Januar 2026

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Was rotiert auf dem Teller......
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Renaissance "Ashes Are Burning" -1973-

Vertraute Klänge aus dem Bereich Prog am Sonntagmorgen, die eher verhalten, sanft und zurückhaltend wirken ....

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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Emma Peel hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 22:47 Love "Same" -1966-

Pleiten, Pech und Pannen begleiteten die musikalische Band aus der Westcoastszene. Sie waren zwar von Anfang an dabei, hatten mit dem Label Elektra auch eine wichtige Plattenfirma hinter sich, konnten aber nie so richtig an die Erfolge anderer Bands anknüpfen. Mehrere Alben in der Schnittmenge von Psych, Rock und Folk und der Beimengung byrdischer Harmonien waren durchaus für die damalige Szene prägend, nur der zählbare Erfolg sah leider anders aus.
Sicher eine der legendärsten und einflußreichsten Bands der Westküste, deren Stücke ja auch endlose Male nachgespielt wurden (natürlich nie so gut,
wie im Original) und die auch nach diversen Besetzungswechseln (Arthur Lee-plus-wer-auch-immer) noch eine Menge zu bieten hatten.
Schon dieses Debut hier ist eine Inselplatte.
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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Louder Than Hell hat geschrieben: Sa 24. Jan 2026, 16:57 Celibate Rifles "Sideroxylon" -1983-

Zuerst ging heute Nachmittag mein Griff in die Neogaragenecke mit den Fleshtones, dann habe ich mich aber für die australischen Punk'N'Roller entschieden, die hier nahezu unbekannt blieben ....
Nun, ganz unbekannt blieben sie nicht, denn das Glitterhouse-Magazine brachte sie schon gut unters Volk in der Zeit, als man von der Neo-Garage so
langsam auf diesen Stooges-artigen Detroit-Rock umstieg und es härter wurde. Die Ozzies hatten ja damals eine ganze Menge solcher Bands im Angebot;
von Radio Birdman bis Reptiles At Dawn...

Jedenfalls hatte man mit einem Bandnamen, der sich über die Sex Pistols lustig machte, auch noch die Humorverständigen auf seiner Seite.
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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Grateful Dead - Birth Of The Dead (Rhino 2003)

hier liegt die erste von noch vielen abzuspielenden Scheiben der Dead auf; eine Do-CD mit den allerfrühesten 1965er Sessions (Autumn; Scorpio)
und Live-Stücken, die deutlich machen, daß sie auf der Bühne quasi schon ab ihren ersten Auftritten ihren typischen Stil mit
vielen Jams ablieferten.

Leider ist aud 'Birth' Of The Dead nun 'Death' Of The Dead geworden...

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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

Isolation - Isolation (1973)

UK Folk.

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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

The Cramps "A Date With Elvis" -1986-

Ein Jahrzehnt im Umbruch, Flaggschiffe und musikalische Dinos wurden kurzerhand vor die Tür gekehrt. Ende der 1970er-Jahre, als andere Jungspunde die Freuden des Rock 'n' Roll wiederentdeckten, ihn von links nach rechts drehten und Punk nannten, gab es u. a. eine Pflanze wie die Cramps, die am Rockabilly knusperte. Sie mischten andere Elemente der Popkultur (Surfmusik) hinein und nannten es angsteinflößend – Psychobilly. Das ist Sex, Drogen und Rock 'n' Roll. Alles wurde verquirlt und ein neues musikalisches Beben wurde eingeläutet. Das Album ist sicherlich ein Höhepunkt der Cramps-Diskografie und vereint Psychobilly, Rockabilly und Garage-Punk. Poison Ivys verzerrte Gitarre und Lux ​​Interiors energiegeladenen Gesang präsentieren weiterhin einen musikalischen Wirbelsturm, der trotz aller Professionalität immer noch über die nötigen Kanten verfügt.

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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

badger hat geschrieben: So 25. Jan 2026, 09:55 Grateful Dead - Birth Of The Dead (Rhino 2003)

hier liegt die erste von noch vielen abzuspielenden Scheiben der Dead auf; eine Do-CD mit den allerfrühesten 1965er Sessions (Autumn; Scorpio)
und Live-Stücken, die deutlich machen, daß sie auf der Bühne quasi schon ab ihren ersten Auftritten ihren typischen Stil mit
vielen Jams ablieferten.

Leider ist aud 'Birth' Of The Dead nun 'Death' Of The Dead geworden...

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Bei diesen Klängen geht mir natürlich das Herz auf und dokumentiert, wie weit voran die musikalische Szene an der Westküste bereits vorangeschritten war. Im Grunde war vieles bereits präsent, was in den Folgejahren von den Deads und anderer Gruppen aus diesem Dunstkreis auf den Weg gebracht wurde.

Übrigens wird diese DCD bei Amazon für 539,- Euro angeboten ....
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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

Pentangle - Solomon`s Seal (1972)

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Beatnik
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Re: Januar 2026

Beitrag von Beatnik »

Den Sonntag widme ich mal ausschliesslich dem freundlichen Giganten. Da gibt's allerhand Tolles zu entdecken.

Gentle Giant • Unburied Treasure (2019)

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Zarthus
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Re: Januar 2026

Beitrag von Zarthus »

Dogfeet - Dogfeet (1970)

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Hawklord
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Re: Januar 2026

Beitrag von Hawklord »

Leeroy Stagger - Truth Be Sold (2013)

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Lavender
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Re: Januar 2026

Beitrag von Lavender »

Procol Harum - Exotic Birds and Fruit (1974)
Procol Harum - Exotic Birds and Fruit (1972).jpg
Procol Harum - Exotic Birds and Fruit (1972).jpg (50.39 KiB) 74 mal betrachtet




„Musik ist eine Welt für sich, mit einer Sprache, die wir alle verstehen." Stevie Wonder
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Emma Peel
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Re: Januar 2026

Beitrag von Emma Peel »

Cross Country "Same" -1973-

Leider erschien von diesem Trio nur eine Einspielung und ein Jahr später erfolgte bereits die Trennung. Die entspannte Atmosphäre sowie ihr harmonischer dreistimmiger Gesang waren sicherlich ihr Markenzeichen

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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

United Empire Loyalists "Notes From The Underground" -1968-1970-

Eine von den vielen unbekannt gebliebenen Psychbands aus Kanada. Sammlern wurde die Musik erst 40 Jahre später zugänglich gemacht ....

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Louder Than Hell
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Re: Januar 2026

Beitrag von Louder Than Hell »

Cuby + Blizzards "Appleknockers Flophouse" -1969-

Sicherlich waren sie eines der niederländischen Aushängeschilder in Sachen Blues. Hier schlagen sie allerdings zwischendurch eine etwas härtere Gangart an.

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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Louder Than Hell hat geschrieben: So 25. Jan 2026, 11:00
badger hat geschrieben: So 25. Jan 2026, 09:55 Grateful Dead - Birth Of The Dead (Rhino 2003)

hier liegt die erste von noch vielen abzuspielenden Scheiben der Dead auf; eine Do-CD mit den allerfrühesten 1965er Sessions (Autumn; Scorpio)
und Live-Stücken, die deutlich machen, daß sie auf der Bühne quasi schon ab ihren ersten Auftritten ihren typischen Stil mit
vielen Jams ablieferten.

Leider ist aud 'Birth' Of The Dead nun 'Death' Of The Dead geworden...
Bei diesen Klängen geht mir natürlich das Herz auf und dokumentiert, wie weit voran die musikalische Szene an der Westküste bereits vorangeschritten war. Im Grunde war vieles bereits präsent, was in den Folgejahren von den Deads und anderer Gruppen aus diesem Dunstkreis auf den Weg gebracht wurde.

Übrigens wird diese DCD bei Amazon für 539,- Euro angeboten ....
nun ja, Geistig Instabile gibt es immer. Oder auch solche, die nach Dummköpfen suchen (und sie leider meist auch finden).
Bei Ebay ist ein Preis von €35 schon realistischer.

Don't Ease Me In...
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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Beatnik hat geschrieben: So 25. Jan 2026, 11:32 Den Sonntag widme ich mal ausschliesslich dem freundlichen Giganten. Da gibt's allerhand Tolles zu entdecken.
Ich mag sie auch sehr gerne und hab mich gerade heute durch die letzten Teile meiner Sammlung durchgehört, aber an Deine
Stückzahlen komme ich nicht dran. Wieviele hast Du da stehen und ist Alles Vinyl (danach siehts jedenfalls aus)?
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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Louder Than Hell hat geschrieben: So 25. Jan 2026, 16:59 Cuby + Blizzards "Appleknockers Flophouse" -1969-

Sicherlich waren sie eines der niederländischen Aushängeschilder in Sachen Blues. Hier schlagen sie allerdings zwischendurch eine etwas härtere Gangart an.
In Sachen Authentizität waren die Niederländer fast allen anderen Kontinentaleuropäern einen Zacken voraus und so etwa die ersten 5,6,7 halten leicht
mit den UK-Blues-Rockern mit. Und wenn man nur ein bißchen hinhört, stellt man fest, daß sie aus den Inspirationen des Original-Blues etwas völlig
Eigenes gemacht haben.
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Tranceformer
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Re: Januar 2026

Beitrag von Tranceformer »

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Iron City Houserockers – Have A Good Time But... Get Out Alive!
Die Iron City Houserockers waren Pittsburghs Antwort auf Bruce Springsteen und den bodenständigen Heartland Rock. Mit ihrem zweiten Album "Have a Good Time" (1980) lieferten sie ein echtes Juwel des Genres ab, das bis heute als Geheimtipp gilt.
Joe Grushecky und seine Band erhielten für diese Produktion namhafte Unterstützung: Laut Credits war Mick Ronson an zwei Songs beteiligt, während Ian Hunter und Ellen Foley dem Album ebenfalls ihren Stempel aufdrückten. Besonders spannend ist die „Inkognito-Mitarbeit“ von Steven Van Zandt (Little Steven). Da dieser 1980 vertraglich stark gebunden war und zeitgleich an Springsteens Mammut-Projekt The River arbeitete, taucht er offiziell nicht in den Credits auf.
Dennoch war sein Einfluss entscheidend: Als enger Freund der Band und des Produzenten-Teams verbrachte er Zeit im Studio und gab wertvolle Tipps für die Bläser-Arrangements und den spezifischen "Jersey Shore"-Vibe, der auf dem Album deutlich spürbar ist. Dank der Handschrift von Ian Hunter und Steve Van Zandt klingt die Platte deutlich druckvoller als das Debüt der Band. Die Bläsersektion und das Klavier verleihen dem Sound einen Soul-Einschlag, der stark an die besten Momente der E Street Band erinnert.
"Have a Good Time" ist eines jener Alben, die kommerziell weit unter Wert verkauft wurden. Tatsächlich ist es eine der stärksten Rock-Platten der frühen 80er Jahre. Wer den Sound von Southside Johnny, Bob Seger oder dem frühen Springsteen liebt, wird an dieser Scheibe nicht vorbeikommen. Auch wenn der große Welterfolg ausblieb, genießen die Houserockers in Musikerkreisen bis heute höchste Wertschätzung – allen voran bei Bruce Springsteen, der mit Joe Grushecky bis heute eng befreundet ist.
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badger
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Re: Januar 2026

Beitrag von badger »

Grateful Dead - Ivar Theatre Los Angeles 25/2/1966 (Privee 1966)

Mehr und noch mehr von den Dead passt jetzt bestens zum Duchblättern von 'The Art Of Rock'.
Auch wenn die Stücke nicht aus dem Februar, sondern von Sommer bis Spät-66 stammen, hört man auf diesem Scheibchen, wie sehr sich die
einstigen Warlocks schon entwickelt hatten. Pigpen war mit Abstand der beste Piano- und Orgelspieler, den die Dead je hatten und seine
Dominanz ist hier offensichtlich.

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ich hab leider nur das komplette Konzert anbieten:

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