Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

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Sirius
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Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Sirius »

Mit Windows 11 verlangt Microsoft, dass der PC die von MS festgelegten Voraussetzungen erfüllt, Mein PC ist laut Analyse nicht geeignet für Win 11, derzeit habe ich Win 10pro 64Bit mit einem Intel Pentium 3,3 Ghz Dual Core und 16 GB Ram, damit bin ich mehr als zufrieden, ich erinnere mich, dass bereits vor 20 Jahren ein Redakteur der Zeitschrift PC schriebt, normale Anwender brauchen nicht stets den neusten, leistungsfähigeren und schnelleren Chip, da bei diesen Anwender nur schneller auf die Eingabe des Nutzers wartet. Ich bin ein normaler Anwender, mit hatte damals schon mein AMD Prozessor gereicht, notgedrungen muss man eben von Zeit zu Zeit sich einen neueren PC anschaffen. Beim mein letzten war das Netzteil defekt, der Austausch hätte fast soviel gekostet wie der neue von Dell. Da MS aber den kostenlosen Support für Win10 im Oktober einstellt, dann muss ein Update bezahlt werden, und bei jedem weiteren Update wird dieser jedesmal doppelt so teuer wie der davor. Für mich eine Erpressung, ich will keinen neuen PC, und ich will auch nicht für den Support bezahlen, MS kann mich mal.. :oops: . Seit Win 3.14 (das mit den 44 Disketten) nutze ich Windows, aber jetzt reicht es mir.
Ich habe schon mal in den 90er Jahren einen kurzen Versuch mit Linux gestartet, allerdings war es damals für mich zu zeitaufwändig, Win war einfach bequemer. Jetzt will ich endgültig Microsoft Servus sagen, Linux hat ja den Vorteil, das man das System auf die Individuelle Bedürfnisse des Nutzer konfigurieren lässt, meine Bedürfnisse sind PC technisch eigen relativ gering..
Wie sieht das bei Euch aus, und wer nutzt Linux bereits, und wenn ja, wie sind die Erfahrungen damit.

Der Link zur Überprüfung des PC
https://www.microsoft.com/de-de/windows ... pp_omc_win
Tool Download
https://www.chip.de/downloads/Microsoft ... 79660.html
Ars Longa Vita Brevis
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Louder Than Hell
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Louder Than Hell »

Da kann ich nicht mitreden, aber unser Rechner ist vor gut 22 Monaten mit einem Totalschaden abgeschmirrt. Die Festplatte hatte sich total verabschiedet. Es kam ein Neuer und natürlich haben wir uns das System Windows 11 draufladen lassen, weil es das Neueste war. Dieser Schritt erfolgte nur aus dem Grund, weil wir auf der sicheren Seite sein wollten. Bisher klappt alles perfekt und die Anwendung ist relativ einfach. Insofern haben wir nichts zu meckern ....
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Lavender
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Lavender »

Ähnlich erging es mir im vergangenen Februar. Da machte meine Festplatte Probleme. Es wurde eine neue und wesentlich bessere eingebaut und Windows 11 installiert. Seitdem läuft bei meinem Rechner alles wieder wie geschmiert.
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nixe
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von nixe »

Also braucht man mindestens eine defekte Festplatte...
Tschüß
nixe

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Louder Than Hell
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Louder Than Hell »

nixe hat geschrieben: Sa 18. Jan 2025, 10:58 Also braucht man mindestens eine defekte Festplatte...
Alternativ kannst du deinen Rechner auch gegen eine Wand schleudern. Das Ergebnis dürfte ähnlich sein.
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nixe
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von nixe »

Louder Than Hell hat geschrieben: Sa 18. Jan 2025, 12:47
nixe hat geschrieben: Sa 18. Jan 2025, 10:58 Also braucht man mindestens eine defekte Festplatte...
Alternativ kannst du deinen Rechner auch gegen eine Wand schleudern. Das Ergebnis dürfte ähnlich sein.
Oder Festplatte ausbauen & die gegen eine Wand schleudern.
Tschüß
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BRAIN
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von BRAIN »

Ich habe mal Linux installiert, das müsste so Ende der 90er gewesen.
Wie es heute ist, weiß ich nicht, aber damals war das kostenlos und Open Source.
Das hatte schon einen gewissen Reiz allerdings war es mir dann doch zu aufwendig mich da einzuarbeiten.
Das Hauptproblem war aber, dass es viele Treiber nicht nicht gab und man auf bestimmte Hardware eingeschränkt war.
Auch gab es viele Programme nicht die sich unter Microsoft schneller entwickelten.
Dazu kam, dass man beruflich auch in fast jeder Firma mit Microsoft Produkten arbeitet und man dann auch viel mehr Routine bekommt.
Ich gehe/ging deshalb dem Mainstream nach blieb bei Microsoft bis heute.
Ich kann mir auch zukünftig kein Wechsel vorstellen, weil ich mich da zeitaufwendig einarbeiten müsste.
Unnötige Zeit möchte ich nicht mehr am Computer verlieren, es muss einfach nur funktionieren.
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fancy
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von fancy »

Ich nutze seit Jahren Linux und bin hochzufrieden damit. Es ist viel kleiner als Microsoft und ich, bzw. mein Administrator (mein Mann), ist Herr der Dinge.
Inzwischen gibt es für fast alle Anwendungen auch die passenden Treiber.
Als ich noch gearbeitet habe, musste ich Microsoft nutzen und habe mich oft über die Geschwindigkeit oder über Updates, die unbedingt gemacht werden sollten, geärgert.
Zu Anfang war ich skeptisch, weil man ja ein Gewohnheitstier ist und es eine Umstellung ist, ob das Logoutkreuzchen rechts oder links ist, oder ob die Leiste mit den häufig benutzten Programmen unten oder an der Seite ist, aber ich habe mich schnell umgewöhnt und bleibe dabei.
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Sirius
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Sirius »

Linux hat viele Vorteile gegenüber Windows, es ist deutlich variabler, kann bei Bedarf angepasst werden, und ist kostenlos. Sicher, wenn man einen neuen PC kauft, ist es am einfachsten sich dabei gleich Windows installieren zu lassen. ich habe jetzt seit über 30 Jahren Windows benutzt, und auch eine Menge Geld dafür hingelegt, aber unter Zwang will ich mich heutzutage einfach nicht mehr setzen lassen, deshalb werde ich meine Daten auf eine andere Festplatte aufspielen, und Linux installieren. Das Office für Linux ist ebenfalls kostenlos, alle Erweiterung und Updates ebenso, damit ist Linux auch zukunftsicher.
Danke für Eure Beiträge zum Thema. :wave:
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Dudesogood
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Dudesogood »

Linux hat das Problem das es kaum prof. einsetzbare Software gibt. Das rudimentäre Gimp für Fotobearbeitung ist fast unbedienbar. Alternativen gibt es kaum. Was nützt das schönste und stabilste Betriebssystem wenn ich keine Software dafür bekomme?
Nach dem Kauf eines iPhone (hauptsächlich um vom löchrigen und unsicheren Android) wegzukommen bin ich über das iPad Pro schlußendlich bei einem Mac Mini gelandet. Der Preis moderat, vorhandene Hard- und Software (!) läuft auch. Das IOS schnell und nicht nervend durch dauernde Updates. Hervorragende Software (Pixelmator), teilweise auch umsonst (Pages). Ein paar Anpassungen. Den schlecht bedienbaren Finder durch Fork Lift ersetzt. Zusammenspiel iPhone, iPad, Apple Watch und iPad perfekt, schnell (M-Prozessor) und gut gegen Viren abgeschirmt. Bin begeistert. Windows erinnert mich zunehmend an ein Bastelsystem, obwohl in den letzten Jahren vieles bessser geworden ist. Leider kostet ein vergleichbarer Windows Rechner mit ähnlicher Hardware genauso viel ein Mac...mit der Gefahr das einzelne Komponenten nach dem nächsten Upgrade nicht mehr laufen
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Friese
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Friese »

Hier ein 2019er MacBook Pro mit Sequoia 15.6.1

Ich bin froh, dass ich vor vielen Jahren schon von Windows weg bin.
Ich will nicht der alte Typ sein, der sich über neue Musik beschwert, aber sie ist scheiße.
(Roger Glover)

Leute, die zu nichts fähig sind, sind zu allem fähig.
(John Steinbeck)
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Beatnik »

Ich benutze seit einigen Monaten W11, vorher W10 und habe bisher keinerlei Probleme. :yes:
Der Wecker ist das Frühwarnsystem des kleinen Mannes, das Fahrwasser das Element der Meinungslosen und die Fußstapfen die Wegweiser für Mitläufer.

Die wunderbare Zumutung, selbst denken dürfen zu müssen.
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Emma Peel
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Emma Peel »

Wir haben schon seit über zwei Jahren Windows 11 und alles läuft perfekt.
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Hawklord
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Hawklord »

Ich werde den Umstieg demnächst angehen, habe mir diese Woche ein neues Notebook gekauft, da mein altes zu wenig Ausstattung hat für Windows 11. Außerdem sollte eh langsam mal wieder neue Hardware her. Intel geht's schließlich nicht so toll, meinen Aktien auch nicht. :lol:
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Dudesogood
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Re: Windows 11 - Microsoft erzwungenes Upgrade

Beitrag von Dudesogood »

Laufend Treiberprobleme bei Windows (Blue Tooth Kopfhörer max. bis zum Nebenraum, dann stört es). Beim Mac kann ich über ein Stockwerk mit Kopfhörern in den Keller laufen.
Perfektes Zusammenspiel zwischen den einzelnen Hardwarebestandteilen (Watch, Ipad, Iphone) Bildaustausch über Airdrop. System bleibt schlank und schnell: Im Gegensatz zu allen Versionen von Windows, die mit der Zeit immer langsam werden und bei denen sich mit der Zeit die Fehler häufen, weil die Registry zugemüllt ist.
Keine Updateorgien sondern zeitgleich für fast alle Apple Hardware (meistens über Nacht). Windows wird zwar immer besser, man hat aber das Gefühl das es nie richtig fertig wird: Laufend Änderungen am GUI, kein konsequenter Darkmodus, viele Viren und Trojaner. Grafisch und soundtechnisch(!) ist der Mac ganz anders aufgestellt. Für Bürojobs mag der PC die erste Wahl sein. Windowsrechner sieht man allerdings seltener bei Fotografen, Medienschaffenden und Musikern. Auch preislich ist der Mac mittlerweile eine echte Alternative. Ca. 600€ für einen Mac Mini mit M4 Prozessor und das ganze Bürosoftwaregedöns für umme! Seit ich wieder umgestiegen bin (hatte früher einen Mac mit System 7) macht mir das Computerarbeiten wieder richtig Spaß.
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