Neben der The Paul Butterfield Blues Band waren sie sicherlich eine der weißen Bluesleitbands Mitte der 60er in den Staaten. Streitigkeiten führten bekanntlich sich zum Bruch, ehe man sich wieder zu diesem Konzert zusammen fand. Ein schönes Abbild dieser Zeit und auch dafür, wie sich die Band in den Longtracks so richtig austoben konnte.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 10:57
von Hawklord
Chris Kramer - Chicago Blues (2013)
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 11:00
von Louder Than Hell
Hawklord hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 10:57Chris Kramer - Chicago Blues (2013)
Es blies ein Jäger wohl in sein Horn, naja in diesem Fall in die Harp. Aber wie man sieht, auch in Deutschland tummelt man sich auf diesem Feld.
Hawklord hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 10:57Chris Kramer - Chicago Blues (2013)
Es blies ein Jäger wohl in sein Horn, naja in diesem Fall in die Harp. Aber wie man sieht, auch in Deutschland tummelt man sich auf diesem Feld.
Ein sehr homogenes Album, aufgenommen mit illustren Gästen in Austin (Texas).
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 11:04
von Zarthus
Alice - Arrêtez Le Monde (1972)
Erfrischender Prog aus Frankreich. Arrêtez Le Monde ist das Zweite von insgesamt drei Alben der Band.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 11:08
von Louder Than Hell
BRAIN hat geschrieben: ↑Fr 20. Feb 2026, 23:55The Storm – The Storm (1974)
The Storm ist eines dieser Alben, dass sofort spürbar macht, warum so viele Sammler und Reissue‑Labels sich für vergessene Perlen der 70er einsetzen.
Die Band verbindet melodischen Hardrock mit einem warmen, leicht progressiven Touch, der nie verkopft wirkt, sondern immer songorientiert bleibt.
Die Gitarren sind klar und druckvoll, oft mit einem bluesigen Einschlag, während die Orgel dem Sound eine fast mediterrane Färbung gibt, die das Album von vielen britischen oder amerikanischen Zeitgenossen abhebt.
Besonders auffällig ist die Balance zwischen kraftvollen, hymnischen Momenten und ruhigen, atmosphärischen Passagen, die dem Album eine erstaunliche Tiefe verleihen.
Das beiliegende Booklet der Reissue rundet das Ganze ab: Hintergrundinfos, Fotos und Kontext machen deutlich, wie viel Herzblut in dieser Wiederveröffentlichung steckt.
Insgesamt ist The Storm ein Album, dass nicht laut schreit, aber lange nachhallt — ein kleines Juwel für alle, die klassischen 70s‑Rock mit Seele schätzen.
Und wie man sieht, gab es in Spanien auch eine ausgezeichnete Szene, die von den Leitbildern der USA und Briten beeinflußt wurde, aber wohl kraft ihrer Herkunft der Musik einen eigenen Stempel aufdrücken konnte. Vermutlich auch deshalb zeichnet sich das Hardrock geprägte Album durch eine spürbare Leichtigkeit aus und kommt somit weniger verkopft rüber.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 12:38
von badger
Emma Peel hat geschrieben: ↑Fr 20. Feb 2026, 14:51Status Quo "Dog Of Two Head" -1971-
Ihr energiegeladener Boogierock kann auch heute bei mir punkten, reduziert sich aber auf die frühe Phase der Band.
Mir gehts genauso; von 'Pictures Of Matchstick Men' bis hin zu 'Hello' machtn sie jede Menge wirklich guter Sachen und der Umstieg vom
(etwas) psychedelischen Pop zur Boogie-Truppe ist auch bestens gelungen. Auf dem o.a. Werk waren sie ja schon mitten drin in der neuen
Phase.
Das sie aber später den erfolgreichen Stil bis zum Abwinken wiederholten, mache ich ihn kaum zum Vorwurf; es hat eben ihre Kassen
gefüllt. Nur das ich dann nicht mehr zu den Einzahlenden gehörte...
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 12:45
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 20. Feb 2026, 16:53Matching Mole "Same" -1972-
Canterbury Klänge, die zu einem wahren Klassiker dieser Szene mutierten. Robert Wyatt's neue Band nach seinem Rausschmiss bei Soft Machine
Das Robert bei Soft Machine rausgeworfen wurde, ist Neuinformation für mich. Allerdings war die Originalband da eh längst am Ende; Kevin Ayers
war ja auch weg, um solo bessere Alben rauszubringen. Aber, nachdem ich das geniale Wortspiel begriffen hatte, waren Soft Machine mit Robert
Wyatt ja doch noch zugange und ihre beiden herrlichen Alben als M.M. brachten eine Tonne mehr Leben, als dieser extrem an mir vorbeirauschenden
Free Jazz, der 'offiziellen' Soft Machine.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 12:55
von badger
Emma Peel hat geschrieben: ↑Fr 20. Feb 2026, 22:28Dave Mason "Alone Together" -1970-
Schon bei der Band Traffic zeigte er sein außergewöhnliches Gespür, Songs zu entwickeln. Nicht ohne Grund liegt hier ein Klassiker aus dem Bereich des Singer/ Songwriters für die Bereiche des Folk-Rock, Psychedelic und gefühlvollen Blues vor.
Traffic waren eben nicht nur Stevie Winwood; ich würde sogar behaupten, daß Jim Capaldi und Dave Mason viel bessere Solo-Sachen abgeliefert
haben. Dave war hier natürlich schon recht 'amerikanisiert', aber es hat gut zu ihm gepaßt.
Und Du hast ganz zielsicher meine beiden Lieblingstücke rausgesucht...
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 13:13
von badger
James Harman - Bonetime (Electro-Fi 2015)
Sein vorletztes Werk und obwohl er noch 5 oder 6 Jahre zu leben hatte, sagt uns der Titel, daß er wohl doch schon eine Ahnung vom Ende
gehabt hat. Was ihn nicht davon abhielt, erneut voll zu überzeugen, obwohl mitgeteilt wird, daß es sich hier um 12 bisher unveröffentlichte
Stücke aus vielen Jahren und mit verschiedenen Bands handelt. Nachdem, was James erst nicht für veröffentlichungswürdig hielt, würden sich
andere die Finger lecken.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 14:25
von Alexboy
Cold Blood: First Taste Of Sin - 1972 - Funk/BrassRock aus SF
Mit diesem frühen Album bewiesen Jefferson Airplane nicht ganz zu Unrecht, im Mittelpunkt der sich entwickelnden Westcoast Musik zu stehen. Und musikalisch wurden natürlich neue Türen geöffnet, die es so in der alten Welt noch gar nicht gab.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 15:00
von Emma Peel
Alexboy hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 14:25Cold Blood: First Taste Of Sin - 1972 - Funk/BrassRock aus SF
Bei diesen Funkklängen geraten meine Beine geradezu in Wallung. Gefällt mir ausgezeichnet ....
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 15:10
von Alexboy
Die ersten dumpfen Erinnerungen an Frank Zappa und The Mothers Of Invention kommen im Zusammenhang mit den frühen Stunden, verbracht mit meinem bevorzugtem Radiosender und dem vor kurzem erworbenen Tonbandgerät.
Das Stück Brown shoes don't make it landete damals u.a. auf dem Band und prägte sich ein.
Erst Jahre später wurden dann die ersten Alben ausgeliehen, wie z.b.:
The Mothers Of Invention: Freak Out! - 1966 - Alles Gute zum 60. Geburtstag
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 15:45
von Maranx
Bin mal wieder auf einen Puppy-Trip...
Snarky Puppy - "Immigrance" (2019)
Egal welches Album man auflegt, man hört immer etwas Außergewöhnliches! Funky Jazziges Grooviges!
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 15:45
von Zarthus
Jane - Fire, Water, Earth & Air (1976)
Entspannte Rockmusik.
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 16:26
von Louder Than Hell
badger hat geschrieben: ↑Sa 21. Feb 2026, 13:13
James Harman - Bonetime (Electro-Fi 2015)
Sein vorletztes Werk und obwohl er noch 5 oder 6 Jahre zu leben hatte, sagt uns der Titel, daß er wohl doch schon eine Ahnung vom Ende
gehabt hat. Was ihn nicht davon abhielt, erneut voll zu überzeugen, obwohl mitgeteilt wird, daß es sich hier um 12 bisher unveröffentlichte
Stücke aus vielen Jahren und mit verschiedenen Bands handelt. Nachdem, was James erst nicht für veröffentlichungswürdig hielt, würden sich
andere die Finger lecken.
Zwölf bisher unveröffentlichte Originaltitel, die er einfach unter Verschluss hielt und trotzdem mit seinem unverkennbaren „Harman-Sound“ glänzen, dazu sein prägender lässiger Südstaaten-Akzent und sein virtuoses Mundharmonikaspiel. Das wäre aus heutiger Sicht kaum nachzuvollziehen. Bemerkenswert ist dem Zusammenhang auch die Nutzung verschiedener Bluesstile, die das Interesse des Hörers nochmals locken. Ob das genutzte Cover bereits ein Wink war, wer weiß ....
Re: Februar 2026
Verfasst: Sa 21. Feb 2026, 16:33
von Louder Than Hell
Kevin Ayers, John Cale, Eno, Nico "June 1, 1974" -1974-
Welch eine Zusammenkunft von Musikern, die jeder für sich immer einen eigenwilligen Weg, jenseits vieler Normen, eingeschlagen haben.