Bei Dream Theater war ich von Anfang dabei, When Dream And Day Unite war ein Paukenschlag, aber erst Metropolis Pt.2 riss mich bildlich gesprochen wieder vom Hocker ( müsste eigentlich mindestens eine 6 bekommen), bis heute das für mich beste Konzeptalbum und das Maß aller Dinge im Prog-Metal. Nach Black Clouds & Silver Linings und dem Rauswurf von Mike Portnoy habe ich mir zwar weiterhin alle Alben gekauft, aber nur mit A Dramatic Turn Of Events kann ich noch etwas anfangen. Distance Over Time wäre vielleicht ein gutes Album, der Klang ist aber schlichtweg für die Tonne. Das letzte Album A View From The Top Of The World ist für mich größtenteils ein Selbstplagiat, irgendwie klingen die meisten Breaks, die Melodien und die Refrains wie bereits gehört, erstaunlich ist höchstens, wie weit mittlerweile die Technik ist, James LaBrie klingt tatsächlich so wie früher, obwohl die Liveauftritte der letzten Jahre das Gegenteil beweisen.
Nachdem Mike Portnoy wieder dabei ist, sind die Erwartungen an das nächste Album natürlich groß, ich bin aber leider eher skeptisch, ich denke, Dream Theater haben ihren Zenit schon lange überschritten.
Die vielen Lost Not Forgotten Alben haben mich nie interessiert, nicht eins davon habe ich in der Sammlung.
Dennoch sind Dream Theater für mich (neben Fates Warning) ganz oben im Prog-Metal, und werden es trotz allem auch bleiben.

When Day And Dream Unite (1988)

Images And Words (1992)

Awake (1994)

A Change Of Seasons (1995)

Falling Into Infinity (1997)

Metropolis Pt.2: Scenes From A Memory (1999)

Six Degrees Of Inner Turbulence (2001)

Train Of Thought (2003)

Octavarium (2005)

Systematic Chaos (2007)

Black Clouds And Silver Linings (2009)

A Dramatic Turn Of Events (2011)

Dream Theater (2013)

The Astonishing (2016)

Distance over Time (2019)

A View from the Top of the World (2021)
Live

Live Scenes From New York

Chaos In Motion

Distance Memories - Live in London