Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 16:47Beacon Street Union "The Eyes Of The Beacon Street Union" -1968-
Teils mystisch angehauchter Psych aus dem Hause der Bosstown Szene
Da hast Du nun, zielsicher wie immer, meine Favoriten aus der Bosstown-Szene aufgelegt. Die waren ja nun auf beiden Alben
wirklich psychedelisch und zudem randvoll mit besten Ideen. Nunja, wenn man auf die besten Universitäten des Landes geht...
Auch wenn es eine nicht wirklich existente, sondern nur zu Verkaufszwecken generierte Bostoner Szene gab; mir gefielen sie (fast) alle.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 18:05
von badger
Ford Theatre - Trilogy For The Masses (ABC 1968)
noch mehr Boston, aber diesmal fast eine Ostküstenversion der Grateful Dead, zumindest mit den zwei massiven Langstücken
von über 10 und 17 Minuten.
Leider war die 2. LP 'Time Changes' eine herbe Enttäuschung.....
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 18:19
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 16:48Bad Religion "No Control" -1989-
Fun Punk, so habe ich die Musik immer katalogisiert, obwohl ihre Texte inhaltlich etwas anderes dokumentierten. Für mich ist das auch heute noch absolute Abgroovemusik ....... Und noch eins: Ein Song, der die 2 Minutengrenze erreicht, gilt bei Bad Religion schon als Longtrack.
tja, da hält sich die Langeweile wirklich zurück.
die ersten beiden waren Knaller; fast noch besser als Jahre zuvor die ersten Ramones.
die nächsten 2-3 kamen noch ganz gut.
danach war mirs zuviel vom gleichen und selben.
Tranceformer hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 14:57
Alex Conti – Continued
Liest man die Biografie von Alex Conti, stellt sich unweigerlich die Frage: „Mit wem hat dieser Mann eigentlich nicht zusammengespielt?“
Sein Weg liest sich wie ein Who-is-Who der deutschen Rockgeschichte: 1974 ersetzte er Dieter Bornschlegel bei Atlantis, es folgte eine kurze Stippvisite bei Rudolf Rock & die Schocker, bevor er schließlich bei Lake landete und dort Musikgeschichte schrieb. Ich persönlich nahm ihn zum ersten Mal bewusst wahr, als Mitte der 80er-Jahre das Album „Immer mehr“ von Herwig Mitteregger bei mir rauf und runter lief.
Heute liegt eines seiner seltenen Soloalben auf meinem Plattenteller: „Continued“ aus dem Jahr 1984. Eingespielt nach seiner Ära bei Lake, präsentiert uns Conti hier einen typischen 80er-Jahre-Sound, wobei mir die ausgeprägten funkigen Einflüsse besonders gut gefallen.
Während sein Solo-Debüt noch stärker im Westcoast-Rock verwurzelt war, experimentiert Conti auf diesem Nachfolger spürbar mit dem damaligen Zeitgeist – unüberhörbar gemacht durch die prägnanten Synth-Bässe.
Ein Paradebeispiel für diesen Sound ist der Song „Better Things To Do“. Hier trifft ein messerscharfer Funk-Groove auf Contis virtuoses Gitarrenspiel. Man hört förmlich die Spielfreude heraus, mit der er die technischen Möglichkeiten der damaligen Produktion ausreizte. Genau dieser Mut zum Experiment ist es, was mir nach vielen Hördurchgängen an diesem Album so zusagt. Conti lässt sich auf den Sound der Epoche ein und verpackt seine enorme Vielseitigkeit sowie sein Gespür für groovige Arrangements in die zehn Songs von Continued.
Fazit: Einziges Manko bleibt für mich die Gesangsstimme – die ist, ehrlich gesagt, auch nach mehrmaligem Hören immer noch sehr gewöhnungsbedürftig. Rein instrumental und vom Groove her ist die Scheibe jedoch ein echtes Erlebnis für jeden, der den Sound dieser Dekade mag.
Alex Conti war schon ein Getriebener, der in zahlreichen Bands und auch Projekten sein spielerisches Können hinterlassen hat. Ich sah ihn erstmals Ende der 70er, als er bei der hamburgischen Band Lake spielte, noch mit längeren Haaren, was man sich heute kaum noch vorstellen kann. Jedenfalls hat dieser ein Händchen dafür, stilprägend seine Gitarrenlinien in das Gesamtspiel einer Band einzuweben. Da ist es egal, ob es sich um Rock, Westcoast oder Funk handelt. Sicherlich ein ganz Großer seines Fachs .....
Apropos Hamburg: Er spielte auch bei Hamburg Blues Band, die ich mir diesen Monat zum siebten Mal anhören werde.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 18:39
von Tranceformer
Cat Stevens – Saturdaynight (Live in Tokio)
Das im vergangenen Jahr erschienene Live-Album von Cat Stevens dokumentiert ein besonderes Konzert, das am 22. Juni 1974 in Tokio aufgenommen wurde. Aufgrund vertraglicher Differenzen zwischen den Labels A&M und Island Records blieb die Veröffentlichung damals exklusiv dem japanischen Markt vorbehalten. Zum 50. Jubiläum wurde das Werk nun in den legendären Abbey Road Studios aufwendig remastert und am 2. Mai 2025 weltweit veröffentlicht.
In den 70er-Jahren, besonders zwischen 1970 und 1978, habe ich die Musik von Cat Stevens leidenschaftlich geliebt; entsprechend finden sich sämtliche LPs aus dieser Zeit in meiner Sammlung. Diese neu aufgelegte Live-LP enthält zwölf Songs und kann zweifellos als ein „Live-Best-of“ bezeichnet werden. Es sind ausnahmslos Hits und persönliche Favoriten enthalten – allen voran mein Lieblingssong „Lady D’Arbanville“.
Bereits im Vorfeld las ich, dass die Aufnahmen hervorragend restauriert wurden, und nach dem ersten Hören kann ich dies nur vollauf bestätigen: Ich bin schlichtweg begeistert. Stevens befand sich zum Zeitpunkt der Aufnahme auf dem Zenit seines Erfolgs. Seine Stimme klingt sehnsüchtig, kraftvoll und schlichtweg brillant. Besonders reizvoll ist die Band-Performance, die stellenweise deutlich rockiger ausfällt als auf den ursprünglichen Studio-LPs, was mir heute sehr entgegenkommt.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Atmosphäre: Das japanische Publikum verhält sich traditionell sehr diszipliniert und leise. Dadurch werden die feinen Nuancen der Aufnahme nicht von Publikumsreaktionen überlagert.
Obwohl ich mich erst spät zum Kauf dieser LP entschieden habe, war dieser Schritt goldrichtig. Da es die einzige autorisierte Live-Dokumentation aus dieser Ära ist, stellt sie eine unverzichtbare Bereicherung für jede Sammlung dar.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 18:44
von Maranx
Tranceformer hat geschrieben: ↑Fr 2. Jan 2026, 14:57
Alex Conti – Continued
Liest man die Biografie von Alex Conti, stellt sich unweigerlich die Frage: „Mit wem hat dieser Mann eigentlich nicht zusammengespielt?“
Sein Weg liest sich wie ein Who-is-Who der deutschen Rockgeschichte: 1974 ersetzte er Dieter Bornschlegel bei Atlantis, es folgte eine kurze Stippvisite bei Rudolf Rock & die Schocker, bevor er schließlich bei Lake landete und dort Musikgeschichte schrieb. Ich persönlich nahm ihn zum ersten Mal bewusst wahr, als Mitte der 80er-Jahre das Album „Immer mehr“ von Herwig Mitteregger bei mir rauf und runter lief.
Heute liegt eines seiner seltenen Soloalben auf meinem Plattenteller: „Continued“ aus dem Jahr 1984. Eingespielt nach seiner Ära bei Lake, präsentiert uns Conti hier einen typischen 80er-Jahre-Sound, wobei mir die ausgeprägten funkigen Einflüsse besonders gut gefallen.
Während sein Solo-Debüt noch stärker im Westcoast-Rock verwurzelt war, experimentiert Conti auf diesem Nachfolger spürbar mit dem damaligen Zeitgeist – unüberhörbar gemacht durch die prägnanten Synth-Bässe.
Ein Paradebeispiel für diesen Sound ist der Song „Better Things To Do“. Hier trifft ein messerscharfer Funk-Groove auf Contis virtuoses Gitarrenspiel. Man hört förmlich die Spielfreude heraus, mit der er die technischen Möglichkeiten der damaligen Produktion ausreizte. Genau dieser Mut zum Experiment ist es, was mir nach vielen Hördurchgängen an diesem Album so zusagt. Conti lässt sich auf den Sound der Epoche ein und verpackt seine enorme Vielseitigkeit sowie sein Gespür für groovige Arrangements in die zehn Songs von Continued.
Fazit: Einziges Manko bleibt für mich die Gesangsstimme – die ist, ehrlich gesagt, auch nach mehrmaligem Hören immer noch sehr gewöhnungsbedürftig. Rein instrumental und vom Groove her ist die Scheibe jedoch ein echtes Erlebnis für jeden, der den Sound dieser Dekade mag.
Stimmt! Sogar mit mir hat er zusammen gespielt!
Seine Laufbahn wird klasse mit seiner 3er-CD "Retrospective 1974-2010" gezeigt.
Eine lohnene Compilation!
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 19:47
von Lavender
Aerosmith - Nine Lives (1997)
Aerosmith - Nine Lives (1997).jpg (74.14 KiB) 34 mal betrachtet
Heute traf bei mir ein weiteres Album von Aerosmith ein. Was diese Band betrifft, besteht bei mir auch ein Nachholbedarf. "Nine Lives" ist das zwölfte Studioalbum der Band. Einige der Songs waren mir bereits bekannt und die gefielen mir schon vor der Anschaffung. Ein spritziges Album, das aber auch ruhigere Songs zu bieten hat. Besonders gut gefällt mir der Longtrack "Fallen Angels".
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:13
von Zarthus
Pink Floyd - Dark Side Of The Moon (1973)
Bei weitem nicht mein Favo der Band, aber "Us And Them" gehört für mich zu ihren besten Songs.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 21:56
von Zarthus
The Trip - Atlantide (1972)
Italo-Prog.
Re: Januar 2026
Verfasst: Fr 2. Jan 2026, 22:27
von Lavender
Marillion - The Singles '82-'88
20260102_221124.jpg (38.63 KiB) 2 mal betrachtet
Habe heute mal wieder einen Sampler von Marillion hervorgeholt. Dieser Sampler aus 2009 ist mit drei CD's eine sehr lohnende Zusammenstellung. Zu hören sind u.a. Singles wie Kayleigh oder Lavender. Aber auch der großartige Longtrack "Grendel". Die 3 CD umfassende Box befasst sich ausschließlich mit der Fish-Ära.