Re: März 2026
Verfasst: Fr 6. Mär 2026, 13:12
Quicksilver Messenger Service: Quicksilver Messenger Service - 1968 - Acid/PsychRock aus San Francisco





Die ersten drei Alben der Band finde ich allesamt großartig!Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 6. Mär 2026, 11:32 Solution "Same" -1971-
Melodischer Jazzrock aus den Niederlanden, funktionierte auch ohne einen Gitarristen. Die Einsätze von Tom Barlage am Sax hätte ich mir noch häufiger gewünscht.

BLACK LUNG - Forever Beyond (2026) |








In der Tat ist das eine schöne Serie mit Bands aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Wenn man zusätzlich noch mit umfangreichen Informationen versorgt wird, ist das umso besser. So etwas findet man ja heute noch kaum vor ....Tranceformer hat geschrieben: ↑Fr 6. Mär 2026, 18:35
Die LP-Serie „The Story of...“: Ein Denkmal der Rock- und Popgeschichte
Die vorwiegend vom Label Polydor herausgebrachte Serie „The Story of...“ ist ein wahrer Leckerbissen für Vinyl-Liebhaber. Diese aufwendig gestalteten Doppel-LPs im Gatefold-Cover bieten nicht nur musikalische Highlights, sondern durch die umfangreichen deutschsprachigen Informationen auf den Innenseiten auch einen tiefen Einblick in die Historie der Künstler.
Die Diskografie der Serie
Nach aktuellem Stand ist die Liste der im Rahmen dieser Reihe erschienenen Doppel-Alben mit den folgenden Künstlern abgeschlossen:
Allman Brothers Band
Eric Burdon
Cream
Dave Clark Five
Dubliners
Julie Driscoll & Brian Auger
Focus
Rory Gallagher
Golden Earring
Jimi Hendrix
Hollies
John Mayall
Georges Moustaki
Alan Price
Randy Pie
Slade
Spotnicks
Velvet Underground
Trotz der Vollständigkeit der obigen Liste kann bei Sammlern der Eindruck entstehen, es fehle ein entscheidendes Stück. Auf den Rückseiten vieler Cover wird unter dem Satz „In dieser Serie wird die musikalische Entwicklungsgeschichte folgender Gruppen und Künstler veröffentlicht...“ explizit die Gruppe The Rubettes aufgeführt.
Tatsächlich existiert jedoch keine offizielle Veröffentlichung unter diesem Titel. Obwohl die Band (bekannt durch Welthits wie Sugar Baby Love) bei Polydor unter Vertrag stand, wurde die angekündigte Doppel-LP nie gepresst. Vermutlich reichte der Katalog zum Zenit der Serie noch nicht für eine umfassende Retrospektive aus, oder strategische Entscheidungen des Labels verhinderten das Erscheinen. Damit bleiben die Rubettes ein „gelistetes Phantom“ der Seriengeschichte.
Besonderheiten und länderspezifische Details
Nachdem die Sammlung nun physisch komplett, ist, offenbaren sich bei genauerer Betrachtung interessante Feinheiten:
Label-Varianten: Die Slade-Doppel-LP ist ein interessantes Beispiel für Label-Wechsel; sie erschien sowohl unter dem klassischen Polydor-Banner als auch bei Barn Records.
Vertriebskonstellationen: Eine Besonderheit stellt die Allman Brothers Band dar. Da sie in den USA bei Capricorn Records unter Vertrag standen, deren Vertrieb in Deutschland über die Deutsche Grammophon/Polydor lief, erschien ihre „Story of“-Ausgabe konsequenterweise auf dem Capricorn-Label. Abgesehen vom Label-Design folgt sie jedoch exakt dem gewohnten Schema der Serie inklusive des informativen Klappcovers.
Internationale Unterschiede: Sammler sollten zudem auf länderspezifische Unterschiede in den Tracklisten achten, die je nach Pressung variieren können.
Fazit: Die „The Story of...“-Serie ist durch ihre inhaltliche Breite und die hochwertige Aufmachung weit mehr als eine bloße Best-of-Reihe – sie ist eine dokumentarische Bereicherung für jede anspruchsvolle Schallplattensammlung.

Das Album liegt mir nicht vor, aber ich bin mit dem Bandnamen vertraut. Das Schlüsslwerk wird sicherlich "Christmas Time" sein, wie es mir der Hördurchgang auch bestätigt. Aber auch die drei Folgestücke reihen sich bestens ins Gesamtgefüge ein. Insgesamt ein interessantes Album und in der Qualität kann ich keinen Unterschied zu der britischen Progszene sehen.