil Guy war nicht der erste oder letzte, der 'Produkte' statt Musik gemacht hat.
Und wer Produkte liebt, wird kein Wort meiner Beschwerde verstehen.
Linsey Alexander.jpg (42.56 KiB) 275 mal betrachtet
Linsey Alexander stammt aus Chicago. Genau vor einem Jahr starb er im Alter von 82 Jahren. Er spielte den Chicago Blues und war bekannt für seine humorvollen Auftritte.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
badger hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 17:30
Buddy Guy & Junior Wells Play The Blues (Atco 1972)
Bläser können ganz gut sein, aber Harp ist mir (fast) immer lieber, weils den Ton einfach kräftiger macht. Speziell auf Buddy's Platten mit Junior.
Mal lief das ganze unter Buddy`s Namen, mal unter Junior's und mal hatten sie beide Top-Billing, so wie hier.
Ein Traumpaar wars halt und sie blieben viele Jahre glücklich zusammen, bis es irgendwann mal fiesen Krach gab.
Vielleicht wegen Mädels? Vielleicht wegen Kohle? Mit Sicherheit nicht wegen musikalischer Unstimmigkeiten.
Was soll man zu diesem Traumpaar noch anmerken, außer ....
Shakura S'Aida: Time . . . - 2012 - Jazz/BluesRock aus Kanada
Burn down the mission:Elton John
- No prophecies - I might lose my head, or worse - Manche meinen es gut! Andere glauben sie wollen mein Bestes - Ich bin sicher ich weiß es besser.
Eine Zensur findet nicht stattArtikel 5 GG-
Zuzu Bollin: Texas Bluesman - 1989 - Blues aus Frisco, Texas
Burn down the mission:Elton John
- No prophecies - I might lose my head, or worse - Manche meinen es gut! Andere glauben sie wollen mein Bestes - Ich bin sicher ich weiß es besser.
Eine Zensur findet nicht stattArtikel 5 GG-
Seine Karriere begann Tommie Harris als Schlagzeuger bei Muddy Waters und Jimmy Reed. Über ihn gibt es einen Dokumentarfilm und zwar "t’s a Blues World". In Deutschland spielte er mit Kai Strauss und den Bluescats. Hiervon gibt es auch klasse Alben. Auch war er Tormitglied von Luther Allison. Harris wurde 87 Jahre alt, starb in Gießen. Mit über 80 Jahren stand er auch immer noch auf der Bühne.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
B.B. King - Blues Summit (1993).jpg (61.69 KiB) 162 mal betrachtet
Zurzeit packt mich wieder der Blues. Nein, wohl besser die Bluesmusik. So habe ich mir eben das wunderschöne "Blues Summit von B.B. King aufgelegt. Das Album erschien 1993. Ein Jahr später erhielt B.B. King hierfür einen Grammy in der Sparte "Best Traditional Blues Album". Das besondere hieran ist die Vielzahl der hochkarätigen Gäste, die sich auf dem Album die Klinke in die Hand reichen. Ich nenne nur mal einige: Buddy Guy, Albert Collins, Etta James, John Lee Hooker, Koko Taylor u.v.m. Ein großartiges Album; zumindest für mich. Tatsächlich, wie der Titel schon sagt, ein Blues-Gipfel!
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
Alexboy hat geschrieben: ↑So 22. Feb 2026, 17:53Zuzu Bollin: Texas Bluesman - 1989 - Blues aus Frisco, Texas
Texas Blues sowie ein Verfechter des JumpBlues, der zwar in den 50ern mit einigen Singles Pluspunkte setzen konnte. Dann aber von der Bildfläche verschwand und schlichtweg in Vergessenheit geriet. Seine Rückkehr im Jahre 1989 währte allerdings nur von kurzer Dauer, ehe er im Jahr daraufhin verstarb. Mit starker Besetzung spielte er noch das Album Texas Bluesman ein, das auch heute noch nachhalt. Schön, dass das geschichtsträchtige Album hier im Thread auftaucht.
Lavender hat geschrieben: ↑So 22. Feb 2026, 17:54Muddy Waters - I'm Ready (1978)
Muddy Waters - I'm Ready (1978).jpg
Das Album brachte Waters 1978 einen Grammy Award ein.
Grammy hin oder her, an diese drei Meisterwerke kommt das Album nicht vorbei: Live at the Regal (1965), Completely Well (1969) und Indianola Mississippi Seeds (1970)
Außer diesem Video gibt es leider kaum Infos über Eric Bibb's neue CD "One Mississippi", die am 06.02.26 hätte erscheinen soll. Gestern bestellt, heute die Nachricht, dass der Artikel nicht mehr länger lieferbar wäre. Bei einem anderen Versender steht was von Ende Juni 2026. Auch im Shop seiner Homepage nur Ebbe. Hoffentlich bringt die Anfrage an sein Label etwas Klarheit.