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Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 20:27
von Zarthus
Albert Marcoeur - Albert Marcoeur (1974)

Französische Avantgarde (oder soll das Jazz sein?) ;)

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 20:29
von Zarthus
Tranceformer hat geschrieben: So 4. Jan 2026, 16:56 Bild
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City – Am Fenster
Obwohl ich das 17:40 Minuten lange Epos „Am Fenster“ von City schon immer richtig gut fand, hat es seit 1978 nie dazu gereicht, mir die LP auch tatsächlich zuzulegen. Nun war es endlich so weit: Auf meinem Plattenteller dreht sich die im Juli 2024 neu aufgelegte Edition auf gelbem Vinyl.
Viel hat sich im Vergleich zum Original nicht verändert. Das Cover-Design lehnt sich eng an die Erstpressung von 1978 an, verzichtet jedoch auf den historischen Aufdruck „Mit dem Erfolgstitel...“ in der Ecke. Das gelbe Vinyl ist ein echter Hingucker im Regal und bildet einen tollen Kontrast zum ikonischen roten Cover-Artwork. Die Verarbeitungsqualität der Hülle ist solide, wenn auch nicht ganz so massiv kartoniert wie bei speziellen audiophilen Pressungen.
Dieses Album ist und bleibt ein Meilenstein des DDR-Rock. Während die A-Seite eher geradlinigen, fast bluesigen Rock bietet – wie etwa im Klassiker „Der King vom Prenzlauer Berg“ –, entfaltet die B-Seite ihre ganz eigene Magie. Hier findet sich das komplette 17-minütige Werk „Am Fenster“, bestehend aus den Teilen Traum, Tagtraum und dem eigentlichen Hauptsong. Georgi Gogows Geigenspiel ist bis heute unerreicht; es verbindet Folk-Elemente virtuos mit psychedelischem Rock.
Die Platte ist hervorragend und sehr sauber gepresst. Es gibt kaum Nebengeräusche oder Knistern, was bei den oft „totgespielten“ Originalen aus den 70er und 80er Jahren leider selten geworden ist. Der Sound wirkt klar und ist spürbar für moderne Anlagen optimiert worden.
Sehr schönes Album.
Bei diesem Reissue wundert mich nur, dass AMIGA draufsteht, aber nicht das Originale Amiga Cover genommen wurde, sondern das Cover, welches im Westen verwendet wurde.

Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 20:31
von Zarthus
badger hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 17:02 Bothy Band - Old Hag You Have Killed Me (Mulligan 1975)

Eine Art Supergroup des Celtic Folk mit einem Meilenstein-Album. Spielten Trad.-Folk mit akkustischen Instrumenten mit dermaßen viel
Power, daß herzschwachen Zuhörern vom Konzertbesuch abgeraten wurde.
Wer überlebte konnte sie noch vor kurzem bei ihrer 'Wir-Reißen-Noch-Nach-50-Jahren-Die-Dächer-Ab'-Reunion sehen.

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Von der Bothy Band stehen die ersten 3 Alben hier. Auf "Old Hag..." ist mit "Fionnghuala" ein richtig Kracher mit drauf. Den Song liebe ich besonders.
Alle 3 Alben gefallen mir sehr gut.

Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 21:05
von BRAIN
Talking Heads – Remain in Light (1980)

ist ein radikaler Schnitt und genau deshalb ein Meisterwerk, weil hier nichts mehr nach klassischem Rock funktioniert und alles über Rhythmus, Wiederholung und Spannung definiert wird,
Brian Enos Einfluss ist maximal hörbar, die Songs wachsen aus Grooves statt aus Akkorden, afrikanische Polyrhythmik, Funk und Avantgarde verschmelzen zu einem nervösen urbanen Sound, David Byrnes Gesang wirkt distanziert und gleichzeitig obsessiv, Once in a Lifetime ist der scheinbar zugängliche Köder, dahinter lauert ein komplexes, forderndes Album ohne Leerlauf, kühl produziert, messerscharf gespielt und bis heute erstaunlich modern, kein Wohlfühlalbum, sondern ein Statement mit Langzeitwirkung.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 21:53
von Kröter
Instrumentaler Post/Jazz-Rock aus Polen:

CISNIENIE - [angry noises] (2025)

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 22:23
von Emma Peel
Kröter hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 21:53 Instrumentaler Post/Jazz-Rock aus Polen:

CISNIENIE - [angry noises] (2025)

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Mein lieber Herr Gesangsverein, das ist für mich schon ein ziemlich fettes Brett, denn ich habe es mir angehört. Kopfschmerzen sollte man nicht währenddessen haben ;)

Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 22:28
von Emma Peel
BRAIN hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 20:26 Talking Heads-Fear Of Music (1979)

Fear Of Music ist der Moment, in dem die Talking Heads ihre intellektuelle Distanz ablegen und sich vollständig der Unruhe der modernen Welt aussetzen.
Dieses Album denkt nicht mehr über Angst nach, es lebt in ihr.
Der Groove ist kein Mittel zur Entspannung, sondern ein permanenter innerer Antrieb, der nicht zur Ruhe kommen darf.
David Byrnes Gesang fungiert dabei als bewusst verunsicherter Erzähler, der die Realität nicht kommentiert, sondern protokolliert.
Brian Enos Produktion verstärkt diesen Eindruck durch Klarheit und Zurückhaltung, wodurch jede Verschiebung im Klang umso stärker wirkt.
Fear Of Music fordert Konzentration und Geduld, belohnt aber mit einer Tiefe, die sich erst mit der Zeit vollständig erschließt.

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Talking Heads sind bzw. waren in ihrer Art einzigartig. Der Gesang, die produzierte Rhythmik, die Instrumentierung sowie ihre Kompositionen. Ich gehöre zu denjenigen, die diese Art von Musik lieben und du hast sowohl dieses Album als auch "Remain In Light" in den gebührenden Farben beschrieben.

Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 22:33
von Emma Peel
Moody Blues "Days Of Future Passed" -1967-

Man mag es kaum glauben, aber im nächsten Jahr jährt sich das Erscheinungsdatum dieses Albums zum 60. Male. Melodiöser Rock, der Geschichte schrieb .....

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 22:40
von Emma Peel
badger hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 17:02 Bothy Band - Old Hag You Have Killed Me (Mulligan 1975)

Eine Art Supergroup des Celtic Folk mit einem Meilenstein-Album. Spielten Trad.-Folk mit akkustischen Instrumenten mit dermaßen viel
Power, daß herzschwachen Zuhörern vom Konzertbesuch abgeraten wurde.
Wer überlebte konnte sie noch vor kurzem bei ihrer 'Wir-Reißen-Noch-Nach-50-Jahren-Die-Dächer-Ab'-Reunion sehen.

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Da wir gesundheitlich noch alle auf der Höhe stehen, könnte man zumindestens dieses Album in einer Endlosschleife abspielen. Instrumentierung und Spielwitz sind einfach gigantisch.

Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 22:45
von Lavender
Sand Rubies - Same

Sand Rubies.jpg
Sand Rubies.jpg (61.44 KiB) 111 mal betrachtet
Hierbei handelt es sich um eine US-amerikanische Band. Stilistisch bewegt sich die Musik im Alternative Rock, Modern Rock bzw. Desert Rock. Zuvor nannten sich die Musiker "The Sidewinders". Mit diesem Album nahmen sie den Namen "Sand Rubies" an.






Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 22:59
von Maranx
badger hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 17:02 Bothy Band - Old Hag You Have Killed Me (Mulligan 1975)

Eine Art Supergroup des Celtic Folk mit einem Meilenstein-Album. Spielten Trad.-Folk mit akkustischen Instrumenten mit dermaßen viel
Power, daß herzschwachen Zuhörern vom Konzertbesuch abgeraten wurde.
Wer überlebte konnte sie noch vor kurzem bei ihrer 'Wir-Reißen-Noch-Nach-50-Jahren-Die-Dächer-Ab'-Reunion sehen.

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Ähem, hier auch eine klitzekleine Korrektur: deine Bothy Band-Scheibe ist 1976 erschienen...ist deren Zweitwerk.

Aber dein Beitrag hat mich dazu gebracht, dass ich das Debut-Album von denen hier aufliegen habe und beim Anhören in Erinnerungen schwelge. Denn diese Band habe ich bei einem 3 wöchigen Urlaub in Irland mit Freunden kennengelernt und die LP auch von dort mitgebracht.

The Bothy Band"The Bothy Band" (1975)

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 23:02
von Alexboy
Aus der Serie - Alben für ein ganzes Leben:
Keyboard-Orgien - Gitarren-Exzesse und Stimmen, Stimmen, Stimmen! Den herausragenden Drummer und die Saxophonistin und, und... nicht vergessen! :twisted:
Kurz -

Manfred Mann's Earth Band: The Roaring Silence - 1976 - ArtRock/Fusion aus South Africa/GB :beer:

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 23:12
von Lavender
Zum Abschluss höre ich mir jetzt noch etwas aus dem Konzertmitschnitt von "Transatlantic - 2003 Live In Europe". Das Album ist auch schon 22 Jahre alt.

Transatlantic - Live In Europe (2003).jpg
Transatlantic - Live In Europe (2003).jpg (41.08 KiB) 97 mal betrachtet



Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 23:14
von Louder Than Hell
Gift "Blue Apple" -1974-

Rustikales Kraut aus deutschen Landen. Auch in der Fugger Stadt kannte man sich auf der Tastatur des Hardrocks aus.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 23:16
von Louder Than Hell
Lavender hat geschrieben: Mo 5. Jan 2026, 22:45 Sand Rubies - Same

Sand Rubies.jpg

Hierbei handelt es sich um eine US-amerikanische Band. Stilistisch bewegt sich die Musik im Alternative Rock, Modern Rock bzw. Desert Rock. Zuvor nannten sich die Musiker "The Sidewinders". Mit diesem Album nahmen sie den Namen "Sand Rubies" an.





Ich wusste doch gleich, dass mir hier einiges bekannt vorkommt. Kein Wunder, denn hier wirbelt der von uns sehr geschätzte Rich Hopkins mit. Der Song "Goodbye" trifft total meinen Nerv, genauso muss Alternativ Rock klingen. Hab das Teil, sogleich für wenig Geld bestellt.

Re: Januar 2026

Verfasst: Mo 5. Jan 2026, 23:45
von Louder Than Hell
Albert King "Born Under A Bad Sign" -1967-

Sicherlich ein Meilenstein des modernen elektrischen Blues. Mit den Booker T. & The MG's hatte er noch die Stax Hausband an seiner Seite, die zum Gelingen des Albums beitrugen.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 6. Jan 2026, 08:26
von Hawklord
Ian Dury & The Blockheads - Do It Yourself (1979)

Ich starte in den Feiertag mit Punk/New Wave, bevor es am Nachmittag klassisch wird.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 6. Jan 2026, 09:23
von Lavender
Den Tag beginne ich mit einem Album, das ich schon lange nicht mehr gehört habe.

Pavlov's Dog - Pampered Menial (1975)
Pavlov's Dog - Pampered Menial (1975).jpg
Pavlov's Dog - Pampered Menial (1975).jpg (89.14 KiB) 63 mal betrachtet





Re: Januar 2026

Verfasst: Di 6. Jan 2026, 09:53
von Emma Peel
Christopher Paul Stelling "Itinerant Arias" -2017-

US Singer/ Songwriter, der im Jahr mindestens ca. 250 Konzerte gibt und trotzdem Zeit findet, zwischendurch immer wieder die eine oder andere Einspielung einzuspielen.

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Re: Januar 2026

Verfasst: Di 6. Jan 2026, 10:13
von Lavender
Emma Peel hat geschrieben: Di 6. Jan 2026, 09:53 Christopher Paul Stelling "Itinerant Arias" -2017-

US Singer/ Songwriter, der im Jahr mindestens ca. 250 Konzerte gibt und trotzdem Zeit findet, zwischendurch immer wieder die eine oder andere Einspielung einzuspielen.

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Wahnsinn! 250 Konzerte. Die Hörbeispiele gefallen mir gut.