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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 12:09
von Louder Than Hell
Quicksilver Messenger Service "Quicksilver" -1971-

Valenti, Elmore und Duncan waren weiterhin die festen Größen der Band, ansonsten gaben sich die anderen wechselnden Musiker die Türklinke in die Hand. Valenti behauptete sich immer mehr in der Pole Position der Gruppe und die beiden Songbeiträge von Duncan passten auch nicht mehr so richtig in das musikalische Gefüge. Das Ende der Band kam zwar noch nicht, aber Auflösungserscheinungen deuteten sich mehr und mehr an. Trotzdem gefällt mir auch noch heute das Album, weil es nämlich die typischen einmaligen Trademarks dieser Band aufweist

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 13:16
von Alexboy
Wishbone Ash: New England - 1976 - Rock aus England :ugeek: :beer:


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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 15:26
von Emma Peel
The Mu "Same" -1971-

Rock von der Westküste mit Merril Fankhauser und Jeff Cotton, die später durch andere Projekte bekannt geworden sind, u. a. H.M.S. Bounty oder Captain Beefheart

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 16:32
von Zarthus
Steppeulvene - Hip (1967)

(Garage-)Rock aus Dänemark.

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 17:00
von badger
Emma Peel hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 10:19 The Rolling Stones "Their Satanic Majesties Request" -1967-

Pillen durchtränkte Stones auf einer ganz anderen Reise .....
sicherlich ein etwas kontroverses Werk, denn die angestrebte Antwort auf 'Sergeant Pepper' ist es nicht so ganz geworden,
und den Geruch des Nachäffens wird es nie loswerden. Aber irgend etwas ergreift den Hörer dann doch und als beinharter
Stones-Fan vor allem der frühen Tage ist mir 'Request' im Laufe der Jahrzehnte doch sehr wichtig geworden. Auch weils eine
der letzten Scheiben mit Brian Jones war.

Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 17:10
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:09 Quicksilver Messenger Service "Quicksilver" -1971-

Valenti, Elmore und Duncan waren weiterhin die festen Größen der Band, ansonsten gaben sich die anderen wechselnden Musiker die Türklinke in die Hand. Valenti behauptete sich immer mehr in der Pole Position der Gruppe und die beiden Songbeiträge von Duncan passten auch nicht mehr so richtig in das musikalische Gefüge. Das Ende der Band kam zwar noch nicht, aber Auflösungserscheinungen deuteten sich mehr und mehr an. Trotzdem gefällt mir auch noch heute das Album, weil es nämlich die typischen einmaligen Trademarks dieser Band aufweist
Steht zwar auch hier und hat unbegrenztes Bleiberecht, ist aber für mich die schwächste unter den Studio-LPs. Kaum eines der Stücke fand je den Weg zur
Bühnenrepräsentation oder auf eine der vielen Live-CDs. Cipo hat schon gewußt, warum er lieber mit Copperhead weitergemacht hat.
Aber natürlich ists irgendwo immer noch ein bißchen Quicksilver und hat seine Momente.

Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 17:21
von Zarthus
Niebiesko-Czarni - Alarm! (1967)

Beat aus Polen.

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 17:55
von badger
Harlot Of 42nd Street - Refuse To Be Misused (Sundazed 197s)

Im Fahrtwasser der New York Dolls gab es ein paar Dutzend New Yorker Gruppen, die auf ähnlichen Erfolg hofften. Der Melodie Maker
stellte sie uns fast alle in langen und ausführlichen Berichten vor (schon seltsam, für eine aus dem Jazz kommende Musikzeitung...)
und sorgte dafür, daß man sie alle unbedingt auf Platte haben wollte. Aber, und auch das ist seltsam, die meisten Bands erhielten lange
und begeisterte Features bevor sie irgend ein Vinyl draußen hatten.
So mußte man fast 50 Jahre auf die 'Hürchen von der 42sten Straße' warten, die Doll-Sänger David Johansen als seine lokale
Lieblingsband bezeichnete. Was herauskam, war die Sammlung des Gesamtwerks: 10 Nummern nur, von denen ich schon 5 von den Singles
her kannte.
Tatsächlich geht es sehr in Dolls-Richtung; also etwas glammiger N.Y.-Punk aus dem Ursprung. So gut, wie die großen Vorbilder waren sie denn
doch nicht, aber das sie live ein Feuerwerk abbrannten, glaubt man gerne und mit dieser CD wird eines der letzten Löcher rund um die Dolls-Szene
geschlossen. Nicht sensationell, aber Hörspaß machts für Genrefans schon.

Nun, die 42. Straße ist längst so sauber, daß man mit Frau und Kindern dort langspazieren kann; Harlots gibts da schon lange nicht mehr
und die Vorbilder der N.Y.Dolls sind jetzt auch alle unter der Erde....

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 18:01
von Louder Than Hell
Embryo "Embryo's Rache" -1971-

Krautiges aus München mit einem gewissen Ethno Touch, Rock und Jazzrock ....

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 18:08
von Louder Than Hell
badger hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 17:55 Harlot Of 42nd Street - Refuse To Be Misused (Sundazed 197s)

Im Fahrtwasser der New York Dolls gab es ein paar Dutzend New Yorker Gruppen, die auf ähnlichen Erfolg hofften. Der Melodie Maker
stellte sie uns fast alle in langen und ausführlichen Berichten vor (schon seltsam, für eine aus dem Jazz kommende Musikzeitung...)
und sorgte dafür, daß man sie alle unbedingt auf Platte haben wollte. Aber, und auch das ist seltsam, die meisten Bands erhielten lange
und begeisterte Features bevor sie irgend ein Vinyl draußen hatten.
So mußte man fast 50 Jahre auf die 'Hürchen von der 42sten Straße' warten, die Doll-Sänger David Johansen als seine lokale
Lieblingsband bezeichnete. Was herauskam, war die Sammlung des Gesamtwerks: 10 Nummern nur, von denen ich schon 5 von den Singles
her kannte.
Tatsächlich geht es sehr in Dolls-Richtung; also etwas glammiger N.Y.-Punk aus dem Ursprung. So gut, wie die großen Vorbilder waren sie denn
doch nicht, aber das sie live ein Feuerwerk abbrannten, glaubt man gerne und mit dieser CD wird eines der letzten Löcher rund um die Dolls-Szene
geschlossen. Nicht sensationell, aber Hörspaß machts für Genrefans schon.

Nun, die 42. Straße ist längst so sauber, daß man mit Frau und Kindern dort langspazieren kann; Harlots gibts da schon lange nicht mehr
und die Vorbilder der N.Y.Dolls sind jetzt auch alle unter der Erde....

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Und wieder etwas Neues kennengelernt, denn die Glammer kannte ich bisher nicht. Auch die Veröffentlichung aus dem Jahre 2022 ist an mir vorbeigeflogen. Vermutlich wurde sie wohl nirgends vorgestellt. Wie dem auch sei, mir gefällt dieser lässige leicht rotzige Stil der 42. Straße.

Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 18:30
von Tranceformer
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B. B. King´s Blues Summit 100 – Celebrating The King Of The Blues
Heute ist das Paket aus 180 Gramm schwerem Vinyl bei mir eingetroffen. Neben den drei LPs bietet das hochwertige Triple-Gatefold-Cover ein tolles 20-seitiges Booklet mit ausführlichen Linernotes, seltenen Fotos und einer Download-Karte – die ich allerdings (Vinyl-Purist eben) wohl kaum benötigen werde.
Bei den insgesamt 31 Tracks wirken mehr als 40 Gastmusiker:innen mit. Da ich gerade erst den ersten Hördurchgang hinter mir habe, kann ich zu den einzelnen Songs noch nicht ins Detail gehen, aber eines ist sicher: Joe Bonamassa hat hier die absolute Elite der Blues- und Rockwelt versammelt.
Die Highlights der Trackliste (ein Auszug):
Eric Clapton & Chaka Khan: The Thrill Is Gone
Buddy Guy: Sweet Little Angel
Slash, Shemekia Copeland & Myles Kennedy: When Love Comes To Town
Christone „Kingfish“ Ingram: Paying The Cost To Be The Boss
Susan Tedeschi, Derek Trucks & Michael McDonald: To Know You Is To Love You
Paul Rodgers: Night Life
Dazu gesellen sich Namen wie Larkin Poe, George Benson, Kenny Wayne Shepherd, Gary Clark Jr., Keb’ Mo’ und viele weitere Hochkaräter.
Mein erster Eindruck
Die Platte fühlt sich keineswegs nach einem sterilen Studio-Tribut an, sondern eher wie eine leidenschaftliche, lebendige Jam-Session. Wir hören grandiose Bläsersätze, erstklassige Pianos und natürlich Gitarrenarbeit auf absolutem Weltniveau.
Besonders gut gefällt mir der Generationen-Mix: Auf der einen Seite stehen Legenden wie Buddy Guy und Bobby Rush, auf der anderen die junge, aufstrebende Garde wie Marcus King und Kingfish Ingram. Ein großes Plus ist auch die Songauswahl: Es werden nicht nur die bekannten Hits abgehakt, sondern auch die tiefen Jazz-Einflüsse von B.B. King gewürdigt.
Fazit nach der ersten Runde
Um sich dieses Paket in Gänze zu erschließen, braucht man Zeit. 31 Tracks hört man nicht mal eben zwischendurch weg. Ich habe mir die Zeit für den ersten Durchgang genommen und werde heute Abend, nach der Fernsehsitzung, direkt den zweiten folgen lassen. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich mich an diesem Teil so schnell nicht satt hören werde.

Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 18:34
von Tranceformer
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Gammarock „Spread The News“
Gammarock war eine in München ansässige Rock/Funk-Formation unter der Leitung des US-amerikanischen Multiinstrumentalisten Patrick Gammon (Keyboards/Gesang). Obwohl Gammon auf eine beeindruckende Vita verweisen konnte – er spielte unter anderem zwei Jahre lang in der Band von Ike & Tina Turner – blieb der Band der große internationale und nationale Durchbruch verwehrt. Gammarock kam über den Status eines hochgeschätzten Insidertipps nie hinaus.
Neben Patrick Gammon bestand die Band aus:
Reginald "Reggie" Worthy (Bass): Heute eine Legende und langjähriger Weggefährte von Stefan Stoppok (bekannt durch Projekte wie Stoppok Plus Worthy und die Alben Grundvergnügen oder Grundblues).
Eric Mena
Günter Winkler
Aufgenommen wurde das Album „Spread The News“ im Mai 1982 in den Münchner Fun- und Basement-Studios. Die LP ein Paradebeispiel für den internationalen "Groove", den US-Musiker in dieser Ära in die deutsche Szene brachten.
Der Sound: Die Mischung aus Rock, Funk und Soul weckt unweigerliche Assoziationen zu Mother’s Finest, wobei Gammarock durch abwechslungsreichere Arrangements besticht.
Das Fundament: Bass und Schlagzeug bilden das gnadenlose Gerüst, das den druckvollen Funk-Sound vorantreibt.
Das Highlight: Das "Tüpfelchen auf dem I" ist Patrick Gammons technisch souveräne Stimme. Seine Ausbildung bei Opernsängern verleiht dem Material eine Brillanz und Kraft, die weit über das Genre-Übliche hinausgeht.
Hier noch schnell ein paar Anspieltipps:
1. I’ll Be Your Light
2. Danger
3. Power
4. Proud Mary (Ein furioses John-Fogerty-Cover zum Abschluss)

Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 18:55
von Zarthus
The Who - The Who Sell Out (1967)

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 20:14
von reform
Keith Jarrett: Budapest Concert

Keith Jarrett (geb. 1945)
Budapest Concert
2 LPs

Label: ECM, 2016
Bestellnummer: 10301724
Erscheinungstermin: 30.10.2020
JPC
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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 20:28
von Kröter
WYATT E. - Āl Bēlūti Dārû (2022)

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 22:26
von Emma Peel
Poco "Same" -1970-

Country und Rock und dann noch ein Longtrack? Wie wunderbar das passt, beweisen Poco mit ihrem Song "Nobody's Fool / El Tonto de Nadie, Regresa" und es wird richtig gerockt .....

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 23:14
von Louder Than Hell
Greg Sage "Straight Ahead" -1985-

Der Mastermind von den Wipers hier mit seinem ersten Solowerk. Das Album kommt verhaltener als bei seiner Stammband rüber. Seine rohe leicht unterkühlte Art blieb jedoch erhalten, ebenfalls sein markiger Gesang.

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Re: Februar 2026

Verfasst: Fr 13. Feb 2026, 23:25
von Louder Than Hell
reform hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 20:14 Keith Jarrett: Budapest Concert

Keith Jarrett (geb. 1945)
Budapest Concert
2 LPs

Label: ECM, 2016
Bestellnummer: 10301724
Erscheinungstermin: 30.10.2020
JPC
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Das Kölner Konzert ist ein Klassiker und mir bekannt, von dem Budapester Konzert habe ich noch nichts mitbekommen.

Re: Februar 2026

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 01:10
von Maranx
Snarky Puppy - "Culcha Vulcha" (2016)

Ich wusste gar nicht, dass diese Band auch ein reines Studioalbum herausgebracht hatte. Und als Fan dieses Musikerkollektivs musste ich die logo auch haben. Wie all ihre Alben so hat auch dieses einen super Sound und die Tracks sind außergewöhnlich und faszinieren. Allerdings empfinde ich sie nicht so energetisch gespielt wie ihre Live-Alben.

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Re: Februar 2026

Verfasst: Sa 14. Feb 2026, 10:41
von Emma Peel
Maranx hat geschrieben: Sa 14. Feb 2026, 01:10 Snarky Puppy - "Culcha Vulcha" (2016)

Ich wusste gar nicht, dass diese Band auch ein reines Studioalbum herausgebracht hatte. Und als Fan dieses Musikerkollektivs musste ich die logo auch haben. Wie all ihre Alben so hat auch dieses einen super Sound und die Tracks sind außergewöhnlich und faszinieren. Allerdings empfinde ich sie nicht so energetisch gespielt wie ihre Live-Alben.

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Wie man sieht, was live bestens funktioniert, haben sie auch im Studio prächtig hinbekommen. Zudem sind hier ja auch nur kompetente Musiker am Start gewesen. Im Grunde eine Band, die viel mehr Zuspruch erfahren müsste.