Latin beeinflusster Rock aus den Staaten ......

Januar 2026


Und man muß noch einmal ganz besonders darauf verweisen, das DIES die Musik war, die man als 1967 als 'psychedelisch' einstufte und für die mit derLouder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 11:14 13th Floor Elevators "Easter Everywhere" -1967-
Die aus Texas stammende Band gehört sicherlich zu den Säulen des Garagenrocks. Roky Erickson, Stacy Sutherland und ihre Mitspieler waren ihrer Zeit nicht nur voraus, sondern hatten auch Näschen für diese musikalische Underground Entwicklung. Letztlich waren sie u. a. die Wegbereiter für die kreative Saat, die andere Bands zu neuen Ufern aufbrechen ließ.




Ein Album mit Nachzüglerqualitäten, denn es erschien bekanntlich fast 40 Jahre später. Trotzdem wurde hier eine Compilation zusammengestellt, die überzeugen konnte. Quasi eine Wiederbelebung mit bisher unveröffentlichten Material.badger hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 11:36 Fotheringgay - 2 (A Wings And A Prayer 2008)
die 1970 zweite, aber nie veröffentlichte LP von Sandy Denny's Fotheringay; alle Mitspieler waren irgendwann
auch mal bei Fairport Convention. M.E ein bißchen schwächer als die erste, aber immer noch rundherum hörenswert
und auf jedem Fall rockiger als Sandy's Solowerke.





Eine meiner Lieblingsscheiben von Van-The-Man; Linden Arden Stole The Highlights; Bulbs; Streets Of Arklow...; einmal im Kopf geht das nie wieder raus.BRAIN hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 15:09 Van Morrison – Veedon Fleece (1974)
Ein Album wie Nebel über irischem Gras.
Die Songs gehen nicht vorwärts sie kreisen.
Streicher und Akustikgitarre tragen den Gesang wie auf Händen.
Morrison singt nicht er erzählt sich selbst etwas vor.
Folk Jazz Poesie ohne jede Pose.

Die Bosstown Szene war schon überwältigend und von zahlreichen Bands geprägt, zumal sie sich nicht an einer Spielart festkrallte, sondern umfassende Spielräume ermöglichte.badger hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 15:47 Fort Mudge Memorial Dump - s/t (Mercury 1969)
Boston-Band, die schon gleich zu Beginn des 80er Sammelbooms auf allen Listen stand; ihr einziges Album;
nicht wirklich psych, wie immer behauptet wird, sondern ein bißchen wie frühe (folkige) Airplane, gelegentlich auch ein bißchen 'jazzy'.
Alex Conti war schon ein Getriebener, der in zahlreichen Bands und auch Projekten sein spielerisches Können hinterlassen hat. Ich sah ihn erstmals Ende der 70er, als er bei der hamburgischen Band Lake spielte, noch mit längeren Haaren, was man sich heute kaum noch vorstellen kann. Jedenfalls hat dieser ein Händchen dafür, stilprägend seine Gitarrenlinien in das Gesamtspiel einer Band einzuweben. Da ist es egal, ob es sich um Rock, Westcoast oder Funk handelt. Sicherlich ein ganz Großer seines Fachs .....Tranceformer hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 14:57
Alex Conti – Continued
Liest man die Biografie von Alex Conti, stellt sich unweigerlich die Frage: „Mit wem hat dieser Mann eigentlich nicht zusammengespielt?“
Sein Weg liest sich wie ein Who-is-Who der deutschen Rockgeschichte: 1974 ersetzte er Dieter Bornschlegel bei Atlantis, es folgte eine kurze Stippvisite bei Rudolf Rock & die Schocker, bevor er schließlich bei Lake landete und dort Musikgeschichte schrieb. Ich persönlich nahm ihn zum ersten Mal bewusst wahr, als Mitte der 80er-Jahre das Album „Immer mehr“ von Herwig Mitteregger bei mir rauf und runter lief.
Heute liegt eines seiner seltenen Soloalben auf meinem Plattenteller: „Continued“ aus dem Jahr 1984. Eingespielt nach seiner Ära bei Lake, präsentiert uns Conti hier einen typischen 80er-Jahre-Sound, wobei mir die ausgeprägten funkigen Einflüsse besonders gut gefallen.
Während sein Solo-Debüt noch stärker im Westcoast-Rock verwurzelt war, experimentiert Conti auf diesem Nachfolger spürbar mit dem damaligen Zeitgeist – unüberhörbar gemacht durch die prägnanten Synth-Bässe.
Ein Paradebeispiel für diesen Sound ist der Song „Better Things To Do“. Hier trifft ein messerscharfer Funk-Groove auf Contis virtuoses Gitarrenspiel. Man hört förmlich die Spielfreude heraus, mit der er die technischen Möglichkeiten der damaligen Produktion ausreizte. Genau dieser Mut zum Experiment ist es, was mir nach vielen Hördurchgängen an diesem Album so zusagt. Conti lässt sich auf den Sound der Epoche ein und verpackt seine enorme Vielseitigkeit sowie sein Gespür für groovige Arrangements in die zehn Songs von Continued.
Fazit: Einziges Manko bleibt für mich die Gesangsstimme – die ist, ehrlich gesagt, auch nach mehrmaligem Hören immer noch sehr gewöhnungsbedürftig. Rein instrumental und vom Groove her ist die Scheibe jedoch ein echtes Erlebnis für jeden, der den Sound dieser Dekade mag.

