
April 2026
April 2016
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Zarthus
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Re: April 2026
Flaming Bess "Finstere Sonne" -2005-
Ein Album, das erst durch den Kopfhörer seine richtige Entfaltung erfährt

Ein Album, das erst durch den Kopfhörer seine richtige Entfaltung erfährt

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Tranceformer
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Re: April 2026

Wilko Johnson & Roger Daltrey – Going Back Home
Heute ließ ich es gleich in aller Früh mal so richtig krachen – mit einem ehrlichen und energiegeladenen Album, welches deutlich vor Augen führt, dass „Altwerden“ im Rock 'n' Roll nichts mit „Leiser werden“ zu tun hat.
Dabei ist die Entstehungsgeschichte ebenso dramatisch wie inspirierend. Als das Album im November 2013 in nur einer Woche aufgenommen wurde, ging man davon aus, dass es Wilko Johnsons letztes Werk sein würde.
Die Diagnose: Bei Wilko (Ex-Gitarrist von Dr. Feelgood) wurde Anfang 2013 inoperabler Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Er lehnte eine Chemotherapie ab, um seine verbleibende Zeit auf der Bühne zu verbringen.
Die Kollaboration: Roger Daltrey (The Who) und Wilko hatten schon 2010 über ein gemeinsames Projekt gesprochen. Angesichts der Diagnose machten sie nun Ernst.
Das Wunder: Später stellte sich heraus, dass der Tumor seltener und operabel war. Wilko wurde geheilt und lebte noch bis 2022 – das Album bleibt jedoch das kraftvolle Symbol dieses Triumphs.
Das Album wurde fast live eingespielt, was ihm eine unglaubliche Energie verleiht. Die Truppe hinter den beiden Legenden ist absolute Oberklasse:
Wilko Johnson: Gitarre (sein legendärer, perkussiver „Chopper“-Stil)
Roger Daltrey: Gesang, Mundharmonika
Norman Watt-Roy: Bass (ein Virtuose, bekannt von The Blockheads)
Dylan Howe: Schlagzeug
Mick Talbot: Keyboards (The Style Council)
Die Songs: Es handelt sich fast ausschließlich um Neuaufnahmen von Wilko-Klassikern aus der Dr. Feelgood-Ära und seiner Solozeit, ergänzt durch das Bob-Dylan-Cover Can You Please Crawl Out Your Window.
Dies ist kein polierter Studio-Pop, sondern dreckiger R&B. Wilkos Gitarre klingt wie eine Maschinengewehr-Salve – ohne Plektrum gespielt und messerscharf. Daltrey verzichtet auf seine typischen Who-Schreie und singt stattdessen mit einer rauen, souligen Tiefe. Das Ergebnis geht richtig unter die Haut.
Highlights:
"Going Back Home": Der Opener gibt das Tempo vor. Man hört die Spielfreude in jeder Sekunde.
"Keep It Out Of Sight": Hier zeigt Daltrey, dass er auch den unterkühlten Mod-Stil perfekt beherrscht.
"Turned 21": Eine seltene, melancholische Ballade, die unter dem Eindruck der damaligen Diagnose eine enorme Gänsehaut-Garantie hat.
Nicht nur musikalisch, auch haptisch ist die LP ein Genuss: Erschienen auf dem geschichtsträchtigen Chess-Label, kommt die 180g-Pressung mit einer Dynamik daher, die Watt-Roys Basslauf und Wilkos messerscharfe Riffs perfekt in den Raum stellt. Mit einem Marktpreis von aktuell etwa 25 bis 30 Euro ist sie zudem ein absolut fairer Deal für ein Stück Rock-Geschichte.
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Tranceformer
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Re: April 2026

Lyle Lovett - 12th Of June
Dieses, von mir in Vergessenheit geratene Album, wurde vor einigen Tagen von Emma vorgestellt. Anlass für mich das Vinyl zu ordern. Positiv überrascht musste ich feststellen, dass es auch noch Alben unter 20,00€ gibt.
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Emma Peel
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Re: April 2026
Glückwunsch zum Kauf und dem Fast-Schnäppchen Preis .....Tranceformer hat geschrieben: ↑Mo 6. Apr 2026, 17:49
Lyle Lovett - 12th Of June
Dieses, von mir in Vergessenheit geratene Album, wurde vor einigen Tagen von Emma vorgestellt. Anlass für mich das Vinyl zu ordern. Positiv überrascht musste ich feststellen, dass es auch noch Alben unter 20,00€ gibt.
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Lavender
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Re: April 2026
Allman Brothers Band - Seven Turns (1990)
Seven Turns ist das neunte Studioalbum der Allman Brothers Band gewesen. Erstmals waren auch Warren Haynes (Gitarre und Gesang), Johnny Neal (Keyboards) mit an Bord. Ein wunderschönes Album.
Seven Turns ist das neunte Studioalbum der Allman Brothers Band gewesen. Erstmals waren auch Warren Haynes (Gitarre und Gesang), Johnny Neal (Keyboards) mit an Bord. Ein wunderschönes Album.
„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
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Re: April 2026
Backstreet Girls "Tuff Tuff Tuff" -2001-
Punk'N'Roll oder meinetwegen auch Biker Rock aus Norwegen

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Louder Than Hell
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Re: April 2026
Und meinen speziellen Favoriten Dickey Betts sollte man auch noch nennenLavender hat geschrieben: ↑Mo 6. Apr 2026, 18:24 Allman Brothers Band - Seven Turns (1990)
Allman Brothers - Seven Turns (1990).jpg
Seven Turns ist das neunte Studioalbum der Allman Brothers Band gewesen. Erstmals waren auch Warren Haynes (Gitarre und Gesang), Johnny Neal (Keyboards) mit an Bord. Ein wunderschönes Album.
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BRAIN
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Re: April 2026
Donald Fagen - The Nightfly (1982)
Dieses Album ist eines der am sorgfältigsten konstruierten Solowerke der Popgeschichte.
Fagen erschafft hier eine Welt aus den späten 50er und frühen 60er Jahren, vollständig in Klang gegossen, mit einer Präzision die man sonst eher aus dem Studiohandwerk von Steely Dan kennt.
Der Sound ist makellos, fast chirurgisch, aber nie kalt.
Der Kontrast aus Leichtigkeit und existenziellem Unterton zieht sich durch alles.
Für mich gehört es zu den Platten die man nicht einfach nur hört, sondern in denen man sich aufhält.

Dieses Album ist eines der am sorgfältigsten konstruierten Solowerke der Popgeschichte.
Fagen erschafft hier eine Welt aus den späten 50er und frühen 60er Jahren, vollständig in Klang gegossen, mit einer Präzision die man sonst eher aus dem Studiohandwerk von Steely Dan kennt.
Der Sound ist makellos, fast chirurgisch, aber nie kalt.
Der Kontrast aus Leichtigkeit und existenziellem Unterton zieht sich durch alles.
Für mich gehört es zu den Platten die man nicht einfach nur hört, sondern in denen man sich aufhält.

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Re: April 2026
David Bowie "Station To Station" -1976-
Nach dem doch sehr amerikanisch geprägten Album "Young American" eine Einspielung, die fast einer Wiederauferstehung gleich kam. Trotz aller gesundheitlichen Mißstände wurde hier ein neues Kapitel aufgeschlagen, das Bowie musikalisch wieder in Höchstform zeigte und weitere folgen ließ.

Nach dem doch sehr amerikanisch geprägten Album "Young American" eine Einspielung, die fast einer Wiederauferstehung gleich kam. Trotz aller gesundheitlichen Mißstände wurde hier ein neues Kapitel aufgeschlagen, das Bowie musikalisch wieder in Höchstform zeigte und weitere folgen ließ.


