Robert Jon & The Wreck – Shine A Light On Me Brother
Robert Jons Album „Shine A Light On Me Brother“ erschien im September 2021 und seit dieser Zeit dürfte die LP ungespielt bei mir im Regal gestanden haben – und das, obwohl die Genre-Schublade eigentlich perfekt passt. Southern Rock, Blues Rock, Americana und ein Schuss Soul; normalerweise genau mein Ding. Doch irgendwie fand ich anfangs keinen Zugang.
Gestern landeten „Everyday“ und „Brother“ eher zufällig auf einer Playlist. Als ich das mit Soul-Einflüssen gespickte „Everyday“ zweimal hörte, war ich plötzlich total begeistert. Nun läuft die LP bereits zum wiederholten Mal auf dem Teller.
„Shine A Light On Me Brother“ ist das sechste Album der kalifornischen Southern-Rock-Band und markierte für die Protagonisten einen wichtigen Schritt Richtung Mainstream, Richtung Europa und damit Richtung Erfolg. Wenn man sich die zehn Songs wirklich genau anhört, ist in der Musik alles drin, was ich mag. Der Tortenboden, auf dem sich die Musiker bewegen, ist klassischer Southern Rock. Doch die Öffnung zu Gospel und Soul mit satten Bläsersätzen und dem Einsatz von Background-Sängerinnen verleiht dem Ganzen mehr Breite, Vielschichtigkeit und eine enorme Tiefe. Robert Jons Gesang ist schlicht klasse; er schafft den Spagat zwischen rauem Rock-Shouter und einfühlsamem Blues-Sänger absolut überzeugend.
Insgesamt verfügt das Album nicht nur über zwei oder drei gute Momente – es ist voll davon. Nach mehreren Hördurchgängen fesselt der hymnische Opener sofort; „Chicago“ erinnert mit seinem souligen Groove an Memphis-Soul und „Hurricane“ schließt die erste LP-Seite melancholisch und balladesk ab. „Radio“ ist mit seinen Skiffle-Einflüssen ein fantastischer Rausschmeißer, der ein gelungenes Werk perfekt abrundet und gleichzeitig Appetit auf mehr macht.
Fazit: Ein richtig gutes Southern-Rock-Album mit exzellenten Musikern, einem authentischen Sänger und ganz viel Herz.
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 09:47
von Emma Peel
Mantis "Turn Onto Music" -1973-
Latin Klänge von einer Band von den Fidschi Inseln. Für das Original von Vertigo Swirl muss man heute schon einiges berappen .....
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 10:05
von Emma Peel
Tranceformer hat geschrieben: ↑Di 7. Apr 2026, 03:46
Robert Jon & The Wreck – Shine A Light On Me Brother
Robert Jons Album „Shine A Light On Me Brother“ erschien im September 2021 und seit dieser Zeit dürfte die LP ungespielt bei mir im Regal gestanden haben – und das, obwohl die Genre-Schublade eigentlich perfekt passt. Southern Rock, Blues Rock, Americana und ein Schuss Soul; normalerweise genau mein Ding. Doch irgendwie fand ich anfangs keinen Zugang.
Gestern landeten „Everyday“ und „Brother“ eher zufällig auf einer Playlist. Als ich das mit Soul-Einflüssen gespickte „Everyday“ zweimal hörte, war ich plötzlich total begeistert. Nun läuft die LP bereits zum wiederholten Mal auf dem Teller.
„Shine A Light On Me Brother“ ist das sechste Album der kalifornischen Southern-Rock-Band und markierte für die Protagonisten einen wichtigen Schritt Richtung Mainstream, Richtung Europa und damit Richtung Erfolg. Wenn man sich die zehn Songs wirklich genau anhört, ist in der Musik alles drin, was ich mag. Der Tortenboden, auf dem sich die Musiker bewegen, ist klassischer Southern Rock. Doch die Öffnung zu Gospel und Soul mit satten Bläsersätzen und dem Einsatz von Background-Sängerinnen verleiht dem Ganzen mehr Breite, Vielschichtigkeit und eine enorme Tiefe. Robert Jons Gesang ist schlicht klasse; er schafft den Spagat zwischen rauem Rock-Shouter und einfühlsamem Blues-Sänger absolut überzeugend.
Insgesamt verfügt das Album nicht nur über zwei oder drei gute Momente – es ist voll davon. Nach mehreren Hördurchgängen fesselt der hymnische Opener sofort; „Chicago“ erinnert mit seinem souligen Groove an Memphis-Soul und „Hurricane“ schließt die erste LP-Seite melancholisch und balladesk ab. „Radio“ ist mit seinen Skiffle-Einflüssen ein fantastischer Rausschmeißer, der ein gelungenes Werk perfekt abrundet und gleichzeitig Appetit auf mehr macht.
Fazit: Ein richtig gutes Southern-Rock-Album mit exzellenten Musikern, einem authentischen Sänger und ganz viel Herz.
Gute Laune Musik in der Schnittmenge Southern, R&B und Soul, der genau den Punkt trifft und von einer berührenden Leichtigkeit begleitet wird. Nichts wirkt gekünstelt oder gehetzt, sondern sprüht geradezu eine Lockerheit heraus, so dass es Appetit auf mehr macht.
Tranceformer hat geschrieben: ↑Di 7. Apr 2026, 03:46
Robert Jon & The Wreck – Shine A Light On Me Brother
Robert Jons Album „Shine A Light On Me Brother“ erschien im September 2021 und seit dieser Zeit dürfte die LP ungespielt bei mir im Regal gestanden haben – und das, obwohl die Genre-Schublade eigentlich perfekt passt. Southern Rock, Blues Rock, Americana und ein Schuss Soul; normalerweise genau mein Ding. Doch irgendwie fand ich anfangs keinen Zugang.
Gestern landeten „Everyday“ und „Brother“ eher zufällig auf einer Playlist. Als ich das mit Soul-Einflüssen gespickte „Everyday“ zweimal hörte, war ich plötzlich total begeistert. Nun läuft die LP bereits zum wiederholten Mal auf dem Teller.
„Shine A Light On Me Brother“ ist das sechste Album der kalifornischen Southern-Rock-Band und markierte für die Protagonisten einen wichtigen Schritt Richtung Mainstream, Richtung Europa und damit Richtung Erfolg. Wenn man sich die zehn Songs wirklich genau anhört, ist in der Musik alles drin, was ich mag. Der Tortenboden, auf dem sich die Musiker bewegen, ist klassischer Southern Rock. Doch die Öffnung zu Gospel und Soul mit satten Bläsersätzen und dem Einsatz von Background-Sängerinnen verleiht dem Ganzen mehr Breite, Vielschichtigkeit und eine enorme Tiefe. Robert Jons Gesang ist schlicht klasse; er schafft den Spagat zwischen rauem Rock-Shouter und einfühlsamem Blues-Sänger absolut überzeugend.
Insgesamt verfügt das Album nicht nur über zwei oder drei gute Momente – es ist voll davon. Nach mehreren Hördurchgängen fesselt der hymnische Opener sofort; „Chicago“ erinnert mit seinem souligen Groove an Memphis-Soul und „Hurricane“ schließt die erste LP-Seite melancholisch und balladesk ab. „Radio“ ist mit seinen Skiffle-Einflüssen ein fantastischer Rausschmeißer, der ein gelungenes Werk perfekt abrundet und gleichzeitig Appetit auf mehr macht.
Fazit: Ein richtig gutes Southern-Rock-Album mit exzellenten Musikern, einem authentischen Sänger und ganz viel Herz.
Gute Laune Musik in der Schnittmenge Southern, R&B und Soul, der genau den Punkt trifft und von einer berührenden Leichtigkeit begleitet wird. Nichts wirkt gekünstelt oder gehetzt, sondern sprüht geradezu eine Lockerheit heraus, so dass es Appetit auf mehr macht.
Werde ich mir am 01. Mai anschauen, bin dann wieder Gast im Rex in Bensheim...
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 11:05
von Alexboy
Citrus Citrus: In the Belly of the Eternal Draw - 2025 - PsychRock aus Padova
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 11:39
von Hawklord
Golden Earring - 2nd Live (1981)
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 11:49
von Louder Than Hell
Tyburn Tall "Same" -1972-
Orgelbetonter Prog aus deutschen Landen ..... allerdings ist der Gesang ziemlich strange.
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 11:57
von Louder Than Hell
Tranceformer hat geschrieben: ↑Di 7. Apr 2026, 03:46
Robert Jon & The Wreck – Shine A Light On Me Brother
Robert Jons Album „Shine A Light On Me Brother“ erschien im September 2021 und seit dieser Zeit dürfte die LP ungespielt bei mir im Regal gestanden haben – und das, obwohl die Genre-Schublade eigentlich perfekt passt. Southern Rock, Blues Rock, Americana und ein Schuss Soul; normalerweise genau mein Ding. Doch irgendwie fand ich anfangs keinen Zugang.
Gestern landeten „Everyday“ und „Brother“ eher zufällig auf einer Playlist. Als ich das mit Soul-Einflüssen gespickte „Everyday“ zweimal hörte, war ich plötzlich total begeistert. Nun läuft die LP bereits zum wiederholten Mal auf dem Teller.
„Shine A Light On Me Brother“ ist das sechste Album der kalifornischen Southern-Rock-Band und markierte für die Protagonisten einen wichtigen Schritt Richtung Mainstream, Richtung Europa und damit Richtung Erfolg. Wenn man sich die zehn Songs wirklich genau anhört, ist in der Musik alles drin, was ich mag. Der Tortenboden, auf dem sich die Musiker bewegen, ist klassischer Southern Rock. Doch die Öffnung zu Gospel und Soul mit satten Bläsersätzen und dem Einsatz von Background-Sängerinnen verleiht dem Ganzen mehr Breite, Vielschichtigkeit und eine enorme Tiefe. Robert Jons Gesang ist schlicht klasse; er schafft den Spagat zwischen rauem Rock-Shouter und einfühlsamem Blues-Sänger absolut überzeugend.
Insgesamt verfügt das Album nicht nur über zwei oder drei gute Momente – es ist voll davon. Nach mehreren Hördurchgängen fesselt der hymnische Opener sofort; „Chicago“ erinnert mit seinem souligen Groove an Memphis-Soul und „Hurricane“ schließt die erste LP-Seite melancholisch und balladesk ab. „Radio“ ist mit seinen Skiffle-Einflüssen ein fantastischer Rausschmeißer, der ein gelungenes Werk perfekt abrundet und gleichzeitig Appetit auf mehr macht.
Fazit: Ein richtig gutes Southern-Rock-Album mit exzellenten Musikern, einem authentischen Sänger und ganz viel Herz.
Ich habe auch mal reingelauscht. Letztlich bin ich begeistert. Vermutlich kann man von ihnen fast alle Alben kaufen ..... Alles Weitere hat Emma bereits angemerkt.
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 13:26
von Kröter
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 3. Apr 2026, 23:39
Münster??? Das ist doch der Ort in Deutschland wo nur gebetet und nochmals gebetet wird. Na, da komm mal als geläuterter Mensch zurück.
Ach, deswegen haben die mich alle so komisch angeguckt... ich hatte mein LUCIFER-Shirt an.
Von Münster ging es weiter nach Gent in Belgien, dann gestern nach Luxemburg, heute nach Innsbruck. Danach werd ich dann wohl nen Sauerstoffzelt brauchen.
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 14:06
von Zarthus
The Little Boy Blues - In The Woodland Of Weir (1968)
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 3. Apr 2026, 23:39
Münster??? Das ist doch der Ort in Deutschland wo nur gebetet und nochmals gebetet wird. Na, da komm mal als geläuterter Mensch zurück.
Ach, deswegen haben die mich alle so komisch angeguckt... ich hatte mein LUCIFER-Shirt an.
Von Münster ging es weiter nach Gent in Belgien, dann gestern nach Luxemburg, heute nach Innsbruck. Danach werd ich dann wohl nen Sauerstoffzelt brauchen.
Ich hab gehört Luxemburg soll ein schönes Plätzchen sein.
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 15:20
von Alexboy
Guru Guru: Mani Und Seine Freunde - 1975/2025 - KrautFusion aus Heidelberg
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 15:27
von Emma Peel
Sandy Denny "Sandy" -1972-
Eine großartige Folksängerin wenn da nicht das eine Glas zuviel gewesen wäre
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 16:01
von Maranx
Passend zu meinem Jubeltag trudelten 3 CDs ein. Die erste...
Stray Train – "Just 'Cause You Got The Monkey Off Your Back Doesn´t Mean The Circus Has Left Town" (2016)
Boah, da geht echt die Post ab. Geile Hardrock-Grooves...
[bbvideo]Stray Train – Just 'Cause You Got The Monkey Off Your Back Doesn´t Mean The Circus Has Left Town[/bbvideo]
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 16:19
von Alexboy
Chick Corea: The Leprechaun - 1976 - Fusion aus Chelsea, Boston, Massachusetts
Re: April 2026
Verfasst: Di 7. Apr 2026, 16:55
von Louder Than Hell
Weather Report "Sweetnighter" -1973-
Da der Ball der Fusion bereits vom Alexboy ins Spiel gebracht wurde, ziehe ich einmal nach .....