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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 16:44
von Lavender
Alexboy hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 15:46 Alben für ein ganzes Leben:
Die ersten Töne von diesem Album hörte ich damals beim Betreten einer Musik-Kneipe aus deren Disco-Lautsprechern, also volle Beschallung!
Es war das Stück The torture never stops - ein unvergessener Höreindruck! :twisted:


Zappa: Zoot Allures - 1976 - Zappa-Musik :beer: ( Zwei der abgebildeten Jünglinge auf dem Cover, spielen gar nicht mit - welche? )


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:clap: Für mich eines der besten Alben von Zappa. Befindet sich in der Vinyl und CD Fassung in meiner Sammlung.

Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 17:11
von Tranceformer
Hawklord hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 10:05 Leif de Leeuw Band - A Mighty Fine Live Album (2025)

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Jo, das Album suche ich auch seit Wochen. Im Moment sehe ich nur ein Exemplar bei Discogs für 43,00 € plus 9,00 € Versand; insgesamt also 52,00 €. Da werde ich wohl noch ein wenig weiter suchen müssen...
Übrigens: Habe die Band zweimal live erleben dürfen, absolut empfehlenswert!

Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 17:21
von Lavender
Deep Purple - Shades Of Deep Purple (1968)

Deep Purple - Shades Of Deep Purple (1968).jpg
Deep Purple - Shades Of Deep Purple (1968).jpg (43.86 KiB) 129 mal betrachtet
Eine Scheibe ohne Ausfall. So alt und immer noch absolut hörenswert. Ein Debütalbum bei dem sich Deep Purple einiger Coverversions bediente. Diese Interpretationen sind derartig gut, dass sie glatt als Eigenkompositionen durchgehen könnten.






Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 17:51
von Tranceformer
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Heiter bis Wolkig – Widerstandslieder
In den letzten Wochen landeten bei mir immer wieder LPs von Lilienthal auf dem Plattenteller. Bisher habe ich darauf verzichtet, über die Band zu schreiben – politischer Folk der 70er Jahre ist heute schließlich ein extremes Nischenthema. Doch Lilienthal hatte diesen einen richtigen Hammersong „Edelweißpiraten“, der interessanterweise nie auf einem ihrer regulären Studioalben erschien, sondern lediglich auf dem Sampler „Wir wollen leben“.
Genau diesen Song haben Heiter bis Wolkig (HbW) nun für ihre höchst ambitionierte Doppel-LP „Widerstandslieder“ ausgegraben, die 2021 zum 35-jährigen Bandjubiläum erschien.
Das Album ist weit mehr als eine bloße Coversammlung. Mit insgesamt 20 Songs, die in vier thematische Blöcke unterteilt sind, spannen HbW einen weiten Bogen:
1. Widerstand im deutschen Land
2. Widerstand dem Unverstand
3. Widerstand im Hinterland
4. Widerstand für Zombieland
Dabei mischt die Band geschickt Klassiker der deutschen Protestkultur mit starken Eigenkompositionen. Besonders hervorzuheben sind dabei folgende Neuinterpretationen:
Edelweißpiraten (Das besagte Lilienthal-Cover)
Die schlesischen Weber (Heinrich Heine, unterlegt mit musikalischen Zitaten von Slimes „Deutschland muss sterben“)
Stollwerck-Lied (BAP – hier mutig auf Hochdeutsch interpretiert)
Der Traum ist aus (Ton Steine Scherben)
Karl der Käfer (Gänsehaut)
Die weißen Tauben sind müde (Hans Hartz)
Brüder der romantischen Verlierer (Schroeder Roadshow)
Es ist an der Zeit (Hannes Wader)
Unter den Eigenkompositionen sticht insbesondere „Nie wieder Faschismus“ heraus. Insgesamt wirkt das Album wie eine kleine, vertonte Geschichtsstunde, die den Bogen von Heinrich Heines Lyrik bis in die heutige Zeit spannt.
Ich bin auf der ganzen Linie begeistert, auch wenn es einen kleinen Wermutstropfen gibt: Das Cover von Hannes Waders „Es ist an der Zeit“ stammt aus dem Archiv (1987) und will klanglich nicht so recht mit der druckvollen Produktion des restlichen Materials harmonieren. Dennoch: Ein Pflichtkauf für alle, die deutsche Polit-Musik mit Kante schätzen.

Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 18:12
von Zarthus
Omega - Éjszakai Országút (1970)

Ihr drittes Album.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 18:26
von Tranceformer
The Rose City Band - Sol Y Sombra
Die LP ist heute bei mir eingetroffen und hat bereits einige Plays hinter sich. Zur Scheibe selbst muss ich nix mehr sagen. Was dazu zu sagen ist, wurde am Sonntag von BRAIN gesagt.
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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 18:27
von badger
Fusion Orchestra - Skeleton In Armour (EMI 1973)

mit 'prog' hab ichs normalerweise überhaupt nicht, aber hier ist eine Ausnahme, die mir schon damals beim ersten Hören viel Spaß
machte, mit ihrer auch von den Kritikern sehr gelobten Arbeit. Es mischen sich ein bißchen Rock, Klassik, Jazz; die Instrumentierung
ist perfekt, die weibliche Stimme ist noch ok und die bei diesem Genre übliche Matscherei unterbleibt tunlichst.
Da hätte kch gerne mehr von gehabt, alas, es war ihr einziges Werk.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 18:37
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 16:23 If "3" -1971-

Jazzlastiger Brassrock mit dominierenden Saxspiel, der mit bluesigen Elementen verfeinert wurde. Welch gelungenes Zusammenspiel dieser beiden Stilarten. Warum die Engländer trotz allen Talents nur in der zweiten Liga spielten, hat sich mir mir erschlossen. Insgesamt konnte die Band auf 5 wirklich gelungene Studioalben blicken, blieben aber trotzdem nur eine Randnotiz, obwohl sie auch live zu punkten wussten.
eine der ganz, ganz wenigen Bands, die ich auch nach kompletter Umbesetzung immer noch als das akzeptierte, was sie ursprünglich an den Mann
bringen wollten. Deshalb habe ich mir gestattet, nicht 5, sondern alle ACHT Alben (inkl. zwei Live-CDs) ins Haus zu holen.

Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 18:42
von badger
Alexboy hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 16:11
badger hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 15:53
Alexboy hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 15:46 Alben für ein ganzes Leben:
Die ersten Töne von diesem Album hörte ich damals beim Betreten einer Musik-Kneipe aus deren Disco-Lautsprechern, also volle Beschallung!
Es war das Stück The torture never stops - ein unvergessener Höreindruck! :twisted:

Zappa: Zoot Allures - 1976 - Zappa-Musik :beer: ( Zwei der abgebildeten Jünglinge auf dem Cover, spielen gar nicht mit - welche? )
die Frage kann ich, obwohl alter Zappa-Fan mit mehr als 70 cds, trotzdem nicht beantworten. Aber das es eine sehr gute Scheibe ist, kann
ich wohl behaupten. Es war nicht seine letzte gute, aber so ziemlich die letzte, auf der es noch innovative Ideen nach Art der Frühphase gab.

Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Antwort auf Deine Frage lautet.
Hier die Besetzung zu den einzelnen Songs. Laut Discogs ! - sind die auf dem Cover abgebildeten (L to R) Patrick O'Hearn, Terry Bozzio, Frank Zappa & Eddie Jobson

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Patrick O'Hearn - bass - und Eddie Jobson - keys - sind nicht bei den aufgeführten Musikern genannt! :wave:

Wie Louder Than Hell bereits geschrieben hat. :clap: :yes: :beer:
danke für die Info.
Obwohl ich die Cover-Info immer genau studiert hab um sie für später mental festzuhalten, ist mir nie bewußt geworden, welche Köpfe da vorne
drauf sind. Vielleicht auch deswegen, weil die Jungs, die mir bei Zappa wirklich wichtig waren, alle aus den frühen Tagen der Mothers stammten.
Da waren mir Gesichter bekannt....

Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 20:10
von reform
David Gilmour: Luck And Strange: Live @ Circus Maximus

Das ist sehr grandios !


Label: Sony
Aufnahmejahr ca.: 2024
Erscheinungstermin: 17.10.2025



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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 21:32
von Alexboy
Fields: Feeling Free (The Complete Recordings 1971 - 1973) - 2022 - ArtRock aus GB ( mit ehemaligen Mitgliedern von:
Drums: Andy McCullough, King Crimson/Greenslade
Keys: Graham Field, Rare Bird
Vocals/Bass/Guitar: Frank Farrell


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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 21:53
von Alexboy
Auri: III (Candles & Beginnings) - 2025 - FolkRock aus Finnland ( Eines der Projekte von Tuomas Holopainen, Nightwish

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 22:09
von Alexboy
Dave Bainbridge: On The Edge (Of What Could Be) - 2025 - Folk/Fusion


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Chaotisches Video, aber man bekommt mit was gemeint ist und wer beteiligt ist. :twisted:


Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 22:40
von Emma Peel
Ry Cooder "The Slide Area" -1982-

Im Gegensatz zu seinen sonstigen Gewohnheiten schlägt Ry Cooder das eine oder andere Mal den R&B in seinen Musikstücken an. Vieles wirkt etwas harscher ohne hierbei seine berührende Note zu verlieren. Natürlich bleiben auch der Roots Rock und Funk erhalten. Im Grunde muss man sein individuelles Slidespiel gar nicht mehr hervorheben.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 23:22
von Louder Than Hell
Mogul Thrash "Same" -1970-

Mit Litherland, Wetton, Ball und Duncan waren hier u. a. recht namhafte Musiker am Start, die bereits Bekanntheit erlangt hatten oder ihren Karriereweg noch gehen sollten. Jedenfalls wird eine gelungene Mischung aus Jazz, Blues und Rock vermittelt, die es in sich hat. Der bereitete Klangteppich hätte durchaus noch einige Nachschläge mehr verdient gehabt.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 23:34
von BRAIN
Robert Wyatt – Rock Bottom (1974)

Rock Bottom ist ein zutiefst persönliches und radikales Album.
Die Musik schwebt zwischen Jazz, Avantgarde und entrücktem Songwriting und folgt keiner klassischen Dramaturgie.
Wyatts Stimme wirkt verletzlich, intim und vollkommen entwaffnend.
Die Arrangements sind reduziert, fragmentarisch und voller leiser Spannungen.
Keine leichte Kost, aber mit enormer emotionalen Tiefe.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 23:53
von Louder Than Hell
BRAIN hat geschrieben: Di 13. Jan 2026, 23:34 Robert Wyatt – Rock Bottom (1974)

Rock Bottom ist ein zutiefst persönliches und radikales Album.
Die Musik schwebt zwischen Jazz, Avantgarde und entrücktem Songwriting und folgt keiner klassischen Dramaturgie.
Wyatts Stimme wirkt verletzlich, intim und vollkommen entwaffnend.
Die Arrangements sind reduziert, fragmentarisch und voller leiser Spannungen.
Keine leichte Kost, aber mit enormer emotionalen Tiefe.

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Robert ist ein Musiker mit so vielen Gesichtern, egal ob er am Schlagzeug, Keyboards, Gitarre oder Gesang agierte. Hier legt jedoch als Grundlage sein zeitloses Seelenleben vor, das in sehr fragilen Farben beschrieben wurde. Bewusstein, Verletztlichkeit aber auch die Melancholie sind hier die treibenden Bausteine der Musik, die aber im Umkehrschluss sehr fließend daherkommen. Auf jeden Fall finden wir eine Platte vor, die man sich für Stück erarbeiten muss und über einen langen Nachhallcharakter verfügt.

Re: Januar 2026

Verfasst: Di 13. Jan 2026, 23:58
von Louder Than Hell
Pentagram "Be Forewarned" -1994-

Doomiges und das Fahrwasser von Black Sabbath liegt nicht gsnz so fern ....Nur das Bobby Liebling und seine Mannen aus den Staaten kamen.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mi 14. Jan 2026, 09:28
von Emma Peel
Shelleyan Orphan "Humroot" -1993-

Indie/ atmosphärischer Folkrock

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mi 14. Jan 2026, 09:30
von Aussie
Best of von 2011. Bei mir läuft deutsch diese Woche
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