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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 12:21
von Lavender
Hawklord hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 09:39 Markus Rill And The Troublemakers - Good As New (2025)

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Americana aus Deutschland. Ein sehr gelungenes Album!

Das hier noch jemand Markus Rill auf dem Schirm hat erfreut mich. Von ihm habe ich auch ein Album. Kaum zu glauben, dass Folk und Americana aus deutschen Landen so klingen kann.
Markus Rill - Getting Into Trouble (2017).jpg
Markus Rill - Getting Into Trouble (2017).jpg (25.27 KiB) 265 mal betrachtet



Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 12:26
von Louder Than Hell
Paper Garden "Same" -1969-

Die 1967 in New York gegründete Band brachte bereits ein Jahr später ihr einziges Album heraus, das von einer Verschmelzung von Psych- und auch einigen Popanleihen lebt. Die eingewobene Orchestrierung rundete das Gesamtbild der Aufnahmen ab, die zudem damit bestachen, über insgesamt drei kompetente Sänger zu verfügen. Wem die Verspielheiten von Idle Race zusagen, wird sich auch mit diesem Album anfreunden können.

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 14:51
von Beatnik
Hier rocken mal wieder die Holländer New Adventures. Die mag ich mir echt öfters mal auflegen, die finde ich richtig gut. :yes:

New Adventures • Wild Cats Moanin' (1981)

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 15:03
von Alexboy
Rodney Franklin: In The Center - 1978 - Funk/Soul/Jazz aus Berkeley, California

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 15:19
von Alexboy
Ray Barretto: Indestructible - 1973 - LatinJazz aus NY :beer:


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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 15:25
von Alexboy
Os Ipanemas: Os Ipanemas - 1964/1995 - LatinJazz aus Brasilien


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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 15:42
von Emma Peel
Peter Baldrachi "Slow Recovery" -2020-

Der aus Boston stammende Musiker ist tief verwurzelt im Bereich Country, weiß aber auch Schnittmengen zum Rock und in Teilen zum Pop zu nutzen. Seine markante Stimme und sein Slidestil sind hierbei seine persönlichen Merkmale ......

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 17:48
von Louder Than Hell
Toe Fat "Same" -1970-

Fast alle der beteiligten Musiker haben danach eine ansehnliche Karriere hingelegt .... Feinsprossiger Hardrock mit einer leichten Progtendenz.

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 17:54
von Kröter
Emma Peel hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 09:08 Bruce Springsteen "The River" -1980-

Mein heutiger morgendlicher Muntermacher ......

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Für mich immer noch DAS Springsteen-Album!

Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 17:57
von Kröter
Proggige Elemente in Kombi mit Death Metal geht nicht? Geht doch!

TOMB MOLD - The Enduring Spirit (2023)

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 19:00
von Beatnik
Mal was ganz anderes. Seit dem Debüt-Soloalbum von Conrad Keely bin ich ja auch erst ein richtiger Fan seiner Band Trail Of Dead geworden. Ein ganz ungewöhnliches Album erschien 2012. "Lost Songs" ist ein brilliantes Doppelalbum, das als gebundenes Buch im CD-Format (!) die von Conrad Keely geschriebene, 180 Seiten umfassende Geschichte "Strange News From Another Planet: Adsel's Story: The Temple At Land's End" enthält. Die Geschichte bin ich grad am lesen, während die erste der beiden CDs lief. Jetzt mal eben hier reinschreiben, danach weiterlesen und die CD 2 anhören. ;)

And You Will Know Us By The Trail Of Dead • Lost Songs (2012)

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 20:48
von BRAIN
Amon Düül II – Carnival in Babylon (1972)

Carnival in Babylon markiert bei Amon Düül II eine deutliche Veränderung.
Die wilden, improvisierten Klangstürme der frühen Jahre treten etwas zurück.
Stattdessen rücken klarere Songs, Melodien und strukturiertere Arrangements in den Mittelpunkt.
Die Musik bleibt zwar psychedelisch gefärbt, wirkt aber zugänglicher.
Stücke wie C.I.D. in Uruk oder Shimmering Sand zeigen diese Mischung aus Krautrock-Atmosphäre und fast poppigen Melodien.
Die Band verliert nicht ihren experimentellen Geist, aber sie bündelt ihn stärker in Songform.

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 20:56
von Zarthus
Samurai - Samurai (1970)

Japanischer Progressive Rock.

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 22:12
von Emma Peel
Kröter hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 17:54
Emma Peel hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 09:08 Bruce Springsteen "The River" -1980-

Mein heutiger morgendlicher Muntermacher ......

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Für mich immer noch DAS Springsteen-Album!
Wir sind gar nicht die großen Bruce Springsteen Fans bzw. Kenner, sondern haben uns die Sachen nur ausgeliehen. Eine Liebe für das Leben wird es jedenfalls nicht.

Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 22:28
von Emma Peel
Traffic "Welcome To The Canteen" -1971-

Traffic live ist immer eine Freude für mich, auch wenn die Soundqualität hätte besser sein können. Was zählt ist der musikalische Output, der kommt bestens rüber. Was diese Musiker im Zusammenspiel auf den Weg bringen, ist immer noch bewegend, zumal es sich nur bedingt um ein festes Bandgefüge handelte.

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 23:00
von Kröter
RAMONES - Brain Drain (1989)

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 23:01
von BRAIN
The Chamaeleon Church – Chamaeleon Church (1968)

Das einzige Album der Chamaeleon Church ist ein typisches Produkt der späten Psychedelic-Phase der Sechziger.
Die Musik bewegt sich zwischen Pop, Folkrock und leicht experimentellen Studioideen.
Gitarren, Orgel und mehrstimmiger Gesang bestimmen das Klangbild.
Immer wieder tauchen ungewöhnliche Arrangements, Tempowechsel oder kurze psychedelische Passagen auf.
Besonders interessant ist die Platte auch wegen eines später berühmten Mitglieds. Der junge Chevy Chase spielt hier Schlagzeug, lange bevor er als Schauspieler bekannt wurde.
Das Album bleibt melodisch und songorientiert, besitzt aber diesen leicht schrägen Psychedelic-Charme der späten Sechziger.

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Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 23:14
von Louder Than Hell
BRAIN hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 20:48 Amon Düül II – Carnival in Babylon (1972)

Carnival in Babylon markiert bei Amon Düül II eine deutliche Veränderung.
Die wilden, improvisierten Klangstürme der frühen Jahre treten etwas zurück.
Stattdessen rücken klarere Songs, Melodien und strukturiertere Arrangements in den Mittelpunkt.
Die Musik bleibt zwar psychedelisch gefärbt, wirkt aber zugänglicher.
Stücke wie C.I.D. in Uruk oder Shimmering Sand zeigen diese Mischung aus Krautrock-Atmosphäre und fast poppigen Melodien.
Die Band verliert nicht ihren experimentellen Geist, aber sie bündelt ihn stärker in Songform.

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Ja, Amon Düül II wurden in einer gewisser Weise erwachsen, lösten sich von ihren psychedelischen Jamparts und wurden wesentlich songorientierter. Trotz aller Personalwechsel und der damit verbundenen internen Bandunruhen haben sie einen Weg gefunden, sich fortzuentwickeln. Dieses kann man ihnen gar nicht hoch genug anrechnen, etwas derart Zählbares bei den ganzen Streitigekeiten auf den Weg gebracht zu haben. Man muss sich nur den Song "All the Years Round" in dem Zusammenhang anhören ... Und ihr Stern leuchtete weiter.

Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 23:17
von Louder Than Hell
Kröter hat geschrieben: Mo 16. Mär 2026, 23:00
RAMONES - Brain Drain (1989)

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Und ich liebe auch dieses Album, auch wenn es den Geist ihrer frühen Einspielungen nicht mehr ganz einfangen kann. Aber ihre Power und bandinterner Spirit sind noch immer allgegenwärtig. Was will der Hörer mehr?!

Re: März 2026

Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 23:29
von Louder Than Hell
Siena Root "Kaleidoscope" -2006-

Eine scheinbar psychedelisch geprägte Einspielung, die man nicht vorschnell in die Retroschublage packen sollte. Klar, die Aufnahmen erfolgten analog und vermitteln ihrem musikalischen Geist die richtige Atmosphäre. Insgesamt ist die Band aber viel zu selbstständig und gestalterisch aktiv, um alten Schablonen nachzuhecheln. Für mich auch heute noch ein Album, das nachwirkt.

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