[REVIEW] The Smiths - Meat Is Murder (1985)

Antworten
Benutzeravatar

Topic author
BRAIN
Beiträge: 2481
Registriert: Mo 3. Apr 2023, 00:53
Has thanked: 3301 times
Been thanked: 2590 times

[REVIEW] The Smiths - Meat Is Murder (1985)

Beitrag von BRAIN »

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Bild


Meat Is Murder ist für mich das beste Smiths-Album, auch wenn es immer im Schatten von The Queen Is Dead steht.
Es war ihr zweites Album, kam am 14. Februar 1985 heraus und wurde Nummer 1 in den UK-Album-Charts.
Morrissey's fatalistisch-melodramatischen Songs nehmen hier mit Themen wie Entfremdung, Bildung und Vegetarismus eine unerreichte Intensität an.
Die Band lotet den Rahmen ihrer musikalischen Möglichkeiten immer weiter aus und stilistische Sprünge wurden immer größer.

Produziert wurde Meat Is Murder von Morrissey und Johnny Marr, unterstützt von Stephen Street (Toningenieur).

Für das Cover verwendete man ein Foto, von einem Marine Corporal, aus dem Vietnamkrieg.
Der Wortlaut auf seinen Helm "Make War Not Love" wurde in "Meat Is Murder" geändert.
Die englische Version hatte ein großes Bild, während die amerikanische Version 4 Bilder hatte.
Der Ursprung des Fotos kam aus Emile de Antonio 's Dokumentarfilm In the Year of the Pig von 1968.

Die Musik selbst ist voller Energie, es gibt kein Halten mehr, wenn Johnny Marrs Gitarre auf "What She Said" " The Headmaster Ritual " oder " Barbarism Begins at Home" zur Attacke aufläuft.
Ebenso unerreicht rasant wird auf "I Want the One I Can't Have" Britpop zelebriert.
Bei "Nowhere Fast" kommt ein Dampflok-Rhythmus in bester Johnny Cash-Manier zum Einsatz, bei "Rusholme Ruffians" eine Rockabilly-Gitarre Marke: Johnny Marr.

Downbeat-Songs wie "That Joke Isn't Funny Anymore" und "Well I Wonder" treffen mitten ins gebrochene Herz, es schmerzt ihnen zuzuhören.

"How Soon Is Now“ entfacht Gitarrenstürme ....die größte Hymne auf die Einsamkeit, die je geschrieben wurde ……und was für ein großartiges Riff.

Bei " Barbarism Begins at Home " tanzen sich entfremdete Jugendliche, mit treibendem Bass-Funk, ihre Sorgen weg.
Nicht nur hier besticht das Album mit höchster instrumentaler Qualität.

"Meat Is Murder" endet unbequem, mit einem Plädoyer -besser: einer Verurteilung- von Fleischessern mit düsterer, schleppender Stimmung und unheimlichen Soundeffekten.

Mann braucht kein Trauerkloß sein, um die Smiths zu lieben, aber ein Falble für Herzmusik gehört dazu.

Im Jahr 2003 wurde das Album Nummer 296 im Rolling Stone Magazine, in der Liste der 500 größten Alben aller Zeiten.

The Headmaster Ritual - 4:52
Rusholme Ruffians - 4:20
I Want the One I Can't Have - 3:14
What She Said - 2:42
That Joke Isn't Funny Anymore - 4.59
How Soon Is Now? - 6.46
Nowhere Fast - 2.37
Well I Wonder - 4.00
Barbarism Begins at Home - 6.57
Meat Is Murder - 6.06

Morrissey - Gesang
Johnny Marr - guitars , piano
Andy Rourke - bass guitar
Mike Joyce - drums
The Smiths - Produzenten
Stephen Street - Ingenieur

BildBild

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
MAKE PROG NOT WAR ! ---> ---> My 2024 Album Faves
Benutzeravatar

Topic author
BRAIN
Beiträge: 2481
Registriert: Mo 3. Apr 2023, 00:53
Has thanked: 3301 times
Been thanked: 2590 times

Re: [REVIEW] The Smiths - Meat Is Murder (1985)

Beitrag von BRAIN »





MAKE PROG NOT WAR ! ---> ---> My 2024 Album Faves
Antworten

Zurück zu „Reviews“