Auch heute dufte etwas Krautiges nicht fehlen ....

Hier bin ich ein wenig voreingenommen, denn mir gefallen sämtliche Steamhammer Alben gleichermaßen. Sie haben ihren eigenen Geist musikalisch ausgeatmet und etwas Eigenständiges erschaffen.
Oh shit, ham*se wieder alles zusammen gekratzt, was da war...
Auch das vierte Album von ihnen konnte mich in seinem Bann ziehen und dieses auch heute noch.
Immer schön zu lesen, wenn der eine oder andere aus dem Forum Kontakt zu Musikern hat. Und in diesem Fall kommt ja auch ein ordentliches musikalisches Pfund herüber. Die hier vertretenen Begleitmusiker sind natürlich aller Ehren wert.Beatnik hat geschrieben: ↑Fr 1. Nov 2024, 19:18 Heute abend gibt's mal wieder den Herrn John Bertram Lynton, der mal der "Jack" bei Savoy Brown's Album "Jack The Toad" war. Ich hatte mit seinem Einverständnis mal zwei oder drei seiner Songs bei Youtube reingestellt. Heute habe ich von ihm eine Anfrage bekommen, ob ich vielleicht noch ein paar Songs mehr reinstellen könnte. Na klar, wenn es urheberrechtlich keine Bedenken gibt, sicher. Werde ich mich die Tage mal dran machen. Sein tolles 1980er Rock'n'Roll Album erschien damals nur in der Schweiz, ein Jahr später dann auch noch in Deutschland und in Portugal. Angesichts der Musik und vor allem der beteiligten Musiker kaum vorstellbar, dass das Album in England nicht erschien. Da spielten nämlich mit:
Rick Parfitt (Status Quo), Clem Clempson (Humble Pie) - Guitars
Chas Hodges (Heads Hands And Feet) - Piano
Paul King (Mungo Jerry, King Earl Boogie Band) - Harp
Colin Pattenden (Manfred Mann's Earth Band) - Bass
Chris Slade (Manfred Mann's Earth Band) - Drums
und Jacko am Mikro
Jackie Lynton ist ein Musiker, der mir schon mein ganzes Leben lang gefällt, und den ich mir immer wieder anhören kann. Ich mag einfach die Stimme dieses Haudegens.
Jackie Lynton • No Axe To Grind (1980)
Die drei anderen CDs hören sich klangtechnisch gut an. Die speziellen Aufnahmen Jazz in Britain mit Jon Hiseman und John Surman könnten an Rock gewöhnte Ohren evtl. verschrecken.
Ein Album, das einen Hörer schon fordert und man muss bereit sein, den Spuren von Michael Hamel zu folgen. Wenn sich dieses Türchen aber eröffnet, kommen dem geneigten Hörer aber wohlklingende und zugleich atmosphärische Klänge entgegen.
inzwischen habe ich die LP auch, gefällt mir wie die Keyboards eingebunden sind.
Freunde der frühen Pink Floyd werden zurecht Freude an diesem Album haben, denn es war lange Zeit schwer zu bekommen. Ich habe damals, also vor 20 Jahren, gute 25 Euronen für das Album abdrücken dürfen. Aber es hat sich gelohnt, denn was die Gebrüder Baksay aus Ungarn hingelegt haben, war nicht nur äußerst hörenswert, sondern auch ein musikalischer Türöffmer.