
Blues und Bluesrock im Forum
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Alexboy
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Grace Potter: Mother Road - 2023 - BluesRock aus Waitsfield, Vermont


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Lavender
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Judith Hill - Give Your Love to Someone Else (with Eric Gales)
Erinnert mich vom Stile her etwas an "Purple Rain".
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„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
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Alexboy
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badger
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Little Walter - Confessin' The Blues (Chess 1974)
Muddy Water's Cousin gilt Vielen als der beste Chromatic Blues Harpist überhaupt (obwohl es noch ein paar weitere Kandidaten
für diesen Titel gibt). Jedenfalls ist echter Blues ohne Harp nur die Hälfte wert; es braucht eben 'Klütten' um die richtigen Töne
rauszuröhren. Little Walter tat das jahrelang mit der Muddy Waters Band und mit eigenem Aufgebot, wobei er fast immer nur
die jeweils Allergrößten zum Mitspielen versammelte.
Jede Menge seiner Hits wurden wieder und wieder kopiert, aber seine Originale waren nunmal nicht verbesserbar.
In den 50ern waren meist nur 7s üblich und die faßte Chess (DAS Blueslabel überhaupt) 1974 erstmals zusammen:
Rocker / Quarter To Twelfe / Confessin' The Blues / Rock Bottom /Crazy Mixed Up World / Mean Old Frisco.....
alles erste Sahne des echten Blues....

Muddy Water's Cousin gilt Vielen als der beste Chromatic Blues Harpist überhaupt (obwohl es noch ein paar weitere Kandidaten
für diesen Titel gibt). Jedenfalls ist echter Blues ohne Harp nur die Hälfte wert; es braucht eben 'Klütten' um die richtigen Töne
rauszuröhren. Little Walter tat das jahrelang mit der Muddy Waters Band und mit eigenem Aufgebot, wobei er fast immer nur
die jeweils Allergrößten zum Mitspielen versammelte.
Jede Menge seiner Hits wurden wieder und wieder kopiert, aber seine Originale waren nunmal nicht verbesserbar.
In den 50ern waren meist nur 7s üblich und die faßte Chess (DAS Blueslabel überhaupt) 1974 erstmals zusammen:
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badger
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Otis Spann - The Blues Is Where It's At (MCA 1966)
Da rede/schreibe ich dummes Zeugs und niemand korrigiert mich. Little Walter war natürlich nicht Muddy Water's Cousin,
Otis Spann wars. Ansonsten auch er ein Eckpfeiler des Blues und Vorbild u.a. der UK-Bands, wie Fleetwood Mac, die diverse Male
mit ihm aufnehmen durften, während andere wenigstens seine Stücke nachspielten.
Diesmal besteht die Begleitband aus Muddy Waters und seinen regulären Kämpen...
Statt Little Walter kommt der röhrende Hirsch diesmal von George 'Harmonica' Smith. Auch ein Spitzenmann....

Da rede/schreibe ich dummes Zeugs und niemand korrigiert mich. Little Walter war natürlich nicht Muddy Water's Cousin,
Otis Spann wars. Ansonsten auch er ein Eckpfeiler des Blues und Vorbild u.a. der UK-Bands, wie Fleetwood Mac, die diverse Male
mit ihm aufnehmen durften, während andere wenigstens seine Stücke nachspielten.
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Louder Than Hell
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Wer mit wem seinerzeit verwandt war, ist letztlich unerheblich. Tatsache ist, dass Little Walter einen ziemlich steinigen Weg hinter sich hatte, als er über seine Heimatregion Lousiana in die Stationen New Orleans und Memphis zog, um Ende der 40er in Chicago zu landen und wo er seine Verankerung fand. Als Hausmundharmonikaspieler bei Chess hatte er die Möglichkeit, mit vielen Größen der dortigen Szene zu spielen und erlangte ein gewisses Renommee. Denn sein Harpspiel versetzte Berge, weil er schlichtweg so gut war. Nur der König Alkohol, dem er zusehends verfiel, grätschte dazwischen. Und 1968, gerade mal mit 37 Jahren, fand er nach einer tätlichen Auseinandersetzung den frühen Tod. Jähzorn und Alkohol sind noch nie gute Begleiter gewesen. Willie Dixon, Muddy Waters, Otis Spann, Buddy Guy, Louis Myers, David Myers und Fred Below sind nur einige Mitspieler, die diese Compilation hochgradig anreichern.badger hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 11:15 Little Walter - Confessin' The Blues (Chess 1974)
Muddy Water's Cousin gilt Vielen als der beste Chromatic Blues Harpist überhaupt (obwohl es noch ein paar weitere Kandidaten
für diesen Titel gibt). Jedenfalls ist echter Blues ohne Harp nur die Hälfte wert; es braucht eben 'Klütten' um die richtigen Töne
rauszuröhren. Little Walter tat das jahrelang mit der Muddy Waters Band und mit eigenem Aufgebot, wobei er fast immer nur
die jeweils Allergrößten zum Mitspielen versammelte.
Jede Menge seiner Hits wurden wieder und wieder kopiert, aber seine Originale waren nunmal nicht verbesserbar.
In den 50ern waren meist nur 7s üblich und die faßte Chess (DAS Blueslabel überhaupt) 1974 erstmals zusammen:
Rocker / Quarter To Twelfe / Confessin' The Blues / Rock Bottom /Crazy Mixed Up World / Mean Old Frisco.....
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badger
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Da stimme ich Dir absolut zu. Leider war dieser frühe Tod wegen schlechter Lebensweise ja schon fast die Regel und so 68 - 70 waren viele derLouder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 16:31
Little Walter - Confessin' The Blues (Chess 1974)
Wer mit wem seinerzeit verwandt war, ist letztlich unerheblich. Tatsache ist, dass Little Walter einen ziemlich steinigen Weg hinter sich hatte, als er über seine Heimatregion Lousiana in die Stationen New Orleans und Memphis zog, um Ende der 40er in Chicago zu landen und wo er seine Verankerung fand. Als Hausmundharmonikaspieler bei Chess hatte er die Möglichkeit, mit vielen Größen der dortigen Szene zu spielen und erlangte ein gewisses Renommee. Denn sein Harpspiel versetzte Berge, weil er schlichtweg so gut war. Nur der König Alkohol, dem er zusehends verfiel, grätschte dazwischen. Und 1968, gerade mal mit 37 Jahren, fand er nach einer tätlichen Auseinandersetzung den frühen Tod. Jähzorn und Alkohol sind noch nie gute Begleiter gewesen. Willie Dixon, Muddy Waters, Otis Spann, Buddy Guy, Louis Myers, David Myers und Fred Below sind nur einige Mitspieler, die diese Compilation hochgradig anreichern.
Blues-Originatoren schon unter der Erde; auch Otis Spann, Sonnyboy Williamson, Earl Hooker, Magic Sam... Und das, was die Musik ausmachte,
nahmen sie mit unter die Erde; danach war das Thema Blues bis auf wenige Ausnahmen erledigt...
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Lavender
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Buddy Guy - Living Proof (2010)
Bei mir läuft gerade mal wieder das 15. Studioalbum von Buddy Guy. Als Gastmusiker sind u.a. B.B. King, Reese Wynans und Carlos Santana zu hören. Ein sehr abwechslungsreiches Bluesalbum ist hier dem Altmeister gelungen.
Bei mir läuft gerade mal wieder das 15. Studioalbum von Buddy Guy. Als Gastmusiker sind u.a. B.B. King, Reese Wynans und Carlos Santana zu hören. Ein sehr abwechslungsreiches Bluesalbum ist hier dem Altmeister gelungen.
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Eric Gales - Crown (2022)
Und wieder läuft bei mir dieses Album von Eric Gales. Es ist einfach nur ein tolles Bluesalbum. Wird auch dadurch deutlich, wei es Gales erste Grammy Nominierung war. Gales sticht durch sein intensives und treibendes Gitarrenspiel heraus. Zudem singt er auch noch gut.
Und wieder läuft bei mir dieses Album von Eric Gales. Es ist einfach nur ein tolles Bluesalbum. Wird auch dadurch deutlich, wei es Gales erste Grammy Nominierung war. Gales sticht durch sein intensives und treibendes Gitarrenspiel heraus. Zudem singt er auch noch gut.
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Louder Than Hell
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Re: Blues und Bluesrock im Forum
Eine der letzten lebenden Legenden, der immer noch abliefert .....Lavender hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 20:01 Buddy Guy - Living Proof (2010)
Buddy Guy - Living Proof (2010).jpg
Bei mir läuft gerade mal wieder das 15. Studioalbum von Buddy Guy. Als Gastmusiker sind u.a. B.B. King, Reese Wynans und Carlos Santana zu hören. Ein sehr abwechslungsreiches Bluesalbum ist hier dem Altmeister gelungen.
