Gerade die Verschmelzung seiner Musik mit einer Vielzahl anderer Musikarten ist ihm bestens gelungen und wirkt in keiner Weise anbiedernd oder gar aufgesetzt. Dieser atmosphärische Touch, den er in seinen Musikstücken miteinwebt, ist sicherlich etwas ganz Besonderes, denn diese gespielte Leichtigkeit bekommen nur die wenigsten Musiker in dieser dargebotenen Form hin.
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 09:20
von Kröter
Es ist mal wieder Bandcamp-Friday. Und meine Lieblinge aus Köln hauen ne neue 7" raus... ne Split mit MInistry-Covern.
ULTHA / PHIZ - A Tribute to M*n*stry (7"/ 2026)
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 09:46
von Hawklord
Micky & The Motorcars - Same (2025)
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 10:24
von Lavender
Nur mal so.
Im Album "Urban Hymns" von The Verve werden richtigerweise Jagger und Richards als Urheber des Songs angegeben, denn die Streichermelodie basiert auf einem Sample einer 1966er Orchesterversion des Rolling Stones-Songs „The Last Time“.
The Verve - -Bitter Sweeet Symphony
The Andrew Oldham Orchestra - The Last Time
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 10:24
von Louder Than Hell
Quicksilver Messenger Service "What About Me" -1970-
Dino hatte alles weiterhin im Griff und auch dieses Album war wieder geprägt von Folk, Rock und Country Roots. Psychelemente musste man schon mit der Lupe suchen. Trotzdem war es ein hörenswertes Album, dass sich aber immer weiter von ihren Wurzeln entfernte. So kam es wie es kommen musste, ein großes Stühlerücken war angesagt. Cipollina ging im Frust, Freiberg fand ein Zimmer im Knast und Hopkins schwächelte gesundheitlich. Also klassische Szenen eines Bandgefüges.
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 10:48
von Louder Than Hell
Hawklord hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 09:46Micky & The Motorcars - Same (2025)
Americana, die richtig rüber kommt. Emma wird begeistert sein .....
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 10:49
von Louder Than Hell
Kröter hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 09:20
Es ist mal wieder Bandcamp-Friday. Und meine Lieblinge aus Köln hauen ne neue 7" raus... ne Split mit MInistry-Covern.
ULTHA / PHIZ - A Tribute to M*n*stry (7"/ 2026)
Schau an, ich wusste gar nicht, dass du auch Ministry Fan bist .....
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 11:13
von Beatnik
Hier gibt's jetzt auch mal wieder ein bisschen Musik.
Rob Corritore & Friends • Spider In My Stew (2021)
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 11:58
von Alexboy
Rick Wakeman And The English Rock Ensemble: No Earthly Connection - 1976 - Rick Wakeman Rock !
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 12:17
von Beatnik
Da höre ich auch immer wieder gerne mal rein. Das ist eines meiner Lieblingsalben aus Holland.
Flavium • Fléviəm (1978)
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 14:50
von Emma Peel
Hawklord hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 09:46Micky & The Motorcars - Same (2025)
Geniale Platte, aber offensichtlich nur über das Bandcamp erhältlich ....
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 15:00
von Emma Peel
Grateful Dead "Aoxomoxoa" -1969-
Eine Band im Umbruch und die sich wahnsinnig schnell entwickelt. Die scharfen Rhythmen sind ein wenig gewichen, stattdessen werden Melodien angeschlagen, die sich sehr sanft entwickeln. Und die Deads haben das Unmögliche geschafft, Veränderungen herbeizuführen, ohne sich zu verbiegen und bleiben in dem Kontext glaubhaft.
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 15:26
von Kröter
MOUNT PALATINE - Wormholy World (2026)
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 16:02
von badger
Emma Peel hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 15:00Grateful Dead "Aoxomoxoa" -1969-
Eine Band im Umbruch und die sich wahnsinnig schnell entwickelt. Die scharfen Rhythmen sind ein wenig gewichen, stattdessen werden Melodien angeschlagen, die sich sehr sanft entwickeln. Und die Deads haben das Unmögliche geschafft, Veränderungen herbeizuführen, ohne sich zu verbiegen und bleiben in dem Kontext glaubhaft.
Aber Ja doch, jedes Wort ist nur zu unterstreichen. Ich hab sie aber für dieses Mal noch nicht aufgelegt, weil ich noch lange nicht fertig mit den Dead bin
und Aoxomoxoa für so ziemlich zum Schluß aufbewahre. Ist eine perfekte Scheibe, um mich vor dem bald ei nsetzenden Karnevals-Wahnsinn zu schützen.
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 16:09
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 10:24Quicksilver Messenger Service "What About Me" -1970-
Dino hatte alles weiterhin im Griff und auch dieses Album war wieder geprägt von Folk, Rock und Country Roots. Psychelemente musste man schon mit der Lupe suchen. Trotzdem war es ein hörenswertes Album, dass sich aber immer weiter von ihren Wurzeln entfernte. So kam es wie es kommen musste, ein großes Stühlerücken war angesagt. Cipollina ging im Frust, Freiberg fand ein Zimmer im Knast und Hopkins schwächelte gesundheitlich. Also klassische Szenen eines Bandgefüges.
Es entsteht der Eindruck, daß Du genau so Deine Quicksilver-Alben eine nach der anderen durchhörst, wie ich es gerade mit den Dead tue. Richtig so!
Auch die schwächeren Werke hatten noch ihre Höhepunkte, die man nicht missen mag: What About Me oder Subway, z.B.
Cipos Abschied hat den Fans der ersten Alben zwar weh getan, aber immerhin bekamen wir ja Copperhead dafür und außerdem kam er für Solid Silver
noch einmal zurück.
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 16:24
von badger
Gravy Train - s/t (Vertigo 1970)
eigentlich die einzige G.T. die mir gefällt und sogar ziemlich gut; obwohl auch schon hier die ewige Flöterei gelegentlich nach einer
Pause verlangt. Aber der Gitarrist spielt beeindruckende Läufe, die Rhythmus-Gruppe ist gut und das Material hat sogar Wiedererkennungswert.
Nachdem die 3. und 4. LP schon vor Jahren das Haus verließen und es mir heute auch mit 'Ballad Of A Peaceful Man' zu viel wurde, bleibt
also unterm Strich ein wirklich empfehlenswertes Album. Warum nur haben sie nicht in diesem Stil weitergemacht?
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 16:46
von Louder Than Hell
The Fall "Hex Enduction Hour" -1982-
Mark E. Badger's Gesamtwerk, das um die 30 Alben umfassen dürfte, war die einzige Konstante in dieser durch ständige Musikerwechsel bestimmenden Band. Trotz aller Veränderungen, blieb es seinem Stil im Bereich des Post Punks treu. Hier war er mit zwei Schlagwerkern vertreten und blies erneut eine äußerst aggressive Kannonade an Songs heraus. Dazu die kryptischen Texte, einer rohen Produktion und fast schon chaotisch zu beschreibende Energie eines der wegweisenden Alben der Indieszene.
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 17:20
von Louder Than Hell
badger hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 16:24
Gravy Train - s/t (Vertigo 1970)
eigentlich die einzige G.T. die mir gefällt und sogar ziemlich gut; obwohl auch schon hier die ewige Flöterei gelegentlich nach einer
Pause verlangt. Aber der Gitarrist spielt beeindruckende Läufe, die Rhythmus-Gruppe ist gut und das Material hat sogar Wiedererkennungswert.
Nachdem die 3. und 4. LP schon vor Jahren das Haus verließen und es mir heute auch mit 'Ballad Of A Peaceful Man' zu viel wurde, bleibt
also unterm Strich ein wirklich empfehlenswertes Album. Warum nur haben sie nicht in diesem Stil weitergemacht?
Ja, bei dieser Band scheiden sich die Geister. Sicherlich ist es auch Tagesformabhängig, ob man auf diesen soßigen Zug aufsteigen kann und will. Mich hat früher der Gesang genervt, mit dem ich heute aber keine Probleme mehr habe. So ändert sich das Geschmacksempfinden. Um es kurz zu machen: Ich bin ein Fan der Band, allerdings sollte man ihre dritte Einspielung "Second Birth" außen vorlassen. Es ist für mich träumerischer Rock, meinetwegen auch Prog, der zwischenzeitlich das Tempo auch anzuziehen vermag mit einem durchaus feststellbaren Wiedererkennungswert.
Hawklord hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 09:46Micky & The Motorcars - Same (2025)
Geniale Platte, aber offensichtlich nur über das Bandcamp erhältlich ....
Ich hatte Glück und habe mein Exemplar noch über Blue Rose Records erhalten. Dort ist jetzt allerdings im Shop verschwunden. Du kannst Edgar Heckmann aber mal per Mail kontaktieren, ob er sie wieder reinbekommt.
Re: Februar 2026
Verfasst: Fr 6. Feb 2026, 18:24
von badger
Louder Than Hell hat geschrieben: ↑Fr 6. Feb 2026, 16:46The Fall "Hex Enduction Hour" -1982-
Mark E. Badger's Gesamtwerk, das um die 30 Alben umfassen dürfte, war die einzige Konstante in dieser durch ständige Musikerwechsel bestimmenden Band. Trotz aller Veränderungen, blieb es seinem Stil im Bereich des Post Punks treu. Hier war er mit zwei Schlagwerkern vertreten und blies erneut eine äußerst aggressive Kannonade an Songs heraus. Dazu die kryptischen Texte, einer rohen Produktion und fast schon chaotisch zu beschreibende Energie eines der wegweisenden Alben der Indieszene.
Irgendwie auch eine sehr unterschiedlich gewertete Band, aber letztendlich blieb nichts anderes übrig, als sie 'live' anzuschauen, genau, als sie die o.a. LP
tourten. Denn John Peel war ihr absoluter Hyper-Oberfan und es gab fast keine seiner Sendungen ohne Fall; wenn gar ein neues Album erschien, dann gabs überhaupt keine Rettung mehr vor seinen Lobeshymnen; man hätte den Sender wechseln müssen...
Also wurde hier zwar nicht 'Mark E. Badger's' Gesamtwerk (wie Du schreibst), aber immerhin 14 Titel angeschafft und man stellte fest, daß es
trotz aller Schrägheiten und Kruditäten jede Menge 'Hits' zu hören gab.