Eine Band, die man durchaus dem NWoBHM zuordnen kann, der aber der Durchbruch auf größerer Ebene verwehrt blieb

März 2026

Auf die Sitzbank in der zweiten Reihe nahmen sodann noch weitere Alben von ihnen Platz. Irgendwie war der Spirit vergangener Alben mehrheitlich auf der Strecke geblieben.BRAIN hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 19:53 Amon Düül II – Hijack (1974)
Hijack ist für mich der Moment, wo Amon Düül II anfangen, sich zu verlieren.
Nach den starken frühen Alben wirkt das hier deutlich glatter und stärker auf den Markt ausgerichtet.
Der wilde Kraut-Spirit ist nur noch in Resten vorhanden.
Die Songs sind kürzer, strukturierter und teilweise fast schon konventionell.
Rock, etwas Funk, sogar Ansätze von Pop schleichen sich ein.
Das ist handwerklich alles okay, aber es fehlt die Spannung.
Früher wusste man nie, was passiert. Hier läuft vieles vorhersehbar.
Ein paar Ideen blitzen auf, keine Frage.
Aber oft wirkt das wie gebremst. Als hätte man den Wahnsinn bewusst rausgenommen.
Genau das nimmt der Musik viel von ihrer Wirkung.
Hijack ist kein Totalausfall, aber ein klarer Schritt weg von dem, was die Band einmal besonders gemacht hat.
Für mich eher zweite Reihe im Düül-Katalog.
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Die Australier Midnight Oil und Hooters habe beide Bands unabhängig voneinander live in der Großen Freiheit 36 gesehen. Das dürfte so um 1987 herum gewesen sein. Die Midnight Oil haben hier am meisten punkten können und letztlich lassen sich beide Gruppen von der Ausrichtung auch kaum vergleichen.
Die Hooters stehen hier auch im Regal. Die finde ich noch immer eine der wenigen richtig tollen 80er Jahre Bands, was vor allem an der Instrumentierung mancher Songs liegt, ähnlich wie etwa bei den Waterboys mit Mandolinen, Zieh- und Mundharmonika und Melodica. Meine beiden Favoriten der Hooters sind ebenfalls "Where Do The Children Go" und "All You Zombies".





Ich hab und kenne nur die beiden ersten Alben der Band.Beatnik hat geschrieben: ↑So 22. Mär 2026, 07:56 Start in den Sonntag mit Rare Bird. Ein Box Set von Esoteric, das mir nie gefallen hat. Kommt weg, denn mit der Band werde ich einfach nicht warm. Am besten gefällt mir noch das "Born Again" Album, aber auch das überzeugt mich letztlich nur bedingt. Ausserdem fehlt in der 6 CDs umfassenden Box der einzige Song von Rare Bird, den ich bis heute toll finde ("Passing Through", eine Single B-Seite).
Rare Bird • Beautiful Scarlet: The Recordings 1969-1975
Nicht in der Box:

Das scheint ja in der Tat eine Rarität zu sein. Auch auf Discogs wird es zwar genannt, aber kein Exemplar zum Verkauf angeboten. Und die Musik nimmt einem auf eine Reise französischen Folks. Gefällt mir ....Zarthus hat geschrieben: ↑So 22. Mär 2026, 09:31 Alain Gloaguen - Alain Gloaguen (1972)
Französischer (nicht keltischer) Folk aus der Bretagne. Auf dem kleinen Label ATS aus Brest.
Ein richtig toller Fund aus dem Dezember während meinem Urlaub in der Bretagne. Ein super seltenes Album; das Cover besteht nur aus Pappe. Dazu das Foto (ein echtes Foto) per Hand aufgeklebt, die Schrift auf dem Backcover mit der Hand geschrieben. Wie viele oder besser gesagt wie wenige Exemplare es gibt kann man nur Erahnen.
Ein eigenständiges Album habe ich von denen nicht. Aber bin seinerzeit an deren Single-Box rangekommen.Emma Peel hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 22:39Der Bandname und Albumtitel kommen mir in keiner Weise bekannt vor. Bei dem Titel „Unfinished Sympathy“ sieht es schon anders aus. Hier bin ich mir ziemlich sicher, ihn mehrmals im Radio gehört zu haben. Interessante Musik, die man in der heutigen Zeit ein wenig vermisst.BRAIN hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 21:36 Massive Attack – Blue Lines (1991)
Blue Lines hat mich beim ersten Hören direkt gepackt. Diese Mischung aus Hip-Hop, Soul, Dub und elektronischen Beats fühlt sich immer noch frisch an. Nichts wirkt erzwungen, alles fließt ganz natürlich ineinander.
Die Tracks leben vom Groove. „Safe from Harm“ oder „Unfinished Sympathy“ ziehen einen sofort rein.
Der Bass ist tief und warm, die Beats laid back, darüber Stimmen, die eher tragen als dominieren.
Besonders „Unfinished Sympathy“ ist ein Ausnahme-Song, emotional und gleichzeitig extrem reduziert gedacht.
Was mir immer wieder auffällt, ist diese Luft im Sound. Keine Überladung, keine Hektik. Jeder Ton sitzt.
Gerade auf einer guten Anlage entfaltet sich das richtig.
Für mich ein Meilenstein, der heute noch genauso funktioniert wie damals.
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Das Debütalbum der britischen Band befindet sich auch hier. Ein richtig gutes Teil.Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Sa 21. Mär 2026, 23:16 Saracen "Heroes, Saints And Fools" -1981-
Eine Band, die man durchaus dem NWoBHM zuordnen kann, der aber der Durchbruch auf größerer Ebene verwehrt blieb



