Januar 2026

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Was rotiert auf dem Teller......
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Tranceformer
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Re: Januar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Chris Rea – Herzklopfen
Mit lockerer Kost starte ich ins Jahr 2026. „Herzklopfen“ ist eine Compilation, die speziell für den deutschen Markt zusammengestellt wurde. Erschienen ist die LP 1986 auf dem Label Polystar, einer Tochtergesellschaft von PolyGram, die damals vor allem für ihre TV-beworbenen Sampler bekannt war.
Die Platte ist ein charmantes Zeitzeugnis jener Ära, in der Chris Rea in Deutschland primär als der „Sommer, Sonne, Strand“-Gitarrist wahrgenommen wurde. Wer die tiefgründige, bluesige Phase des Musikers sucht, wird auf diesem Album eher nicht fündig.
Mein Fazit:
Für Sammler: Kein absolutes Muss, aber ein schönes Stück Nostalgie, das die Chris-Rea-Diskografie vervollständigt.
Für Einsteiger: Gut geeignet, um einen ersten, leichten Zugang zu seinem damaligen Sound zu finden.
Klangqualität: Die Pressung von Polystar ist solide – der Sound ist unverfälscht, klar und ordentlich verarbeitet.
Hörerlebnis: „Herzklopfen“ ist für mich kein Album für den analytischen Musikgenuss über Kopfhörer. Es ist eine Platte, die man wunderbar „nebenbei“ laufen lassen kann und die dabei immer wieder gute Dienste verrichtet.
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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Steve Forbert - Young Guitar Days (Rolling Tide 2001)

Was Andere vielleicht als Höhepunkte ihrer Alben gewertet hätten, waren bei Steve nur Outtakes und
erst nachdem sich 20 oder Jahre Stücke angesammelt hatten, wurden sie dann doch noch auf CD zusammengefaßt.

Die o.a. reiht ein überragendes Stück ans nächste, sogar richtige Knaller sind dabei.

Aber es gab noch eine Vol. 2 und die wollte mir nicht mehr besonders gefallen....

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Tranceformer
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Re: Januar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Ry Cooder – The Slide Area
In jüngster Vergangenheit habe ich bereits über einige Cooder-Alben berichtet. Meine persönliche Ry-Cooder-Phase begann 1977 mit „Showtime“ und endete zehn Jahre später mit „Get Rhythm“. Warum meine Begeisterung danach abebbte? Ich weiß es nicht und kann es heute ehrlich gesagt nicht mehr genau sagen – zumal mir seine Musik nach wie vor richtig zusagt.
In diese produktive Dekade fiel auch das 1982 erschienene Album „The Slide Area“. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern präsentiert sich Cooder hier experimenteller und deutlich funkiger. Bei der Bandbegleitung setzte er hingegen auf Bewährtes: Wieder mit von der Partie sind die Drum-Legende Jim Keltner sowie John Hiatt, der sowohl an der Gitarre als auch bei den Backing Vocals Akzente setzt.
Musikalisch bietet Cooder eine spannende Mischung aus Eigenkompositionen und teils sehr eigenwilligen Coverversionen. Darunter finden sich Interpretationen von Bob Dylans „I Need A Woman“, Curtis Mayfields „Gypsy Woman“, eine völlig dekonstruierte Version von Carl Perkins' „Blue Suede Shoes“ und Willie Dixons „Which Came First“.
Der Sound wirkt im Vergleich zu den vorangegangenen Alben „dreckiger“ und lebendiger. Das liegt vor allem daran, dass die Band einige Songs direkt live im Studio eingespielt hat. Die daraus resultierenden kleinen Unregelmäßigkeiten machen die Aufnahmen in meinen Augen nur noch interessanter und authentischer.
Fazit: „The Slide Area“ ist ein höchst interessantes Album. Als Einstiegswerk, um sich zum ersten Mal mit Cooders Musik anzufreunden, eignet es sich aufgrund seines speziellen Charakters jedoch weniger.
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Maranx
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Re: Januar 2026

Beitrag von Maranx »

Das zweite Album, das noch im alten Jahr eintraf...

David Crosby - "Croz" (2014)

Jesses, was für ein tolles Album! Hat aber auch tolle Mitstreiter an Bord: seinen Sohn James Raymond, der auch Produzent ist, Mark Knopfler, Wynton Marsalis, Steve DiStanislao, Marcus Eaton, Shane Fontayne, Todd Caldwell, Kevin McCormick. Die Tracks glänzen mit tollen Rhythmen und Akkordfolgen und Davids markante Stimme, die man wieder in fantastischen Harmonien hört. Und dann abermals dieser Sound!!!

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BRAIN
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Re: Januar 2026

Beitrag von BRAIN »

The Savage Resurrection – The Savage Resurrection (1968)

Entstanden im Spannungsfeld von Vietnam Protesten und kalifornischer Gegenkultur.
Das Album fängt einen Moment ein in dem Psychedelic noch suchend und offen ist.
Die Orgel verleiht den Stücken eine fast sakrale Tiefe.
Gitarren und Rhythmusgruppe bleiben erdig und bewusst ungeschliffen.
Man hört Aufbruch, Unsicherheit und den Willen sich musikalisch abzugrenzen.
Keine ausgefeilte Produktion sondern ein dokumentarischer Klang.
Genau darin liegt die nachhaltige Wirkung dieser Platte.

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BRAIN
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Re: Januar 2026

Beitrag von BRAIN »

Maranx hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 21:03 Das zweite Album, das noch im alten Jahr eintraf...

David Crosby - "Croz" (2014)

Jesses, was für ein tolles Album! Hat aber auch tolle Mitstreiter an Bord: seinen Sohn James Raymond, der auch Produzent ist, Mark Knopfler, Wynton Marsalis, Steve DiStanislao, Marcus Eaton, Shane Fontayne, Todd Caldwell, Kevin McCormick. Die Tracks glänzen mit tollen Rhythmen und Akkordfolgen und Davids markante Stimme, die man wieder in fantastischen Harmonien hört. Und dann abermals dieser Sound!!!


Croz hat vor seinem Tod nochmals 4 gelungene Soloplatten aufgenommen aber die Croz find ich die beste.
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BRAIN
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Re: Januar 2026

Beitrag von BRAIN »

Tranceformer hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 17:07 Bild
Ry Cooder – The Slide Area
In jüngster Vergangenheit habe ich bereits über einige Cooder-Alben berichtet. Meine persönliche Ry-Cooder-Phase begann 1977 mit „Showtime“ und endete zehn Jahre später mit „Get Rhythm“. Warum meine Begeisterung danach abebbte? Ich weiß es nicht und kann es heute ehrlich gesagt nicht mehr genau sagen – zumal mir seine Musik nach wie vor richtig zusagt.
In diese produktive Dekade fiel auch das 1982 erschienene Album „The Slide Area“. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern präsentiert sich Cooder hier experimenteller und deutlich funkiger. Bei der Bandbegleitung setzte er hingegen auf Bewährtes: Wieder mit von der Partie sind die Drum-Legende Jim Keltner sowie John Hiatt, der sowohl an der Gitarre als auch bei den Backing Vocals Akzente setzt.
Musikalisch bietet Cooder eine spannende Mischung aus Eigenkompositionen und teils sehr eigenwilligen Coverversionen. Darunter finden sich Interpretationen von Bob Dylans „I Need A Woman“, Curtis Mayfields „Gypsy Woman“, eine völlig dekonstruierte Version von Carl Perkins' „Blue Suede Shoes“ und Willie Dixons „Which Came First“.
Der Sound wirkt im Vergleich zu den vorangegangenen Alben „dreckiger“ und lebendiger. Das liegt vor allem daran, dass die Band einige Songs direkt live im Studio eingespielt hat. Die daraus resultierenden kleinen Unregelmäßigkeiten machen die Aufnahmen in meinen Augen nur noch interessanter und authentischer.
Fazit: „The Slide Area“ ist ein höchst interessantes Album. Als Einstiegswerk, um sich zum ersten Mal mit Cooders Musik anzufreunden, eignet es sich aufgrund seines speziellen Charakters jedoch weniger.
Cooder hat schon mit seinem Debüt ein großartiges Werk vorgestellt und alles bis zur slide area finde ich stärker.
Wenn du die Diskografie weiter zurück verfolgts wirst du vermutlich noch einige Highlights entdecken.
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Maranx
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Re: Januar 2026

Beitrag von Maranx »

BRAIN hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 21:17
Maranx hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 21:03 Das zweite Album, das noch im alten Jahr eintraf...
David Crosby - "Croz" (2014)
Jesses, was für ein tolles Album! Hat aber auch tolle Mitstreiter an Bord: seinen Sohn James Raymond, der auch Produzent ist, Mark Knopfler, Wynton Marsalis, Steve DiStanislao, Marcus Eaton, Shane Fontayne, Todd Caldwell, Kevin McCormick. Die Tracks glänzen mit tollen Rhythmen und Akkordfolgen und Davids markante Stimme, die man wieder in fantastischen Harmonien hört. Und dann abermals dieser Sound!!!
Croz hat vor seinem Tod nochmals 4 gelungene Soloplatten aufgenommen aber die Croz find ich die beste.
Nimm das Live-Album "David Crosby & The Lighthouse Band" dazu, dann sind es 5 Alben! :beer:
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Maranx
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Re: Januar 2026

Beitrag von Maranx »

Das dritte Album, dass noch im alten Jahr eintrudelte...

David Crosby - "For Free" (2021)

Crosbys vorletztes Album vor seinem Ableben. Kommt in meinen Augen nicht ganz an die "Croz" heran, aber hat trotzdem wahnsinnig Qualität. Es gibt eigentlich kein schlechtes Album von ihm. Klingt sehr modern der Sound, auch bedingt durch das Mitwirken von Sohn James Raymond.

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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Bauhaus "In The Flat Field" -1980-

Roher, experimenteller Post-Punk, der in einem düsteren, atmosphärischen und intensiven Sound eingebettet ist. Peter Murphys eindringlicher Gesang, Daniel Ashs kantige und zugleich schneidende Gitarrenriffs, dazu David J. innovative Basslinien haben als Band einen wegweisenden Klassiker des Post bzw. Gothic Rocks herausgebracht.

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Lavender
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Re: Januar 2026

Beitrag von Lavender »

Spock's Beard The Archaeoptimist (2025)

20260101_222502.jpg
20260101_222502.jpg (36.16 KiB) 111 mal betrachtet

Sieben Jahre hat es gedauert bis Spock's Beard mit einem neuen Studioalbum wieder auf sich aufmerksam machten. Ryo Okumoto
brachte hierzu fast vollständig das Material mit ins Studio. Es sollte eigentlich ein weiteres Studioalbum von ihm sein. Die Band hatte aber endlich wieder Spaß daran ein neues Album auf den Markt zu bringen. Ryo's Material wurde neu überarbeitet und so entstand doch noch so etwas wie ein Gemeinschaftsprodukt. Dennoch ist die Handschrift des Keyboarders bei jedem der sechs Songs zu hören. Zudem war Ryo auch der Producer von "The Archaeoptimist".



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Lavender
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Re: Januar 2026

Beitrag von Lavender »

BRAIN hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 21:24
Tranceformer hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 17:07 Bild
Ry Cooder – The Slide Area
In jüngster Vergangenheit habe ich bereits über einige Cooder-Alben berichtet. Meine persönliche Ry-Cooder-Phase begann 1977 mit „Showtime“ und endete zehn Jahre später mit „Get Rhythm“. Warum meine Begeisterung danach abebbte? Ich weiß es nicht und kann es heute ehrlich gesagt nicht mehr genau sagen – zumal mir seine Musik nach wie vor richtig zusagt.
In diese produktive Dekade fiel auch das 1982 erschienene Album „The Slide Area“. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern präsentiert sich Cooder hier experimenteller und deutlich funkiger. Bei der Bandbegleitung setzte er hingegen auf Bewährtes: Wieder mit von der Partie sind die Drum-Legende Jim Keltner sowie John Hiatt, der sowohl an der Gitarre als auch bei den Backing Vocals Akzente setzt.
Musikalisch bietet Cooder eine spannende Mischung aus Eigenkompositionen und teils sehr eigenwilligen Coverversionen. Darunter finden sich Interpretationen von Bob Dylans „I Need A Woman“, Curtis Mayfields „Gypsy Woman“, eine völlig dekonstruierte Version von Carl Perkins' „Blue Suede Shoes“ und Willie Dixons „Which Came First“.
Der Sound wirkt im Vergleich zu den vorangegangenen Alben „dreckiger“ und lebendiger. Das liegt vor allem daran, dass die Band einige Songs direkt live im Studio eingespielt hat. Die daraus resultierenden kleinen Unregelmäßigkeiten machen die Aufnahmen in meinen Augen nur noch interessanter und authentischer.
Fazit: „The Slide Area“ ist ein höchst interessantes Album. Als Einstiegswerk, um sich zum ersten Mal mit Cooders Musik anzufreunden, eignet es sich aufgrund seines speziellen Charakters jedoch weniger.
Cooder hat schon mit seinem Debüt ein großartiges Werk vorgestellt und alles bis zur slide area finde ich stärker.
Wenn du die Diskografie weiter zurück verfolgts wirst du vermutlich noch einige Highlights entdecken.
:clap: The Slide Area ist ein ganz starkes Album. Die Vinylausgabe habe ich mir vor einigen Wochen zugelegt.
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

badger hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 16:46 Steve Forbert - Young Guitar Days (Rolling Tide 2001)

Was Andere vielleicht als Höhepunkte ihrer Alben gewertet hätten, waren bei Steve nur Outtakes und
erst nachdem sich 20 oder Jahre Stücke angesammelt hatten, wurden sie dann doch noch auf CD zusammengefaßt.

Die o.a. reiht ein überragendes Stück ans nächste, sogar richtige Knaller sind dabei.

Aber es gab noch eine Vol. 2 und die wollte mir nicht mehr besonders gefallen....

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Diese 20 Stücke umfassende Compilation kenne ich noch nicht, aber einige seiner anderen Alben: "Alive On Arrival" oder "Streets Of The Town". Gerade seine Mischung aus Folk, Rock und Country, die auch zum Teil die Randbereiche der Americana berühren, haben ihn für mich zu einem geschätzten Musiker gemacht.
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Thundermother "No Red Rowan" -1971-

Heavy Psychfolk, der von einem leicht bluesigen Touch und einer mitreißenden Gitarre geprägt wird. Sie wären nahezu unbekannt geblieben, hätte das Kultlabel Kissing Spell nicht im Jahre 1995 eine Compilation von ihnen herausgebracht.

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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

BRAIN hat geschrieben: Do 1. Jan 2026, 21:14 The Savage Resurrection – The Savage Resurrection (1968)

Entstanden im Spannungsfeld von Vietnam Protesten und kalifornischer Gegenkultur.
Das Album fängt einen Moment ein in dem Psychedelic noch suchend und offen ist.
Die Orgel verleiht den Stücken eine fast sakrale Tiefe.
Gitarren und Rhythmusgruppe bleiben erdig und bewusst ungeschliffen.
Man hört Aufbruch, Unsicherheit und den Willen sich musikalisch abzugrenzen.
Keine ausgefeilte Produktion sondern ein dokumentarischer Klang.
Genau darin liegt die nachhaltige Wirkung dieser Platte.

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Sie gehören sicherlich zum klassischen Tafelsilber einer gutsortierten Psychsammlung. Gerade ihre musikalische Offenheit ebnet hier interessante Wege in den einzelnen Songs. In dieser augeprägten Form nahm vieles seinen musikalischen Anlauf an der Westküste ......
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Maranx
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Re: Januar 2026

Beitrag von Maranx »

Ein nächstes "noch 2025 eingetrudeltes Album"...

Paul Simon ‎– "Stranger To Stranger" (2016)

Da war ich ja ein wenig überrascht, was da aus den Lautsprechern rauskam. Irgendwie war ich nicht so auf diesen außergewöhnlichen Sound eingestellt und ich tat mich dann auch nicht so leicht beim ersten Hördurchgang. Aber - es machte neugierig. Und nahm mir dann die Zeit, die Songs in Ruhe und konzentriert anzuhören. Und je öfter ich das Album höre, umso mehr gefällt mir es. Alleine die Intrumentierung ist interessant und es klingt alles experimentell.

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Re: Januar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Andreas Kümmert – Working Class Hero
Mit seinem Album „Working Class Hero“ liefert Andreas Kümmert ein beeindruckendes 13-Song-Starkwerk ab, das durch eine kluge Dramaturgie besticht. Den Rahmen dieser musikalischen Reise bilden der packende Opener „Leave The Radio On“ und das sehnsüchtige „Miracles“, das als melancholischer Abgesang die zweite LP-Seite beschließt. Diese Klammer hält ein Repertoire zusammen, das vor Facettenreichtum nur so strotzt.
Zwischen diesen Eckpunkten entfaltet sich die volle künstlerische Bandbreite des stimmgewaltigen Gitarristen:
Gefühlvolle Momente: In Balladen wie „I Don’t Know“ zeigt Kümmert seine verletzliche Seite.
Mut zum Risiko: Der „Clown Song“ setzt experimentelle Akzente und bricht gekonnt mit Erwartungshaltungen.
Die Wurzeln: Der Blues zieht sich wie ein roter Faden durch das Album, besonders authentisch greifbar in „Hard Times“.
Immer wieder blitzen zudem geschmackvolle Americana-Einflüsse auf, die dem Sound eine erdige Tiefe verleihen. Dass Kümmert nicht nur als Songwriter, sondern auch als Interpret fremder Werke brilliert, beweist er eindrucksvoll mit seiner Version von „Rocket Man“ – ein Cover, das dem Original Respekt zollt und dennoch eine ganz eigene, kraftvolle Note trägt.
„Working Class Hero“ überzeugt jedoch nicht nur rein auditiv. Die vorliegende Pressung auf farbigem Vinyl ist ein echter Blickfang und punktet zudem mit einem hervorragenden, dynamischen Klangbild. Verpackt ist das Ganze in einem hochwertig gestalteten Gatefold-Cover, das die Wertigkeit der Veröffentlichung unterstreicht.
Fazit: Ein handwerklich brillantes Album, das sowohl inhaltlich als auch optisch (fast) keine Wünsche offen lässt.
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Lavender
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Re: Januar 2026

Beitrag von Lavender »

Maranx hat geschrieben: Fr 2. Jan 2026, 00:08 Ein nächstes "noch 2025 eingetrudeltes Album"...

Paul Simon ‎– "Stranger To Stranger" (2016)

Da war ich ja ein wenig überrascht, was da aus den Lautsprechern rauskam. Irgendwie war ich nicht so auf diesen außergewöhnlichen Sound eingestellt und ich tat mich dann auch nicht so leicht beim ersten Hördurchgang. Aber - es machte neugierig. Und nahm mir dann die Zeit, die Songs in Ruhe und konzentriert anzuhören. Und je öfter ich das Album höre, umso mehr gefällt mir es. Alleine die Intrumentierung ist interessant und es klingt alles experimentell.

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Ja, manchmal muss sich ein Album entwickeln. Das erlebe ich auch oft genug. Es setzt die Bereitschaft zum Zuhören und sich auf Neues einzulassen voraus.
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Re: Januar 2026

Beitrag von Hawklord »

Bywater Call - Sunshine Live In 2024 (2025)

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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Hawklord hat geschrieben: Fr 2. Jan 2026, 10:08 Bywater Call - Sunshine Live In 2024 (2025)

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Witzig, die habe ich mir vor kurzem auch geholt. Schönes Album in Sachen Southern Rock ...
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