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Re: März 2026

Verfasst: Di 17. Mär 2026, 17:26
von Louder Than Hell
Kvartetten Som Sprängde "Kattvals" -1973-

Instrumentaler Prog aus Schweden mit einer leicht jazzigen Note, der leider eine Eintagsfliege blieb. Das Album weiß durch seine musikalische, fließende Schlichtheit zu überzeugen. Endlose Instrumentalgniedeleien sucht man hier vergebens.

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Re: März 2026

Verfasst: Di 17. Mär 2026, 17:50
von Beatnik
Hier läuft ein bisschen mexikanische Tanzmusik, dargeboten u.a. von Calexico, Willy DeVille, Mariachi Vargas De Tecalitlan, Miguel Aceves Mejia, Kevin Ayers und vielen weiteren.

Various Artists • Mariachi: The Sound Of Hysteria & Heartache (2008)

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Re: März 2026

Verfasst: Di 17. Mär 2026, 18:21
von Tranceformer
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Atlanta Rhythm Section – Are You Ready!
"Are You Ready!" ist das definitive Denkmal der Atlanta Rhythm Section (ARS). Diese Live-Doppel-LP erschien 1979 auf dem absoluten Zenit ihres Schaffens und fängt die magische Energie ihrer 1978er-Tournee perfekt ein.
Während man beim Southern Rock der späten 70er meist sofort an die raue Attitüde von Lynyrd Skynyrd oder die bluesigen Jams der Allman Brothers denkt, besetzten ARS eine ganz eigene Nische: Sie waren die "Polished Professionals" des Genres. Obwohl sie fest im Southern Rock verwurzelt sind, ist ihr Sound von einer Eleganz durchzogen, die deutliche Jazz-Rock-Fusion-Elemente atmet.
Das Album klingt wie maßgeschneiderte Studiokunst auf der Bühne – und das aus gutem Grund: Die Band bestand aus hochkarätigen ehemaligen Studiomusikern, was man in jeder Sekunde hört. Im Gegensatz zu den oft wilden, improvisierten Ausbrüchen anderer Genre-Vertreter agieren ARS live fast so präzise und sauber wie im Studio, jedoch mit einer entscheidenden Extraportion Live-Energie. Besonders das Gitarrenspiel von Barry Bailey ist schlichtweg legendär: flüssig, technisch makellos und mit einem Ton gesegnet, den man unter Tausenden sofort wiedererkennt.
Die Doppel-LP fungiert praktisch als erstklassiges "Best Of"-Album. Die großen ARS-Hits kommen hier voll zur Geltung:
"So Into You": Geschmeidig, funky und absolut zeitlos.
"Imaginary Lover": Der Inbegriff des entspannten, atmosphärischen Mid-Tempo-Rocks.
"Champagne Jam": Ein Song, der das Lebensgefühl und den Vibe der Band perfekt auf den Punkt bringt.
Dass die Truppe trotz aller instrumentalen Poliertheit auch ordentlich "Dampf machen" kann, beweisen sie eindrucksvoll ganz zum Schluss mit ihrer Interpretation von "Long Tall Sally".

Re: März 2026

Verfasst: Di 17. Mär 2026, 18:43
von Beatnik
Nun nach sehr langer Zeit mal wieder Wendy O. Williams, eine hervorragende Musikerin, die meines Erachtens zeitlebens völlig verkannt wurde.
Die war einfach grossartig, wird aber auch von mir leider immer wieder vergessen. Zeit, sich mal wieder etwas mit ihr und ihrer Musik zu beschäftigen.
Hier begleitet vom Haitianischen Bassisten Jean Beauvoir (später Crown Of Thorns und Voodoo X) und dem tollen Gitarristen Richard Stotts (später bei Shock Therapy).

Motörhead mit Mädel... :yes:

Plasmatics • Beyond The Valley Of 1984 (2000)

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Re: März 2026

Verfasst: Di 17. Mär 2026, 19:52
von BRAIN
Grateful Dead – American Beauty (1970)

American Beauty ist eines der zugänglichsten und zugleich stärksten Alben der Grateful Dead.
Statt langer Jams stehen hier klare Songs im Mittelpunkt. Folk, Country und Americana prägen den Sound.
Alles wirkt entspannt, organisch und sehr songorientiert.
Die Stärke liegt in den Melodien und im mehrstimmigen Die Band reduziert sich bewusst und trifft genau damit ins Schwarze.
Zur Klangqualität: Die Aufnahme ist außergewöhnlich gut. Sehr natürlich, warm und offen.
Die Instrumente stehen klar im Raum, nichts wirkt künstlich komprimiert.
Akustische Gitarren haben Körper, der Bass ist sauber definiert und die Stimmen sind hervorragend verständlich. Gerade auf guten Anlagen merkt man, wie viel Luft und Detail in der Aufnahme steckt.
American Beauty ist damit nicht nur musikalisch stark, sondern auch klanglich ein Referenzalbum.
Perfekt geeignet, um eine Anlage zu beurteilen – weil alles so ehrlich und unverfälscht klingt.

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Re: März 2026

Verfasst: Di 17. Mär 2026, 20:26
von Beatnik
Hier läuft ein Klassiker der 80er Jahre.

Japan • Oil On Canvas (1983)

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Re: März 2026

Verfasst: Di 17. Mär 2026, 22:26
von Zarthus
Bloque - El Hijo Del Alba (1980)

Prog aus Spanien.

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Re: März 2026

Verfasst: Di 17. Mär 2026, 22:38
von Emma Peel
Roxy Music "Siren" -1975-

Eine Band am Scheideweg, die sich neu entwickelt und den bisherigen Pfad des ArtPop verlässt und zusehends in das Gebiet des Pop hineintaucht. Natürlich spiegeln die meisten Lieder textlich Ferrys anhaltende Faszination für unerwiderte Liebe oder verliebte Traumtypen wider. Der Albumtitel lässt erahnen, dass eine mythische Meeresnymphe, nämlich einer Sirene, hier die inhaltliche Basis der Musikstücke ist. Im Grunde beschreibt dieses Album einen gelungenen Abschluss an vorangegangene Großtaten und rückt Bryan Ferry immer mehr als das dominierende Gesicht dieser Band in den Mittelpunkt.

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