März 2026

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Was rotiert auf dem Teller......
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Emma Peel
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Re: März 2026

Beitrag von Emma Peel »

Lavender hat geschrieben: Mo 23. Mär 2026, 10:10 Green Carnation - The Acoustic Verses (2006)

Green Carnation - The Acoustic Verses (2006).jpg

Sehr schöner Prog aus Norwegen.





Musik, die mir ausgesprochen zusagt. Gerade die ausstrahlende Ruhe ist meins .... :yes:
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Emma Peel
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Re: März 2026

Beitrag von Emma Peel »

Heads, Hands & Feet "Same" -1971-

Vor dem Mittagessen noch ein wenig Country geprägter Rock aus England. Musik, die durchaus Fans auch in unseren Breiten hatte.

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Louder Than Hell
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Re: März 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Oregon "Out Of The Woods" -1978-

Akustischer Jazz, Folk und Weltmusik mit einem fast kammermusikalischen Zuschnitt, teils besinnlich, teils verträumt. Die gemeinsamen Improvisationen von Ralph Towner, Collin Walcott, Paul McCandless und Glen Moore sind ein Ausdruck ihrer produktiven Phase für ein seinerzeit wegweisendes und dahin fließendes Album.

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Alexboy
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Re: März 2026

Beitrag von Alexboy »

Roomful Of Blues: Steppin' Out! - 2025 - R&B aus Providence, Rhode Island


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Zarthus
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Re: März 2026

Beitrag von Zarthus »

The Moody Blues - Caught Live +5 (1977)

Recht blöder Albumtitel und ein Artwork, dass - naja - seltsam daherkommt. Trotzdem ein sehr gutes Livealbum!

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Lavender
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Re: März 2026

Beitrag von Lavender »

Alexboy hat geschrieben: Mo 23. Mär 2026, 15:04 Roomful Of Blues: Steppin' Out! - 2025 - R&B aus Providence, Rhode Island


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Das Album wurde auch in der aktuellen Bluesnews vorgestellt und las sich interessant. Schön ein Hörbeispiel zu bekommen.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
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Louder Than Hell
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Re: März 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Hawklord hat geschrieben: Mo 23. Mär 2026, 10:49 Peter Gabriel - II (1978)

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Das Cover erinnert mich an meine zurückliegende Schulzeit, wenn man mit den Fingernägeln die Tafel herunter gekratzt hat. Das ergab so ein eigenwilliges Geräusch und bei Mitschülern machte sich Gänsehaut breit.

Warum auch immer dieses Album seinerzeit nicht im Mittelpunkt stand, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich halte es jedenfalls für ein gelungenes Album, dass bereits Hinweise auf seine folgenden Taten aufzeigte.
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Louder Than Hell
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Re: März 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

San Ul Lim "The First" -1968-

Zur Abwechslung mal etwas Exotisches und zwar Psych aus Südkorea .... Klingt ein wenig gewöhnungsbedürftig, hat aber was.

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Tranceformer
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Re: März 2026

Beitrag von Tranceformer »

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U2 – Rattle And Hum

Am vergangenen Wochenende konnte ich während meines obligatorischen Flohmarktbesuchs ein kleines, aber hartnäckiges Luxusproblem lösen. In meiner Plattensammlung pflege ich eine strikte Trennung zwischen Studio-LPs und Live-Alben. Doch wohin mit U2s „Rattle and Hum“? An dieser Frage beißen sich Musiknerds seit 1988 die Zähne aus.
Für gerade einmal zwei Euro erstand ich ein Exemplar in hervorragender VG+-Qualität. Mein Plan: Das Album steht ab sofort einfach in beiden Abteilungen. Problem gelöst.
Wenn man es genau nimmt, ist Rattle and Hum weder Fisch noch Fleisch – es ist ein hybrides Projekt und das begleitende Dokument zum gleichnamigen Film. Die Tracklist von 17 Titeln spricht eine eindeutige Sprache:
9 Studio-Aufnahmen: Darunter Hits wie „Desire“, „Angel of Harlem“ und das gewaltige „When Love Comes to Town“.
6 Live-Aufnahmen: Monumentale Momente der Joshua Tree-Tour (z. B. „Pride“ oder „Bullet the Blue Sky“).
2 Snippets: Atmosphärische Einschübe wie Hendrix’ „Star Spangled Banner“.
Da die neuen Studio-Songs damals den Kern des Marketings bildeten, wird es oft als reguläres Album geführt. Doch rein atmosphärisch dominiert das Live-Gefühl und der dokumentarische Charakter der Reise durch Amerika. Die Aufnahmen in den legendären Sun Studios sollten zeigen, dass U2 nun mit Giganten wie B.B. King und Bob Dylan auf Augenhöhe agierten.
Rein musikalisch bietet das Werk einige der Sternstunden der Bandgeschichte:
„Desire“ ist purer, dreckiger Stooges-Rock.
„All I Want Is You“ bleibt eine der ehrlichsten Balladen, die Bono je gesungen hat.
Die Live-Version von „Silver and Gold“ ist bissig und politisch aufgeladen.
Legendär (wenn auch hart an der Grenze zur Arroganz) bleibt Bonos Ansage zu „Helter Skelter“: „This is a song Charles Manson stole from the Beatles. We’re stealing it back.“
Fazit
Rattle and Hum ist sicher kein perfektes Album, aber ein ungemein mutiges. Es war der notwendige Exzess, die letzte Ausreizung des Ernsthaften, die die Band schließlich dazu zwang, sich Anfang der 90er mit Achtung Baby komplett neu zu erfinden. Dank meines Flohmarkt-Glücks muss ich mich nun nicht mehr entscheiden: Es ist ab jetzt mein liebstes Studio-Live-Hybrid-Meisterwerk.
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Alexboy
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Re: März 2026

Beitrag von Alexboy »

Masekela: I Am Not Afraid - 1974 - Soul/Funk/Jazz aus Süd-Afrika :beer:



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Beatnik
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Re: März 2026

Beitrag von Beatnik »

Ich häng weiter am Tropf der Tedeschi Trucks Band. Was ist das ein geniales Album. Bei "Under The Knife" werden schöne Little Feat Erinnerungen wach, "Devil Be Gone" wiederum ist ein echt schöner lockerer Shuffle. :prayer:

Tedeschi Trucks Band • Future Soul (2026)

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BRAIN
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Re: März 2026

Beitrag von BRAIN »

Grobschnitt – Rockpommel’s Land (1977)

Rockpommel’s Land ist für mich das geschlossenste Grobschnitt-Album.
Keine lose Songsammlung, sondern ein durchgehendes Konzept, dass man am Stück hören sollte.

Die Musik ist klar symphonischer Prog, aber nie verkopft. Viele melodische Passagen, viel Dynamik, dazu diese typischen Grobschnitt-Gitarren, die zwischen sanft und kraftvoll wechseln.
Keyboards setzen breite Flächen, ohne alles zuzuschütten.
Nichts driftet ab. Selbst längere Passagen bleiben greifbar.

Rockpommel’s Land ist kein überladener Prog-Klotz, sondern ein überraschend zugängliches Konzeptalbum. Für mich ein klarer Höhepunkt im deutschen Prog.

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Beatnik
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Re: März 2026

Beitrag von Beatnik »

BRAIN hat geschrieben: Mo 23. Mär 2026, 20:35 Grobschnitt – Rockpommel’s Land (1977)

Rockpommel’s Land ist für mich das geschlossenste Grobschnitt-Album.
Keine lose Songsammlung, sondern ein durchgehendes Konzept, dass man am Stück hören sollte.

Die Musik ist klar symphonischer Prog, aber nie verkopft. Viele melodische Passagen, viel Dynamik, dazu diese typischen Grobschnitt-Gitarren, die zwischen sanft und kraftvoll wechseln.
Keyboards setzen breite Flächen, ohne alles zuzuschütten.
Nichts driftet ab. Selbst längere Passagen bleiben greifbar.

Rockpommel’s Land ist kein überladener Prog-Klotz, sondern ein überraschend zugängliches Konzeptalbum. Für mich ein klarer Höhepunkt im deutschen Prog.

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Es ist Volker Kahrs' Meisterwerk. Ein wunderschönes Märchen, das mich seit Erscheinen begleitet und immer wieder aufgelegt wird. Ein Traum. :prayer:
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BRAIN
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Re: März 2026

Beitrag von BRAIN »

Novalis – Flossenengel (1979)

Flossenengel zeigt Novalis schon deutlich weiter weg vom klassischen Prog der frühen Jahre.
Der Sound ist weicher, runder, teilweise fast schon poppig. Viel Keyboard, breite Flächen, dazu melodische Gitarren und dieser typische deutsche Gesang, der sofort eine eigene Stimmung erzeugt.

Was hängen bleibt, ist diese leicht verträumte, fast romantische Grundstimmung.
Alles fließt, nichts wirkt kantig oder hart. Genau das kann man mögen oder auch als zu glatt empfinden.

Flossenengel ist kein Prog-Klassiker im engeren Sinn. Eher ein spätes, melodisches Novalis-Album mit klarer Ausrichtung auf Atmosphäre und Song.


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Re: März 2026

Beitrag von Emma Peel »

JJ Grey & Mofro "Country Ghetto" -2007-

Roh, aber auch gefühlvoll, eine Mischung aus Southern Rock, Funk und Swamp Blues, die auf den Punkt kommt.

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Maranx
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Re: März 2026

Beitrag von Maranx »

Kari Bremnes - "Det Vi Har" (2017)

Das etwas "andere" Album der norwegischen Ausnahmesängerin, die hier mit ihrer famosen Stimme die vermehrt elektronischen Klänge veredelt! Traumhaft schön!

Leider gibt es auch eine traurige Nachricht von ihr: sie muss alle Konzerttermine 2026 absagen, da sie (zum zweiten Male) an Krebs erkrankt ist. Sie hofft aber, den abermals besiegen zu können.

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BRAIN
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Re: März 2026

Beitrag von BRAIN »

Traffic – The Low Spark of High Heeled Boys (1971)

Das Album braucht Zeit. Beim ersten Hören wirkt vieles unspektakulär, fast zu entspannt.
Aber genau daraus zieht es seine Stärke. Die Musik entwickelt sich langsam, ohne Druck.

Der Titelsong ist das Zentrum. Über elf Minuten, aber keine Sekunde zu viel.
Bass, Piano und Orgel legen einen ruhigen Groove, darüber baut sich alles schrittweise auf.
Typisch für das Album ist diese Mischung aus Rock, Jazz und Folk und viel Raum für die Instrumente.

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Louder Than Hell
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Re: März 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

BRAIN hat geschrieben: Mo 23. Mär 2026, 22:52 Traffic – The Low Spark of High Heeled Boys (1971)

Das Album braucht Zeit. Beim ersten Hören wirkt vieles unspektakulär, fast zu entspannt.
Aber genau daraus zieht es seine Stärke. Die Musik entwickelt sich langsam, ohne Druck.

Der Titelsong ist das Zentrum. Über elf Minuten, aber keine Sekunde zu viel.
Bass, Piano und Orgel legen einen ruhigen Groove, darüber baut sich alles schrittweise auf.
Typisch für das Album ist diese Mischung aus Rock, Jazz und Folk und viel Raum für die Instrumente.

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Kreativ war diese Band auf ihre Art und Weise schon immer. Angefangen bei den Frühwerken, wo sich Pop und Psych die Hände reichten. Mit "John Barleycorn Must Die" veränderten sie ihren Stil in Richtung Folk und Blues. Hier befand man sich in einem ganz anderen Gewässer. Ihre beiden Highlights waren für mich immer "The Low Spark Of High Heeled Boys" und "Shoot Out At The Fantasy Factory". Schon allein die Mitspieler hielten die Kunst des spielerischen Könnens verdammt hoch und konnten auf diese Art und Weise ihr individuelles Spiel und vor allem eine hohe Spielvieltfalt hochhalten. Im Grunde könnte man fast jedes Album der beiden letztgenannten sezieren und wäre erstaunt wieviele Feinheiten dort jeweils eingewoben wurden. Aber das absolute Schmankerl sind ihre Liveeinspielungen, von denen leider viel zu viele nicht offiziell vorliegen.
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Louder Than Hell
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Re: März 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Traffic "Live Traffic Fillmore East, New York" -1970-

Mein Cover unterschiedet zwar ein wenig, trotzdem könnte ich fortlaufend bei diesem Zusammenspiel und musikalischen Verständnis niederknien. Für mich ein Stern von Traffic, von denen ich gerne gehabt hätte.

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Louder Than Hell
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Re: März 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

BRAIN hat geschrieben: Mo 23. Mär 2026, 21:54 Novalis – Flossenengel (1979)

Flossenengel zeigt Novalis schon deutlich weiter weg vom klassischen Prog der frühen Jahre.
Der Sound ist weicher, runder, teilweise fast schon poppig. Viel Keyboard, breite Flächen, dazu melodische Gitarren und dieser typische deutsche Gesang, der sofort eine eigene Stimmung erzeugt.

Was hängen bleibt, ist diese leicht verträumte, fast romantische Grundstimmung.
Alles fließt, nichts wirkt kantig oder hart. Genau das kann man mögen oder auch als zu glatt empfinden.

Flossenengel ist kein Prog-Klassiker im engeren Sinn. Eher ein spätes, melodisches Novalis-Album mit klarer Ausrichtung auf Atmosphäre und Song.


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Manchmal ist es gut, seine eigene Sammmlung noch einmal in Augenschein zu nehmen. Denn darunter befindet sich auch das Teil des Flossenengels und zwar als letztes Album, das ich von der Band habe. Sicherlich haben sie sich weit von ihren ursprünglichen Wurzeln entfernt und bewegen sich auf der Welle des romantischen und sicherlich auch verträumten Musikstils. Es ist immer noch eine hörenswerte Band, aber mein Favorit bleibt für immer und ewig Banished Bridge.
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