Hardrockklänge aus Japan mit einem, in der Tat, etwas eigenwilligen Gesang. Ansonsten können sie ganz gut auf die Tube drücken ....
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 14:48
von Louder Than Hell
Kröter hat geschrieben: ↑Mi 4. Mär 2026, 14:22
Dänischer Doom/Post Metal mit progressiven Einsprengseln.
HEKSPROCES – Dejlig Er Jorden (2026)
Interessanter wuchtiger und zum Teil auch schleppender Post Metal. Gefällt mir, erinnert mich in Teilen an Mastodon.
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 15:58
von Alexboy
Megadeth: Megadeth - 2026 - ThrashMetal aus LA
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 16:47
von Alexboy
Steelheart: Steelheart - 1990 - Metal aus Norwalk, Connecticut
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 16:48
von Louder Than Hell
Alexboy hat geschrieben: ↑Mi 4. Mär 2026, 15:58Megadeth: Megadeth - 2026 - ThrashMetal aus LA
Wenn sie nach Hamburg kommen sollten, werde ich mir das Abschiedskonzert wohl nicht entgehen lassen. Das neue Album soll eine würdige Abschlusseinspielung sein, auch wenn ich sie noch nicht in Gänze gehört habe.
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 16:49
von Beatnik
Die erste Genesis in komplett neuem Gewand von einer deutschen Band. Dritter Durchlauf. Sehr schön.
The Ant Band • From Genesis To Reimagination (2026)
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 16:53
von Louder Than Hell
Rory Gallagher "Tattoo" -1973-
Er konnte nicht nur bluesen, sondern auch ordentlich rocken ....
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 16:59
von Lavender
Beatnik hat geschrieben: ↑Mi 4. Mär 2026, 08:54
Start in den Tag mal wieder mit einem meiner allerliebsten Neo Prog Werken. Bei allem progressiven Anspruch bietet dieses Album auch mit die wunderbarsten Progressive Rock Balladen, die ich je gehört habe, wie zum Beispiel das sagenhaft schöne "For Such A Time". Inselalbum.
Transatlantic • The Whirlwind (2009)
Ja, Marcel, das ist fürwahr ein schönes Album. Auch ich höre es sehr gerne. Es befindet sich als Vinyl und CD in meiner Sammlung. Zudem noch auf diversen Livealben.
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 17:47
von Zarthus
Silk - Smooth As Raw Silk (1969)
US-Rock.
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 18:03
von Beatnik
Heute abend mag ich mal wieder eintauchen ins MOEniversum. Meine liebste Jam Band nach den Dead. Lange nicht mehr gehört.
MOE • Warts & All 5 (2007)
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 18:35
von Tranceformer
Joan Baez – Children Of The Eighties / Kinder der 80er Jahre“
Die LP „Children of the Eighties – Kinder der 80er Jahre“ (Ariola 40 109 1) ist eine bemerkenswerte Veröffentlichung in der Diskografie von Joan Baez. Da sie zu Beginn der 1980er Jahre keinen großen Plattenvertrag in den USA besaß, konzentrierte sie sich auf den europäischen Markt. Diese spezifische Pressung wurde in Deutschland primär über Buchclubs vermarktet und ist eine spannende Mischung aus Klassikern, Cover-Songs und den politischen Statements jener Ära.
Das Album erschien unter dem Titel „Live Europe '83“ regulär bei Ariola, wurde jedoch in unterschiedlichen Konfigurationen vertrieben:
Die deutsche Version: Um Baez' tiefe Verbundenheit zur hiesigen Friedensbewegung zu unterstreichen, enthält diese Fassung zwei deutschsprachige Lieder: „Wozu sind Kriege da“ (Udo Lindenberg) und „Wenn unsere Brüder kommen“ (Konstantin Wecker).
Die europäische Version: Für den restlichen internationalen Markt wurden diese beiden Stücke durch die französischen Titel „Prendre un Enfant“ und „À Tous Les Enfants“ ersetzt.
Obwohl das Album aus Mitschnitten verschiedener Konzerte der Europa-Tournee 1983 besteht, sollte es nicht als reines „Best-of“-Album missverstanden werden. Klanglich wird die LP oft als „erstaunlich klar“ gelobt, da sie die Atmosphäre ihrer Auftritte präzise einfängt.
Allerdings handelt es sich um eine für den kommerziellen Markt extrem „polierte“ Variante. Im Vergleich zu raueren Live-Momenten – wie etwa dem 1981er Mitschnitt des Titelsongs aus Oakland zusammen mit Mitgliedern von Grateful Dead (auf YouTube zu finden) – wirkt die Europa-Version fast studioähnlich glattgebügelt.
Fazit
„Children of the Eighties“ ist weit mehr als eine bloße Live-Platte; sie ist ein authentisches Zeitdokument einer friedensbewegten Epoche. Die Kombination aus Baez’ glasklarer Stimme und der politischen Dringlichkeit macht das Album auch in der heutigen Zeit wieder absolut hörenswert.
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 19:06
von Kröter
Garage Rock/Pop Punk aus Brisbane...
DUNE RATS - The Kids Will Know...
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 19:06
von reform
Julie Driscoll, Brian Auger & The Trinity: Live On Air 1967-68
Julie Driscoll, Brian Auger & The Trinity
Live On Air 1967-68
LP - White Vinyl - Numbered Edition
Label: London Calling
Erscheinungstermin: 28.6.2019
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 19:50
von Lavender
The Allman Brothers Band - An Evening With The Allman Brothers Band: 2nd Set [Live] (1995)
The Allman Brothers - An Evening With The Allman Brothers Band 2nd Set.jpg (59.55 KiB) 114 mal betrachtet
Ein feiner Livemitschnitt von den Allman Brathers. "Jessica" gibt es hier z.B. in einer 16 minütigen Fassung zu genießen.
Jessica
Soulshine
In Memory Of Elizabeth Reed
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 19:56
von Beatnik
Es dauert mitunter schon mal länger, aber manchmal finden sich in den Tiefen der Regale ab und zu Perlen von früher, die ich längst vergessen hatte. Die Kane Gang war eine sehr relaxte 80er Jahre Band, die ich damals sehr mochte. Hört sich auch heute noch sehr ansprechend an.
Ist Rock tot? Definitiv nicht! Diese CD finde ich ganz fantastisch. Wie "Huis" eine Band aus Kanada.
Kanada-Import! Nach über zwanzig Jahren Pause melden sich die kanadischen Melodic-Progger Lightspeed mit ihrem vierten Studioalbum zurück – und wie!
Das Kernteam der Aufnahmen bestand aus Rod Chappell, Wilmer Waarbroek und John Persichini (Gesang), Tommy Denander (Gitarre), Howard Helm (Keyboards) und Holland Malmrose (Drums). Unterstützt wurden sie von einer ganzen Riege hochkarätiger Gäste: Jamie Glaser und Janne Stark an der Gitarre, Oliver Wakeman und Gary Chappell an den Keyboards, John Helliwell (Supertramp) und Theo Travis (King Crimson, David Gilmour) am Saxophon, Norda Mullen (Moody Blues) an der Flöte, Ruth & Joyce O’Leary von Sephira an den „Rock Violins“, Luis Conte (Phil Collins) an der Percussion sowie orchestrale Arrangements von Shane Myers, eingespielt vom Tribeca String Quartet.
Produziert wurde das Album stilsicher von Rich Mouser (Spock’s Beard).
Entstanden ist ein Werk, das trotz der langen Pause keineswegs nach „Comeback auf Raten“ klingt. Im Gegenteil – „Delta“ wirkt frisch, melodiös und voller Spielfreude. Tommy Denander, längst eine feste Größe in der AOR-Szene, harmoniert perfekt mit Rod Chappell, als hätten sie schon immer zusammen gearbeitet.
Die beiden Sänger wechseln sich ab, liefern großartige Harmonien und verleihen den Songs erstaunliche Tiefe. Musikalisch erinnern Lightspeed mehr denn je an den klassischen Styx-Sound der 70er, angereichert mit einer Prise Progressive Rock – hymnisch, detailreich und glasklar produziert.
Statt Retro-Nostalgie liefert „Delta“ zeitlose, melodische Klasse: starke Songs, große Stimmen und souveräne Arrangements. Wer AOR-geprägten Progressive Rock liebt, wird dieses Album sofort ins Herz schließen.
Fazit: „Delta“ ist nicht nur ein triumphales Comeback, sondern ein echtes Highlight für Freunde von Melodic Rock mit Anspruch.
Völlig unbekannt, selbst mein GG konnte hierbei nicht weiterhelfen.
Habe über Bandcamp reingehört, nachdem mich die Beschreibung sehr angesprochen hat. Und war begeistert! Für mich schon heute ein heißer Kandidat für das Album des Jahres.
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 22:42
von Emma Peel
Bauhaus "Burning From The Inside" -1983-
Faktisch ein Übergangswerk der britischen Post Rock Band, wobei eine spürbare Hinwendung zu zugänglicheren und abwechslungsreicheren Songs erfolgte, ohne hierbei ihre ursprüngliche Identität zu verlieren.
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 22:48
von Lavender
Porcupine Tree -Closure/Continuation (2022)
20260304_224139.jpg (54.82 KiB) 73 mal betrachtet
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 23:09
von Louder Than Hell
Zarthus hat geschrieben: ↑Mi 4. Mär 2026, 17:47Silk - Smooth As Raw Silk (1969)
US-Rock.
Auch wieder eine Rarität, zudem eine, die mir gut gefällt. Neben Rock hat sie auch eine angenehme psychedelische Anwandlung.
Re: März 2026
Verfasst: Mi 4. Mär 2026, 23:09
von BRAIN
Tangerine Dream – Phaedra (1974)
Phaedra markiert einen Wendepunkt für Tangerine Dream.
Zum ersten Mal steht der modulare Moog-Sequencer im Zentrum des Sounds.
Die Musik entwickelt sich aus pulsierenden Sequenzen, darüber legen sich Mellotronflächen, Synthesizer und frei schwebende Klangschichten.
Die Stücke bauen Spannung über Wiederholung und langsame Veränderungen auf.
Rhythmen entstehen nicht durch Schlagzeug, sondern durch die mechanisch laufenden Sequencerfiguren.
Dadurch entsteht ein hypnotischer Sog, der die Musik ständig vorwärts treibt.
Keine virtuosen Soli, keine klassischen Songformen, sondern elektronische Landschaften, die sich langsam entfalten.
Phaedra wurde zum Referenzpunkt für Berliner Schule Elektronik und beeinflusste Ambient, elektronische Filmmusik und spätere Synthmusik nachhaltig.