Januar 2026

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Was rotiert auf dem Teller......
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Head Machine "Orgasm" -1970-

Unbekannte Musiker sind auf diesem Album nicht gerade vertreten, zumal sie hinterher im Grunde allesamt eine ordentliche Karriere hingelegt haben ....

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Tranceformer
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Re: Januar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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The Siegel-Schwall Band – Three Pieces For Blues And Orchestra (Polydor 2344157)
Am vergangenen Wochenende konnte ich auf dem Flohmarkt einen echten Glücksgriff machen: Ich erwarb die LP "Three Pieces for Blues Band and Symphony Orchestra" in einem hervorragenden Zustand (VG+). Obwohl sich bereits einige Alben der Siegel-Schwall Band in meiner Sammlung befinden, nimmt dieses Werk aus dem Jahr 1973 eine Sonderstellung ein. Es ist ein wahrer Meilenstein der Musikgeschichte und markiert einen der ersten sowie erfolgreichsten Versuche, die rohe Energie des Chicago Blues mit der Komplexität eines klassischen Orchesters organisch zu verschmelzen.
Die Entstehungsgeschichte ist eng mit dem Dirigenten Seiji Ozawa verbunden. Dieser entdeckte die Band Mitte der 60er Jahre im Chicagoer Club „Big John’s“ und war sofort von der emotionalen Tiefe ihres Blues fasziniert. Ozawa gab daraufhin bei William Russo – einem ehemaligen Arrangeur für Stan Kenton – ein Werk in Auftrag, das beide Welten musikalisch verbinden sollte.
Das Ergebnis war das titelgebende „Three Pieces For Blues Band and Symphony Orchestra“. Auf der B-Seite meiner LP findet sich zudem das ebenfalls von Russo komponierte „Street Music, Op. 65“.
Zusammenarbeit zwischen Rockbands und Orchestern gibt es einige; man denke nur an die Experimente von Procol Harum oder Deep Purple. In den 70er Jahren folgten zudem zahlreiche „Rock Meets Classic“-Produktionen. Doch die Aufnahme der Siegel-Schwall Band sticht heraus: Das Orchester agiert hier nicht bloß als dekorativer Teppich im Hintergrund. Stattdessen gehen Band und Sinfoniker eine echte Fusion ein – ein Dialog auf Augenhöhe.
Uraufgeführt wurde das Konzert bereits 1968, doch erst 1972 erfolgte die Aufnahme durch das renommierte Klassik-Label Deutsche Grammophon (DG) mit dem San Francisco Symphony Orchestra, bevor die Platte 1973 auf den Markt kam.
Ich besitze nicht die ursprüngliche DG-Aufnahme, sondern die spätere Veröffentlichung unter dem Polydor-Label (Nummer 2344157). Da beide Labels zum selben Mutterkonzern (PolyGram) gehörten, wurden für die Pressungen oft dieselben Masterbänder verwendet, weshalb die Klangqualität auch bei der Polydor-Variante absolut überzeugt.
Die Entscheidung für die Zweitveröffentlichung bei Polydor hatte strategische Gründe: Während die DG-Platten in der Klassik-Abteilung standen, wollte man mit dem Polydor-Release gezielt Blues-Rock-Fans ansprechen. Passend dazu ist das Cover-Design meiner Version deutlich „rockiger“ und weniger streng gestaltet als das klassische gelbe Design der Deutschen Grammophon. Besonders lesenswert sind die detaillierten Liner Notes auf der Rückseite, welche die Geschichte dieser außergewöhnlichen Kooperation beleuchten.
Insgesamt ist diese LP ein faszinierendes Dokument der Musikgeschichte. Wer sie auf Flohmärkten oder Plattenbörsen entdeckt, sollte definitiv zugreifen. Während die Polydor-Pressung bei eBay derzeit moderat zwischen 10 € und 20 € gehandelt wird, muss für das DG-Original meist etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Musikalisch ist sie in jeder Pressung ein Gewinn.
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

David Bowie "Hunky Dory" -1971-

Ich hatte heute Morgen zuerst die Band Free in der Hand, aber dann schlug das Pendel in Richtung David Bowie um und der Weg in Richtung Ziggy Stardust nahm Gestalt an.

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Hawklord
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Re: Januar 2026

Beitrag von Hawklord »

Lenny Mac Dowell - Airplay (1980)

Mit bürgerlichem Namen Friedemann Leinert und bekannt vom SWF und SDR als Moderator mit sehr gutem Musikgeschmack.

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Lavender
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Re: Januar 2026

Beitrag von Lavender »

Simeon Soul Charger - Meet Me in the Afterlife (2011)
Simeon Soul Charger - Meet Me in the Afterlife (2011).jpg
Simeon Soul Charger - Meet Me in the Afterlife (2011).jpg (62.57 KiB) 151 mal betrachtet
Simeon Soul Charger sind eine interessante Band. Sie spielen eine Mischung aus Psychedelic Rock, Stoner Rock, Folk und Progressive Rock. Es wird also nie langweilig. Simeon Soul Charger sind US-Amerikaner, die in Oberbayern auf einen Bauernhof leben.





„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Tranceformer hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 09:05 Bild
The Siegel-Schwall Band – Three Pieces For Blues And Orchestra (Polydor 2344157)
Am vergangenen Wochenende konnte ich auf dem Flohmarkt einen echten Glücksgriff machen: Ich erwarb die LP "Three Pieces for Blues Band and Symphony Orchestra" in einem hervorragenden Zustand (VG+). Obwohl sich bereits einige Alben der Siegel-Schwall Band in meiner Sammlung befinden, nimmt dieses Werk aus dem Jahr 1973 eine Sonderstellung ein. Es ist ein wahrer Meilenstein der Musikgeschichte und markiert einen der ersten sowie erfolgreichsten Versuche, die rohe Energie des Chicago Blues mit der Komplexität eines klassischen Orchesters organisch zu verschmelzen.
Die Entstehungsgeschichte ist eng mit dem Dirigenten Seiji Ozawa verbunden. Dieser entdeckte die Band Mitte der 60er Jahre im Chicagoer Club „Big John’s“ und war sofort von der emotionalen Tiefe ihres Blues fasziniert. Ozawa gab daraufhin bei William Russo – einem ehemaligen Arrangeur für Stan Kenton – ein Werk in Auftrag, das beide Welten musikalisch verbinden sollte.
Das Ergebnis war das titelgebende „Three Pieces For Blues Band and Symphony Orchestra“. Auf der B-Seite meiner LP findet sich zudem das ebenfalls von Russo komponierte „Street Music, Op. 65“.
Zusammenarbeit zwischen Rockbands und Orchestern gibt es einige; man denke nur an die Experimente von Procol Harum oder Deep Purple. In den 70er Jahren folgten zudem zahlreiche „Rock Meets Classic“-Produktionen. Doch die Aufnahme der Siegel-Schwall Band sticht heraus: Das Orchester agiert hier nicht bloß als dekorativer Teppich im Hintergrund. Stattdessen gehen Band und Sinfoniker eine echte Fusion ein – ein Dialog auf Augenhöhe.
Uraufgeführt wurde das Konzert bereits 1968, doch erst 1972 erfolgte die Aufnahme durch das renommierte Klassik-Label Deutsche Grammophon (DG) mit dem San Francisco Symphony Orchestra, bevor die Platte 1973 auf den Markt kam.
Ich besitze nicht die ursprüngliche DG-Aufnahme, sondern die spätere Veröffentlichung unter dem Polydor-Label (Nummer 2344157). Da beide Labels zum selben Mutterkonzern (PolyGram) gehörten, wurden für die Pressungen oft dieselben Masterbänder verwendet, weshalb die Klangqualität auch bei der Polydor-Variante absolut überzeugt.
Die Entscheidung für die Zweitveröffentlichung bei Polydor hatte strategische Gründe: Während die DG-Platten in der Klassik-Abteilung standen, wollte man mit dem Polydor-Release gezielt Blues-Rock-Fans ansprechen. Passend dazu ist das Cover-Design meiner Version deutlich „rockiger“ und weniger streng gestaltet als das klassische gelbe Design der Deutschen Grammophon. Besonders lesenswert sind die detaillierten Liner Notes auf der Rückseite, welche die Geschichte dieser außergewöhnlichen Kooperation beleuchten.
Insgesamt ist diese LP ein faszinierendes Dokument der Musikgeschichte. Wer sie auf Flohmärkten oder Plattenbörsen entdeckt, sollte definitiv zugreifen. Während die Polydor-Pressung bei eBay derzeit moderat zwischen 10 € und 20 € gehandelt wird, muss für das DG-Original meist etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Musikalisch ist sie in jeder Pressung ein Gewinn.
Genial ist das Scheibchen. Kaum zu glauben, dass so etwas damals im Radio (NDR2) lief. Auf diese Art und Weise bin ich das erste Mal über die Band The Siegel-Schwall Band gestolpert.
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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Message "Same" -1975-

Ein Eyecatcher ist das Cover sicherlich, erinnert mich eher an den Waldmeister auf einer Kommunionsfeier. Entgegen ihren Hardrock geprägten ersten beiden Alben sind sie hier mehr im Bereich des Progs unterwegs ohne jedoch ihre Wurzeln außer acht zu lassen.

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Kröter
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Re: Januar 2026

Beitrag von Kröter »

EDDIE VEDDER - Ukulele Songs (2011)

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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

David Clayton-Thomas "Same" -1973-

Bluesiger Brassrock aus Kanada von dem ehemaligen Blood, Sweat & Tears Sänger

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Alexboy
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Re: Januar 2026

Beitrag von Alexboy »

Barry Miles & Co: Sky Train - 1976 - Fusion aus Newark, New Jersey :beer:

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Alexboy
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Re: Januar 2026

Beitrag von Alexboy »

Jan Hammer: The First Seven Days - 1975 - Fusion aus Prag :beer:


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Lavender
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Re: Januar 2026

Beitrag von Lavender »

Louder Than Hell hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 12:34 Message "Same" -1975-

Ein Eyecatcher ist das Cover sicherlich, erinnert mich eher an den Waldmeister auf einer Kommunionsfeier. Entgegen ihren Hardrock geprägten ersten beiden Alben sind sie hier mehr im Bereich des Progs unterwegs ohne jedoch ihre Wurzeln außer acht zu lassen.

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:clap: Klingt prima.
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Re: Januar 2026

Beitrag von Alexboy »

Maynard Ferguson: Conquistador - 1977 - Fusion aus Kanada :beer:


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Lavender
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Re: Januar 2026

Beitrag von Lavender »

Bei mir gibt es mal wieder etwas von Deep Purple und zwar von dem 2019 erschienenen Album "Live in Rome 2013". Das Album habe ich mir mal günstig zugelegt und nur einmal gehört. Heute habe ich es mal wieder laufen lassen. Und siehe da, das hat überraschend viel Spaß gemacht. Klar die Songs kennt man, bis auf die Soloeinlagen, alle. Aber sie werden halt live immer etwas anders dargeboten.

Deep Purple - Live In Rome 2013.jpg
Deep Purple - Live In Rome 2013.jpg (37.99 KiB) 103 mal betrachtet





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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Hawkwind "Hall Of The Mountain Grill" -1974-

Meine Lieblingsband aus dem Bereich Space Rock. ET und seine Freunde rulen richtig ab ....

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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Bothy Band - Old Hag You Have Killed Me (Mulligan 1975)

Eine Art Supergroup des Celtic Folk mit einem Meilenstein-Album. Spielten Trad.-Folk mit akkustischen Instrumenten mit dermaßen viel
Power, daß herzschwachen Zuhörern vom Konzertbesuch abgeraten wurde.
Wer überlebte konnte sie noch vor kurzem bei ihrer 'Wir-Reißen-Noch-Nach-50-Jahren-Die-Dächer-Ab'-Reunion sehen.

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BRAIN
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Re: Januar 2026

Beitrag von BRAIN »

sloche - Stadacone (1976)

Sloche war eine Progressive-Rock- und Jazz-Fusion-Band aus Québec.
In den 70er-Jahren hat sie zwei beeindruckende Alben veröffentlicht, die heute als Geheimtipps gelten.
Die Musik ist stark von analogen Tasteninstrumenten geprägt: Hammond-Orgel, Mini-Moog, Clavinet und Klavier bestimmen den Klang.
Dazu kommen eindrucksvolle Gitarren, Bass, Saxofon und Schlagzeug – alles perfekt aufeinander abgestimmt.
Das Album Stadacone ist fast vollständig instrumental.
Nur an wenigen Stellen ist französischer Gesang zu hören.
Zwei Stücke stechen besonders hervor: „Stadacone“ und „Isacaaron“.
Beide sind über zehn Minuten lang und geben den komplexen Arrangements viel Raum.
Außerhalb Kanadas – abgesehen von Japan – blieb die Band unbekannt. In Europa kennt sie fast niemand.
Wer Jazz-Rock und Fusion liebt, sollte dieses Album unbedingt hören.
Es bietet alles, was das Genre in den 70er-Jahren so spannend gemacht hat: melodische Kompositionen, präzises Zusammenspiel und eine frische, optimistische Atmosphäre.

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Lavender
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Re: Januar 2026

Beitrag von Lavender »

Alice Cooper - A Fistful Of Alice (1997)
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Alice Cooper - A Fistful Of Alice.jpg (42.67 KiB) 83 mal betrachtet
Von Alice gibt es ja inzwischen reichlich Livealben. Dieses hier ist eines meiner liebsten. Schon alleine die Setlist ist sehr ansprechend.





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reform
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Re: Januar 2026

Beitrag von reform »

Jetzt lass ich doch mal "Ruhe reinkommen":
Tangerine Dream - '21 Probe 6-8

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„Ich reagiere allergisch auf den Begriff Work-Life-Balance“
Sebastian Ebel, der Chef des Reisekonzerns Tui - Also, nebenbei bemerkt: Ich persönlich: AUCH !
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BRAIN
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Re: Januar 2026

Beitrag von BRAIN »

Talking Heads-Fear Of Music (1979)

Fear Of Music ist der Moment, in dem die Talking Heads ihre intellektuelle Distanz ablegen und sich vollständig der Unruhe der modernen Welt aussetzen.
Dieses Album denkt nicht mehr über Angst nach, es lebt in ihr.
Der Groove ist kein Mittel zur Entspannung, sondern ein permanenter innerer Antrieb, der nicht zur Ruhe kommen darf.
David Byrnes Gesang fungiert dabei als bewusst verunsicherter Erzähler, der die Realität nicht kommentiert, sondern protokolliert.
Brian Enos Produktion verstärkt diesen Eindruck durch Klarheit und Zurückhaltung, wodurch jede Verschiebung im Klang umso stärker wirkt.
Fear Of Music fordert Konzentration und Geduld, belohnt aber mit einer Tiefe, die sich erst mit der Zeit vollständig erschließt.

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