Wer Terry Callier nicht kennt, versteht beim ersten Hören sofort, warum britische DJs in den späten 80ern seine alten Platten ausgegraben haben wie einen vergrabenen Schatz.
Diese Stimme ist keine Stimme, das ist ein Naturereignis.
TimePeace ist kein Comeback-Album im üblichen Sinne, kein aufgewärmtes Versprechen, kein Versuch sich neu zu erfinden.
Es klingt, als wäre Callier nie weg gewesen, und gleichzeitig als käme er aus einer anderen Welt.
Folk, Soul, Jazz, alles ineinander, aber nie ein Stilmix um des Mischens willen, sondern eine organisch gewachsene Musik.
Sicherlich ein Name, der hier im Forum nur selten seine Nennung erfahren hat. Zarthus und Brain waren wohl die beiden einzigen, die ihn hier gepostet haben. Ja, seine Stimme ist schon bemerkenswert und schaut positiv gewaltig über den Tellerrand hinaus. Gerade die von ihm versprühte Wärme, fast schon sein Alleinstellungsmerkmal seiner Stimme sind der Teppich für diesen wohlgelungenen Stilmix. Das könnte auch wieder ein Musiker werden, mit dem man sich mehr beschäftigen sollte. Feiner Tipp
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 00:01
von Louder Than Hell
Joy Unlimited "Reflections" -1973-
Erstmals ohne das Flaggschiff Joy Fleming und es funktionierte prima. Nicht das Fleming ein Bremsbock in der Band entwickeklnden Geschichte gewesen wäre, sie war aber umringt von kompetenen Musikern, die in der Lage waren ihr eigenes Ding durchzuziehen. So kam auch hier ein facettenreiches Album heraus, das mit internationalen Vergleichen mit England nicht zu fröstelnd brauchte
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 10:33
von Emma Peel
Goose Creek Symphony "Welcome To Goose Creek" -1971-
Bluegrass, Country und selbst Psychedelik Folk hat sich diese Band auf die Fahne geschrieben. Energiegeladenes Fiddle-Spiel, den mitreißenden Rhythmus und den Hillbilly-Charme runden dieses Americana Album ab.
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 10:35
von Hawklord
Patti Smith Group - Easter (1978)
Album des Tages!
Und hier wahrscheinlich einer der Lieblingssongs des GRÖPAZ:
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 11:38
von Louder Than Hell
Hawklord hat geschrieben: ↑So 5. Apr 2026, 10:35Patti Smith Group - Easter (1978)
Album des Tages!
Und hier wahrscheinlich einer der Lieblingssongs des GRÖPAZ:
Ja, das Mädel beweist ein unheimliches Durchhaltevermögen und ist immer noch aktiv, glänzt hierbei mit keinen Peinlichkeiten.
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 11:45
von BRAIN
Wishbone Ash - There's the Rub (1974)
Ted Turner war weg.
Das ist die Ausgangssituation und man muss es so direkt sagen, weil es den Schatten über dieses Album wirft, ob man will oder nicht.
Argus war ein Höhepunkt, der sich nicht einfach wiederholen lässt, und das wissen Wishbone Ash selbst am besten.
Laurie Wisefield ist kein schlechter Ersatz, das wäre unfair.
Aber die Chemie zwischen Ted Turner und Andy Powell war etwas das sich nicht einfach transferieren lässt, dieses gegenseitige Ziehen und Reagieren der beiden Gitarren, das Argus so unverwechselbar gemacht hat.
Was bleibt ist ein handfestes Rockalbum mit einer amerikanischeren Produktion, aufgenommen in Miami mit Bill Szymczyk hinter dem Mischpult, und das hört man.
Glatter, runder, zugänglicher.
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 11:47
von Louder Than Hell
Coloured Balls "Ball Power" -1973-
Knackiger Hardrock aus dem fernen Australien, der roh, intensiv und gitarrenlastig rüber kam. Bluesiger Rock mit einer Punk-Attitüde war dort offensichtlich mehrfach vertreten.
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 11:58
von Zarthus
Fläsket Brinner - Fläsket Brinner (1971)
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 12:33
von Maranx
Gruß aus Hachenburg - Fly, Mika & Mario
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 12:49
von Alexboy
Nachdem das Oberhaupt der katholischen Kirche seinen Kreuzweg im Colosseum gegangen ist, hier nun
Colosseum: The Grass Is Greener - 1970 - Fusion aus UK
Re: April 2026
Verfasst: So 5. Apr 2026, 13:51
von Alexboy
The Doobie Brothers: Takin' It To The Streets - 1976 - Rock aus San Jose, California