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Re: Januar 2026

Verfasst: Mi 28. Jan 2026, 23:29
von Maranx
Whipping Post ‎– "Live At Norwegian Wood 2000" (2001)

Fantastische Coverband aus Norwegen mit einem fulminanten Live-Album.

Trackliste
1 Don't Want You No More (2:40) -> Whipping Post (10:46)
2 Blue Sky (5:56) -> One Way Out (6:12)
3 Jessica (7:48)
4 Statesboro Blues (4:15)
5 In Memory Of Elizabeth Reed (19:16)

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mi 28. Jan 2026, 23:40
von Louder Than Hell
Maranx hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 23:29 Whipping Post ‎– "Live At Norwegian Wood 2000" (2001)

Fantastische Coverband aus Norwegen mit einem fulminanten Live-Album.

Trackliste
1 Don't Want You No More (2:40) -> Whipping Post (10:46)
2 Blue Sky (5:56) -> One Way Out (6:12)
3 Jessica (7:48)
4 Statesboro Blues (4:15)
5 In Memory Of Elizabeth Reed (19:16)

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Im Grunde macht es mir langsam Angst, wieviele Coverbands in den unterschiedlichsten Stilarten unterwegs sind, nur weil die alten Säcken keinen Bock mehr haben und nicht mehr unter uns weilen. Aber lässt sich Authenzität so erzeugen?

Re: Januar 2026

Verfasst: Mi 28. Jan 2026, 23:56
von Louder Than Hell
Grinderswitch "Macon Tracks" -1975-

Sie wurden auch immer warum ein wenig in der Southernszene unterschätzt, obwohl sie mit mit ihrer Mischung aus Blues und Country das richtige musikalische Destilat herausgefildert hatten. In diesem Fall stachen Dru Lombars gefühlvoller Gesang und sein Slide-Gitarrenspiel besonders hervor. Viel rollender kann ein Southernzug nicht über die Musikinteressierten rauschen.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 04:18
von Tranceformer

Geier Sturzflug – Inflation
Friedel Geratsch und seine Band Geier Sturzflug haben wieder zugeschlagen: Am 23. Januar erschien die Single „Inflation“ als Vorbote auf das neue Studioalbum, das wir im Laufe des Jahres erwarten dürfen. Musikalisch wie inhaltlich bleibt sich Geratsch treu und knüpft nahtlos an die Tradition seiner großen Hits wie „Bruttosozialprodukt“ an.
Thematisch greift er mit der Teuerung ein brennendes gesellschaftliches Problem auf und verarbeitet es mit seinem typischen „augenzwinkernden Realismus“. Geratsch muss die Musikwelt nicht neu erfinden; er muss sich nur treu bleiben und auf Bewährtes setzen – und das gelingt ihm vorzüglich. Der Mix aus Ska, Reggae und Blues-Elementen zündet sofort. Oft habe ich mich gefragt: „Hat Geratsch uns heute noch etwas zu sagen?“ Wer „Inflation“ hört, weiß: Ja, das hat er!
Besonders gefällt mir der gezielte Seitenhieb auf die Art und Weise, wie die Inflation oft kleingeredet wird. Geratsch legt den Finger genau in die Wunde, die für einen Großteil der Menschen im Land ein riesiges Problem darstellt, verliert dabei aber nie seinen Humor. In knackigen 2:44 Minuten bringt er ein komplexes Thema tanzbar auf den Punkt. Ein Beitrag, der besser nicht in unsere Zeit passen könnte.
Mein Fazit: Wer den kritisch-beobachtenden NDW-Sound von Geier Sturzflug mag, wird „Inflation“ lieben. Der Song sucht keine unnötigen neuen Wege, sondern ist ehrliches Handwerk eines Musikers, der sich seine Wut und seinen Witz bewahrt hat.
Damit macht der Song hungrig auf mehr und lässt die Vorfreude aufs neue Album ansteigen.

Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 09:30
von Emma Peel
Beggars Opera "Pathfinder" -1972-

Moin mit ein wenig Rock aus den Highlands ...

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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 09:52
von Hawklord
Ben Harper with Charlie Musselwhite - Get Up! (2013)

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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 09:59
von Lavender
Police - Ghost In The Machine (1981)
Police - Ghost In The Machine.jpg
Police - Ghost In The Machine.jpg (15.83 KiB) 547 mal betrachtet



Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 10:11
von Zarthus
Fruupp - Seven Secrets (1974)

Prog aus dem UK.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 11:41
von Lavender
Zarthus hat geschrieben: Do 29. Jan 2026, 10:11 Fruupp - Seven Secrets (1974)

Prog aus dem UK.

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Prog der friggeligen Art. Kann ich mir gut anhören.

Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 11:59
von Louder Than Hell
Green River "Rehab Doll" -1988-

Ein Cover mit Sonnenschein, was so gar nicht in unsere trübe Winterzeit passt. Aber diese Grungefrühzeitlinge hatten die richtige Power drauf, die durchaus prägend für den Musikstil der Folgezeit war. Rauh, kantig und unangepasst, einfach nur schön .....

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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 12:09
von Lavender
Wishbone Ash - Argus (1972)
Wishbone Ash - Argus (1972).jpg
Wishbone Ash - Argus (1972).jpg (28.68 KiB) 516 mal betrachtet
Ein mystisches Rockalbum gemischt mit Westcoast-, Bluesrock und Folkeinflüssen. Geht bei mir immer. Es war das dritte Studioalbum die mit ihren Twin-Guitar Acts ihr Markenzeichen fanden.

Zum Ende hin gibt es hier ein wahres Gitarrenduell.


Darf natürlich nicht fehlen.



Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 12:10
von Louder Than Hell
Zarthus hat geschrieben: Do 29. Jan 2026, 10:11 Fruupp - Seven Secrets (1974)

Prog aus dem UK.

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Vier Alben hat die Band damals herausgebracht, die nach meinem Geschmack allesamt einen hoch Spaßfaktor haben. Der angebliche Genesis-Klonfaktor hat mich gelinde nie interessiert, weil mich ihre Musik überzeugt hat. Nur ihre Erfolglosigkeit konnte ich nicht nachvollziehen.

Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 12:32
von Louder Than Hell
Tad "8-Way Santa" -1991-

Und noch einmal die volle Dröhnung Grunge, natürlich aus Seattle ......

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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 12:35
von Alexboy
Lynyrd Skynyrd: Gimme Back My Bullets - 1976 - SouthernRock aus Jacksonville, Florida :beer:



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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 12:54
von Alexboy
Louder Than Hell hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 23:40
Maranx hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 23:29 Whipping Post ‎– "Live At Norwegian Wood 2000" (2001)

Fantastische Coverband aus Norwegen mit einem fulminanten Live-Album.

Trackliste
1 Don't Want You No More (2:40) -> Whipping Post (10:46)
2 Blue Sky (5:56) -> One Way Out (6:12)
3 Jessica (7:48)
4 Statesboro Blues (4:15)
5 In Memory Of Elizabeth Reed (19:16)

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Im Grunde macht es mir langsam Angst, wieviele Coverbands in den unterschiedlichsten Stilarten unterwegs sind, nur weil die alten Säcken keinen Bock mehr haben und nicht mehr unter uns weilen. Aber lässt sich Authenzität so erzeugen?
Alle jene, welche mit den originalen Künstlern und deren Musik gesegnet sind/waren, können sich glücklich schätzen.
Wenn es für einige Nachholbedarf gibt, spricht nichts dagegen, wenn diese Schätze aus der Vergangenheit weiterhin Verbreitung finden - egal auf welche Art. :wave: :beer:



Linda Ronstadt: Hasten Down The Wind - 1976 - CountryPopRock aus Tucson, Arizona :beer:



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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 13:00
von Alexboy
Johnny & Edgar Winter: Together - 1976 - BluesRock aus Beaumont, Texas :beer:


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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 15:47
von Emma Peel
The Guess Who "This Time Long Ago" -1967/1968-

Frühzeitliches von der kanadischen Band, teils R&B geprägt, anderes wiederum Pop behaftet.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 16:44
von Zarthus
Gentle Giant - Octopus (1972)

:prayer:

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Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 17:17
von Tranceformer
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California Irish – The Mountains Are My Friends

Im vergangenen Sommer, während einer Zugfahrt, las ich in einem Musikmagazin erstmals über das Debüt von California Irish. Was dort über das musikalische Konzept geschrieben stand, klang sofort vielversprechend. Dennoch verlor ich die Band und ihr Album „The Mountains Are My Friends“ zunächst wieder aus den Augen – bis ich jetzt, eher durch Zufall, darauf zurückkam.
Nach einigen intensiven Hördurchgängen steht für mich fest: California Irish ist ein faszinierendes Projekt und dieses Album eine echte Bereicherung für die Folk- und Americana-Szene. Dabei stammt die Band keineswegs aus Kalifornien, wie der Name vermuten ließe, sondern ist ein siebenköpfiges Kollektiv aus Belfast.
Kopf der Gruppe ist Cormac Neeson, den viele als kraftvollen Frontmann der Hard-Rock-Band The Answer kennen. Mit California Irish schlägt er völlig neue, sanftere Töne an. Die Band fand sich ursprünglich für die Theater-Show „Re-Harvest“ zusammen, in der sie Neil Youngs Klassiker Harvest und Harvest Moon coverten. Die Chemie stimmte so sehr, dass aus der Hommage eigene Songs entstanden.
Der Sound atmet den Geist des legendären Laurel Canyon der späten 60er und frühen 70er Jahre; die Harmonien wecken sofort Assoziationen zu Crosby, Stills, Nash & Young, Joni Mitchell oder den Byrds. Besonders beeindruckend ist die Produktion: Das Album wurde komplett analog auf 16-Spur-Band in den Middle Farm Studios aufgenommen. Die Band spielte live in einem Raum ein, oft reichten ein oder zwei Takes. Ohne Autotune oder digitale Perfektion klingt das Ergebnis warm, herzlich und ungekünstelt.
Wer in diese „vergessene Perle der 70er“ eintauchen möchte, dem empfehle ich als Anspieltipps den mitreißenden Opener „Live Fast Die Free“, den psychedelisch angehauchten Folksong „Big Questions“ und die wunderschöne Ballade „Julie Ann“. Damit ist die musikalische Bandbreite des Werks bestens abgedeckt.
Mein Fazit: Wer die Fleet Foxes, Neil Young oder die frühen CSNY mag, wird dieses Album lieben. Ein echtes Stück Seele auf Vinyl.

Re: Januar 2026

Verfasst: Do 29. Jan 2026, 18:06
von Louder Than Hell
Man "Rhinos Winos & Lunatics" -1974-

Welsh Connection und eine der sympathischsten Bands, die ich kenne mit dem typischen Westcoastflair .......

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