
März 2026
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Alexboy
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Re: März 2026
Mason Williams: The Mason Williams Phonograph Record - 1968 - PopRock aus Abilene, Texas


Burn down the mission:Elton John
- No prophecies - I might lose my head, or worse - Manche meinen es gut! Andere glauben sie wollen mein Bestes - Ich bin sicher ich weiß es besser.
Eine Zensur findet nicht statt Artikel 5 GG-
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Beatnik
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Re: März 2026
Eintauchen in eine elektronische Fantasiewelt.
Patrick Woodroffe/Dave Greenslade - The Pentateuch Of The Cosmogony (1976)

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Emma Peel
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Re: März 2026
Glad "Feelin' Glad" -1968-
Sunshine Pop aus Kalifornien in Anlehung an den Pop aus England.

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Beatnik
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Re: März 2026
Weiter mit 70er Rock und Trapeze, die in dieser späteren Phase etwas an Bad Company erinnerten. Gefällt mir besser als ihre früheren Alben.
Trapeze • Trapeze (1976)

Trapeze • Trapeze (1976)

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Louder Than Hell
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Re: März 2026
The Corporation "Get On Our Swing" -1970-
Auch heute noch genießt dieses Album bei seinen Fans großes Ansehen und hat nichts von seiner Strahlkraft verloren. Auch wenn der Karriereweg von QMS ein anderer gewesen sein mag, das Album von The Coporation hat nichts, aber auch gar nichts von seiner Faszination verloren.
1970 erfolgten noch zwei weitere Alben „Get On Our Swing“ und „Hassels in My Mind“, die aber auf dem Kleinstlabel Age Of Aquarius erschienen, aber auch nicht den weiteren Karrieregang ankurbeln konnten. Ende 1970 wurde dann das Kapitel „The Coporation“ wegen Erfolglosigkeit geschlossen.

Auch heute noch genießt dieses Album bei seinen Fans großes Ansehen und hat nichts von seiner Strahlkraft verloren. Auch wenn der Karriereweg von QMS ein anderer gewesen sein mag, das Album von The Coporation hat nichts, aber auch gar nichts von seiner Faszination verloren.
1970 erfolgten noch zwei weitere Alben „Get On Our Swing“ und „Hassels in My Mind“, die aber auf dem Kleinstlabel Age Of Aquarius erschienen, aber auch nicht den weiteren Karrieregang ankurbeln konnten. Ende 1970 wurde dann das Kapitel „The Coporation“ wegen Erfolglosigkeit geschlossen.

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Tranceformer
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Re: März 2026

Miles Davis – You´re Under Arrest
Gestern fiel mir auf dem Flohmarkt für kleines Geld das 80er-Jahre-Album "You’re Under Arrest" von Miles Davis in die Hände. Für mich bietet diese LP drei besondere Überraschungselemente:
1. Der prominente "Polizist": Im Opener One Phone Call / Street Scenes hört man eine französische Stimme, die Miles seine Rechte vorliest. Das ist niemand Geringeres als Sting. Miles fragte ihn im Studio spontan, ob er Französisch könne, und ließ ihn den Text kurzerhand einsprechen.
2. Die Pop-Welt: Miles wurde oft dafür kritisiert, dass er "einfache" Pop-Songs wie Michael Jacksons Human Nature oder Cyndi Laupers Time After Time coverte. Seine Antwort war simpel: Er sah in diesen Melodien die "Standards" der Neuzeit – genau wie er früher Broadway-Hits neu interpretierte. Mir persönlich gefallen seine Interpretationen sehr; es macht mich immer wieder neugierig, wie er solche Songs anpackt.
3. Gitarren-Gipfel: Es ist das erste Album seit On the Corner (1972), auf dem Miles wieder mit dem legendären John McLaughlin zusammenarbeitete. Gleichzeitig ist der junge John Scofield zu hören, was für einen spannenden Kontrast in der Gitarrenarbeit sorgt.
Ansonsten überzeugt Davis durch sein gewohnt klares Trompetenspiel. Besonders Human Nature bekommt durch seinen gedämpften Ton eine melancholische Tiefe, die das Original fast vergessen lässt. Dass die Synthesizer-Sounds der 80er nicht wirklich mein Ding sind? Geschenkt! Wer allerdings den abstrakten Jazz-Miles der 60er sucht, wird hier eventuell enttäuscht sein.
Fazit: Dies ist kein "schweres" Jazz-Album, sondern ein Statement zur Street-Culture der 80er-Jahre. Es macht Spaß, es groovt und es ist politischer, als man beim ersten Hören denkt – Themen wie Rassismus und Krieg schwingen in den Zwischensequenzen deutlich mit. Ein Album, das definitiv in die Miles-Davis-Diskografie gehört und immer mal wieder hörenswert ist.
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Maranx
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Re: März 2026
Sugarloaf / Jerry Corbetta – "Don't Call Us, We'll Call You" (1975)
Eigentlich eine typische (Pop-)Rock-Gruppe der 70er, dessen Songs aber auf diesem Album leichte Proganteile hatte. Der Albumtitel ist ein Song der sogar ein kleiner Hit wurde.

Eigentlich eine typische (Pop-)Rock-Gruppe der 70er, dessen Songs aber auf diesem Album leichte Proganteile hatte. Der Albumtitel ist ein Song der sogar ein kleiner Hit wurde.

If you think you are too old to rock'n'roll then your are!
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BRAIN
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Re: März 2026
Can – Saw Delight (1977)
Saw Delight wirkt auf den ersten Blick unspektakulär.
Kein großes Statement, keine offensichtlichen Highlights. Aber genau darin liegt der Reiz. Das Album zieht nicht über Ideen, sondern über den Groove.
Der Rhythmus steht komplett im Zentrum.
Bass und Schlagzeug laufen stoisch, fast schon mechanisch, während Percussion und Gitarren eher Farben setzen als führen.
Die exotischen Einflüsse fallen stärker auf als früher.
Eine natürliche Erweiterung des Can-Sounds.
Trotzdem fehlt manchmal diese Unberechenbarkeit der frühen Jahre.
Kein Klassiker wie Ege Bamyasi oder Tago Mago.
Aber ein Album, das über Zeit gewinnt, wenn man sich auf diesen reduzierten, konsequenten Ansatz einlässt

Saw Delight wirkt auf den ersten Blick unspektakulär.
Kein großes Statement, keine offensichtlichen Highlights. Aber genau darin liegt der Reiz. Das Album zieht nicht über Ideen, sondern über den Groove.
Der Rhythmus steht komplett im Zentrum.
Bass und Schlagzeug laufen stoisch, fast schon mechanisch, während Percussion und Gitarren eher Farben setzen als führen.
Die exotischen Einflüsse fallen stärker auf als früher.
Eine natürliche Erweiterung des Can-Sounds.
Trotzdem fehlt manchmal diese Unberechenbarkeit der frühen Jahre.
Kein Klassiker wie Ege Bamyasi oder Tago Mago.
Aber ein Album, das über Zeit gewinnt, wenn man sich auf diesen reduzierten, konsequenten Ansatz einlässt

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Beatnik
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Re: März 2026
Hier unterhalten mich heute abend
Whitesnake • Slide It In (1984)
Ihr letztes Album, das mir wirklich rundum gefällt.

Whitesnake • Slide It In (1984)
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Emma Peel
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Re: März 2026
Big Brother And The Holding Company "Same" -1967-
Roh, ungeschliffen und mit der Sängerin Janis Joplin sicherlich eine Säule des frühen Westcoastsounds.

Roh, ungeschliffen und mit der Sängerin Janis Joplin sicherlich eine Säule des frühen Westcoastsounds.

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BRAIN
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Re: März 2026
Improved Sound Limited – Improved Sound Limited (1971)
Das selbstbetitelte Album wirkt wie ein Übergang.
Man hört noch klar die Wurzeln im Psychedelic der späten 60er, aber gleichzeitig kommt mehr Struktur und Richtung rein.
Die Stücke sind relativ kompakt gehalten, oft gitarrengetragen, mit Orgel im Hintergrund.
Nichts ist komplett klar definiert, alles hat so einen leichten Schleier.
Was mir gefällt: Die Band versucht nicht krampfhaft, Prog zu sein.
Man merkt, dass sie ihren Stil noch suchen.
Gerade wenn man die Entwicklung der deutschen Szene verstehen will, lohnt sich das Album

Das selbstbetitelte Album wirkt wie ein Übergang.
Man hört noch klar die Wurzeln im Psychedelic der späten 60er, aber gleichzeitig kommt mehr Struktur und Richtung rein.
Die Stücke sind relativ kompakt gehalten, oft gitarrengetragen, mit Orgel im Hintergrund.
Nichts ist komplett klar definiert, alles hat so einen leichten Schleier.
Was mir gefällt: Die Band versucht nicht krampfhaft, Prog zu sein.
Man merkt, dass sie ihren Stil noch suchen.
Gerade wenn man die Entwicklung der deutschen Szene verstehen will, lohnt sich das Album

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Louder Than Hell
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Re: März 2026
La Mosca "Npk 2" -1970-
Psych aus Spanien gehörte seinerzeit nicht zur Tagesordnung. Wer aber Bands wie Tapiman oder Agamenon wertschätzt, könnte daran Gefallen finden.

Psych aus Spanien gehörte seinerzeit nicht zur Tagesordnung. Wer aber Bands wie Tapiman oder Agamenon wertschätzt, könnte daran Gefallen finden.

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Louder Than Hell
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Re: März 2026
Was als Beatband begann, über Softpornofilmbegleitung folgte (Hoppe hoppe Reiter), startete im Grunde mit ihrer ersten richtigen LP, die wegen der Vielzahl der Musikstücke gleich als Doppler herauskam. Der prägende Longtrack "A Soldier's Songbook" war sicherlich ihr alles überragende Musikstück dieses richtigen Debüts. Denn gerade hier dokumentierten die einzelnen Musiker ihr wahres musikalisches Geschick, dass sie auch auf den kürzer gehalten Songs fortsetzen. Letztlich waren es die erzeugten Stimmungsbilder, die sie jenseits des gängigen Krautrocks Klischees mit auf den Weg brachten.BRAIN hat geschrieben: ↑So 22. Mär 2026, 22:46 Improved Sound Limited – Improved Sound Limited (1971)
Das selbstbetitelte Album wirkt wie ein Übergang.
Man hört noch klar die Wurzeln im Psychedelic der späten 60er, aber gleichzeitig kommt mehr Struktur und Richtung rein.
Die Stücke sind relativ kompakt gehalten, oft gitarrengetragen, mit Orgel im Hintergrund.
Nichts ist komplett klar definiert, alles hat so einen leichten Schleier.
Was mir gefällt: Die Band versucht nicht krampfhaft, Prog zu sein.
Man merkt, dass sie ihren Stil noch suchen.
Gerade wenn man die Entwicklung der deutschen Szene verstehen will, lohnt sich das Album
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Die folgenden Alben waren allesamt Filmmusiken, die ihre spielerische Potenz nach vorne führte, wo relaxte Folk, Country und leichter Rock in den Mittelpunkt rückten. Es wirkte jeweils wie Auftragsarbeiten, hatten aber einen hochmusikalischen Bezug.
Die vermeintlichen Prog und auch Krautquellen waren letztlich versiegt und sie segelten auf einem ganz anderen Fahrwsser.
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Louder Than Hell
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Re: März 2026
Tja, Can hatte sich verändert. Damo Suzuki hatte die Band verlassen und die beiden Perkussionisten Rosco Gee und Reebop Kwaku Baah waren dazugekommen und bildeten mit Jackie Liebezeit ein fideles Rhythmusfundament, dass Beton hätte zum Erhärten bringen könnte. Somit lag es fast auf der Hand, dass Exotische Einflüsse nicht am Rande mitfließen, sondern auch als prägender Faktor mit eingebaut wurden. Und in Puncto Wandlungsfähigkeiten konnten sie einen weiteren Baustein hinzufügen.BRAIN hat geschrieben: ↑So 22. Mär 2026, 18:09 Can – Saw Delight (1977)
Saw Delight wirkt auf den ersten Blick unspektakulär.
Kein großes Statement, keine offensichtlichen Highlights. Aber genau darin liegt der Reiz. Das Album zieht nicht über Ideen, sondern über den Groove.
Der Rhythmus steht komplett im Zentrum.
Bass und Schlagzeug laufen stoisch, fast schon mechanisch, während Percussion und Gitarren eher Farben setzen als führen.
Die exotischen Einflüsse fallen stärker auf als früher.
Eine natürliche Erweiterung des Can-Sounds.
Trotzdem fehlt manchmal diese Unberechenbarkeit der frühen Jahre.
Kein Klassiker wie Ege Bamyasi oder Tago Mago.
Aber ein Album, das über Zeit gewinnt, wenn man sich auf diesen reduzierten, konsequenten Ansatz einlässt
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