[REVIEW] Lynyrd Skynyrd - Pronounced 'Leh-'Nérd 'Skin-'Nérd

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Lavender
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[REVIEW] Lynyrd Skynyrd - Pronounced 'Leh-'Nérd 'Skin-'Nérd

Beitrag von Lavender »

Lynyrd Skynyrd - Pronounced 'Leh-'Nérd 'Skin-'Nérd


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1973 war es als das Debütalbum von Lynyrd Skynyrd das Licht der Welt erblickte. Damals hatte ich die Band noch nicht wahrgenommen. Erst zwei Jahre später spielte mir ein Freund das Livealbum „One More From The Road“ vor und das beeindruckte mich schon sehr. Das Album musste ich haben und tauschte es bei ihm für ein Album aus meiner Plattensammlung ein. Auf dem Livealbum aus dem Jahre 1976 befinden sich fünf Songs von „Pronounced 'Leh-'Nérd 'Skin-'Nérd“, die uns allen hier wohl hinlänglich bekannt sind und die wir wahrscheinlich auch alle mögen. Eindeutige Hightlights des Albums sind denn auch „I Ain't The One“, „Tuesday's Gone“, „Gimme Three Steps“, „Simple Man“ und natürlich auch der, zumindest für mich, stärkste Song von Lynyrd Skynyrd: Free Bird. Aber auch „Mississippi Kid“ ist nicht zu verachten. Hier „americanern“ Lynyrd Skynyrd sehr schön. Auf der CD-Neuveröffentlichung gibt es einige hörenswerte Bonus-Tracks. Hier ragt meiner Meinung nach besonders "Mr. Banker" heraus. Ein wunderbarer Blues, der sehr hörenswert ist und meiner Meinung gut auf die LP gepasst hätte.
Obwohl ich „Pronounced 'Leh-'Nérd 'Skin-'Nérd“ kannte, habe ich es mir erst vor kurzem zugelegt. Das Album bereitet jedenfalls auch nach 50 Jahren immer noch viel Spaß.

Mr. Banker
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badger
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Re: Lynyrd Skynyrd - Pronounced 'Leh-'Nérd 'Skin-'Nérd

Beitrag von badger »

ich war schon ein großer southern rock fan (Allmans, Marshal Tucker, Charlie Daniels, Grinderswitch), als Ingeborg Schober in der (deutschen) Sounds
damals einen dicken bericht über ein von Al Kooper neu gegründetes label (Sounds Of The South) brachte. den bericht habe ich immer noch.
Lynyrd Skynyrd... natürlich noch nie von gehört, aber das debut gabs tatsächlich zu kaufen.

das war eine völlig andere art southern rock als die gewohnte, die mir so gut gefiel, daß ich mit der scheibe unterm arm meine stammclubs
besuchte, um die d.j.s zum auflegen zu bewegen. und im ansonsten schläfrigen bonn kam ausgerechnet der southern rock ungeheuer gut an.
drei gitarristen und eine menge rhythmus, das war ein erfolgsrezept.

aber auch die kleinen geschichten, die da erzählt wurden; Gimme Three Steps, I Ain't The One oder Tuesday's Gone..., damit konnte man sich
gut auseinandersetzen. einzig das so absolut hochgelobte Freebird... zwar nicht schlecht, aber gleichzeitig sehr konstruiert.

insgesamt eine inselplatte, der L.S. mit Second Helping noch eine weitere hinzufügen konnten.
tolle rezi!
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