Rock Planet Hall Of Fame 9. Teil (27.03.2025 – 02.04.2025)
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 07:15
Die nächste Runde mit Alben unserer Planet Hall of Fame widmet sich teilweise Alben, welche eher nicht zu den berühmten Werken der Bands gehören, die diesmal an den Start gehen, die trotzdem aber erfolgreich waren. Gerne mische ich andererseits diesmal das eine oder andere Top-Album mit vermeintlichen Geheimtipps. Einer dieser Geheimtipps ist sicherlich das 1978 erschienene Doobie Brothers Album „Minute By Minute“, das wohl nicht unbedingt zu den hierzulande bekanntesten Alben der Gruppe gehört, tatsächlich aber das einzige Werk im Oeuvre der Band ist, welches den ersten Platz in den Charts in den USA schaffte. Die Doobie Brothers brachten sonst in ihrer Heimat nicht ein einziges Album auf die Top Position, man will es ja kaum glauben.
Der Zufall will es, dass diesmal gleich drei hochkarätige Progressive Rock Vertreter gemeinsam um das Weiterkommen kämpfen. Mit Magma, Riverside und Dream Theater treten drei Schwergewichte gegeneinander an, an denen man nicht vorbeikommt, wenn man sich für Progressive Rock begeistert. On the other hand: Popmusik, vertreten durch Fischer-Z oder John Watts, denn das ist der brilliante Künstler und einzige Konstante hinter diesem Bandnamen. Zur Nominierung steht ein feines Popalbum aus dem Jahre 1992, das damals leider eher unter dem Radar flog, jedoch zu hundert Prozent nur aus Ohrwürmern besteht.
Family, Jane, Spooky Tooth und Curved Air sind vier Vertreter der 70er Jahre Rockmusik, welche eines gemeinsam haben dürften: Ihre goldenen Zeiten feierten sie zu Beginn der 70er Jahre, liessen ihren erfolgreichen Alben aus der Frühphase aber auch später noch beeindruckende Werke folgen. Vielleicht ein wenig ausser Konkurrenz: das damals wie heute recht kontrovers diskutierte Album „Ceremony“ von Spooky Tooth mit dem französischen Komponisten und Pionier der elektronischen Musik Pierre Henry. Aus meiner Sicht ist das ein ganz wichtiges und recht frühes Album, welches eine Rockband zeigte, die sich extrem weit ins Experimentelle wagte - zu weit, wie die Geschichte dann bewies.. Waren Spooky Tooth anfänglich noch skeptisch, waren sie zunächst vom Endergebnis begeistert, dann aber wiederum wurde ihnen bewusst, dass es sich bei dem Album eigentlich ja nur um eine Auftragsarbeit handelt, welche ihrem guten Ruf als Rockband schaden kann, was dann ja auch tatsächlich der Fall war: Gary Wright stieg nach diesem Album aus der Band aus und „Ceremony“ wurde letztlich als ein Werk von Pierre Henry bezeichnet, auf welchem Spooky Tooth lediglich als Musiker fungierten. Anyway: Ich persönlich halte das Album für unbedingt hörenswert und finde es viel besser als sein Ruf.
Mit Fairport Convention und Lindisfarne treten in dieser Runde auch die beiden vielleicht wichtigsten, ziemlich sicher aber bekanntesten Vertreter des British Folk Rock gegeneinander an. Auch bei diesen beiden tollen Bands habe ich mich für zwei Alben entschieden, die eher nicht zu den grossen Werken gezählt haben, heute jedoch wesentlich besser bewertet werden als damals zum Zeitpunkt ihres Erscheinens. Bleiben schliesslich noch Funkadelic. Ihr Album „One Nation Under A Groove“ leidet genauso daran, stets etwas abseits in der Hörergunst zu stehen, dabei war es das vielleicht zugänglichste und groovigste Album von George Clinton und seiner verrückt-bunten Tanzkapelle.
Ich wünsche Euch wie immer viel Vergnügen beim voten.
Ihr dürft wieder 6 Alben von den 12 Gelisteten mit minimal 1 und maximal 3 Punkten bewerten.
Eine Runde weiter kommen die 6 Alben mit den meisten Punkten.
Der Zufall will es, dass diesmal gleich drei hochkarätige Progressive Rock Vertreter gemeinsam um das Weiterkommen kämpfen. Mit Magma, Riverside und Dream Theater treten drei Schwergewichte gegeneinander an, an denen man nicht vorbeikommt, wenn man sich für Progressive Rock begeistert. On the other hand: Popmusik, vertreten durch Fischer-Z oder John Watts, denn das ist der brilliante Künstler und einzige Konstante hinter diesem Bandnamen. Zur Nominierung steht ein feines Popalbum aus dem Jahre 1992, das damals leider eher unter dem Radar flog, jedoch zu hundert Prozent nur aus Ohrwürmern besteht.
Family, Jane, Spooky Tooth und Curved Air sind vier Vertreter der 70er Jahre Rockmusik, welche eines gemeinsam haben dürften: Ihre goldenen Zeiten feierten sie zu Beginn der 70er Jahre, liessen ihren erfolgreichen Alben aus der Frühphase aber auch später noch beeindruckende Werke folgen. Vielleicht ein wenig ausser Konkurrenz: das damals wie heute recht kontrovers diskutierte Album „Ceremony“ von Spooky Tooth mit dem französischen Komponisten und Pionier der elektronischen Musik Pierre Henry. Aus meiner Sicht ist das ein ganz wichtiges und recht frühes Album, welches eine Rockband zeigte, die sich extrem weit ins Experimentelle wagte - zu weit, wie die Geschichte dann bewies.. Waren Spooky Tooth anfänglich noch skeptisch, waren sie zunächst vom Endergebnis begeistert, dann aber wiederum wurde ihnen bewusst, dass es sich bei dem Album eigentlich ja nur um eine Auftragsarbeit handelt, welche ihrem guten Ruf als Rockband schaden kann, was dann ja auch tatsächlich der Fall war: Gary Wright stieg nach diesem Album aus der Band aus und „Ceremony“ wurde letztlich als ein Werk von Pierre Henry bezeichnet, auf welchem Spooky Tooth lediglich als Musiker fungierten. Anyway: Ich persönlich halte das Album für unbedingt hörenswert und finde es viel besser als sein Ruf.
Mit Fairport Convention und Lindisfarne treten in dieser Runde auch die beiden vielleicht wichtigsten, ziemlich sicher aber bekanntesten Vertreter des British Folk Rock gegeneinander an. Auch bei diesen beiden tollen Bands habe ich mich für zwei Alben entschieden, die eher nicht zu den grossen Werken gezählt haben, heute jedoch wesentlich besser bewertet werden als damals zum Zeitpunkt ihres Erscheinens. Bleiben schliesslich noch Funkadelic. Ihr Album „One Nation Under A Groove“ leidet genauso daran, stets etwas abseits in der Hörergunst zu stehen, dabei war es das vielleicht zugänglichste und groovigste Album von George Clinton und seiner verrückt-bunten Tanzkapelle.
Ich wünsche Euch wie immer viel Vergnügen beim voten.
Ihr dürft wieder 6 Alben von den 12 Gelisteten mit minimal 1 und maximal 3 Punkten bewerten.
Eine Runde weiter kommen die 6 Alben mit den meisten Punkten.