L.A. Woman ist ein spätes, aber starkes Album der Doors. Die Band klingt hier roher und direkter als auf vielen früheren Platten.
Blues, Rock und ein Hauch Boogie bestimmen den Ton. Die Songs wirken weniger psychedelisch, dafür erdiger und bandorientierter.
Der Titelsong L.A. Woman gehört zu den Höhepunkten. Ein treibender Rhythmus, Ray Manzareks markantes Keyboard und Jim Morrisons rauer Gesang tragen das Stück über mehr als sieben Minuten.
L.A. Woman wirkt wie ein spätes Aufbäumen der Band und gleichzeitig wie ein würdiger Abschluss der Morrison-Ära.
Eines ihrer vielen Schlüsselwerke, vollgepackt mit überschnittlich guten Song, die auch heute noch nachwirken. Sicherlich ein würdiger Abschluss der Morrison Ära, aber davon konnte bei Erscheinen des Albens niemand etwas wissen oder gar vorausahnen.
Re: März 2026
Verfasst: Sa 14. Mär 2026, 23:36
von Louder Than Hell
Life "Same" -1976-
Geschmeidiger Rock, der seinerzeit nur Skandinavien und UK veröffelnt und so bei allem Talent kaum auf eine größere Hörerschaft stoßen konnten. Letztlich ein Pflänzchen, das zum Scheitern verurteilt war und so eine der vielen Bands aus Schweden wurde, die man höchstens in die zweite Reige verortete, wo sie schlichtweg vergessen wurde.
Re: März 2026
Verfasst: Sa 14. Mär 2026, 23:57
von nixe
Latte e Miele - '14 Passio Secundum Matthæum
Re: März 2026
Verfasst: So 15. Mär 2026, 00:06
von Maranx
Ganz frisch bei mir im Bestand... Adam Eckersley Band – "The First Album" (2014)
Eine für mich bisher unbekannte Australische Southern-Rock-Band, mit einem Mix aus Country-, Blues- und Jam-Elemente. Nur zwei Songbeispiele gehört und daraufhin als "Beikauf" zu anderen CDs geordert. Es ist ein überraschend gute Album!